Skilanglauf für Arthrosepatienten

Passend zur bevorstehenden weissen Jahreszeit nachfolgender Artikel aus ihrarzt.de – der Webseite des Deutschen Orthopäden- und Unfallchirurgen-Verbandes e.V. (DOUV)

Der Winter ist in vollem Gange. Auch Patienten mit Arthrose oder künstlichen Gelenken müssen nicht auf den Wintersport verzichten. Langlauf beispielsweise ist eine für diese Patientengruppe durchaus empfehlenswerte Betätigung – sofern man einige wichtige Verhaltensweisen beherzigt.

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Von der TEPFIT-Facebook-Gruppe zum realen Treffen

So, 27. November 2016 1 Kommentar
Gruppe von oben

Geschaffte aber zufriedene Teilnehmer im Rittersaal des Schoß Aufhausen nach ihrem Faszientraining

Nachbericht zum 1. TEPFIT-Gesundheitsworkshop mit 40 künstlichen Hüften auf Schloss Aufhausen bei Erding – Heidi Rauch und Peter Herrchen

Direkter und umfangreicher geht Patientenaustausch zum Thema künstliches Hüft- und Kniegelenk kaum: Die weit über 1.000 Mitglieder der geschlossenen TEPFIT-Facebook-Gruppe helfen sich als Direkt-Betroffene zu jeder Tages- und Nachtzeit gegenseitig. Mit ihren Tipps und Erfahrungen sind sie längst ein wichtiger Ratgeber-Faktor vor und nach der Hüft- oder Knie-OP geworden.

Dr. Christian Fulghum

Dr. Christian Fulghum lässt keine Fragen unbeantwortet!

Was liegt da näher, als dem Wunsch nach einem realen Treffen nachzukommen: 27 Teilnehmer mit geschätzten 40 künstlichen Hüften reisten dann auch zum 1. TEPFIT-Gesundheitsworkshop am 19. November 2016 auf Schloss Aufhausen bei Erding, wo ein abwechslungsreiches Programm ihnen viele nützliche Erkenntnisse lieferte.

Zwei Teilnehmern steht die Hüft-OP (möglicherweise) noch bevor, die anderen genießen längst ihre schmerzfreie Beweglichkeit und ihre wiedergewonnene Lebensqualität. Insgesamt sind alle achtsamer mit ihrem Körper geworden und lauschten dementsprechend fasziniert den Ausführungen von Dr. Christian Fulghum, Chefarzt der endogap-Klinik für Gelenkersatz in Garmisch-Partenkirchen, u. a. zur Haltbarkeit der verschiedenen Modelle (u. a. Kurz- und Langschaft) und zur Praktikabilität der unterschiedlichen OP-Techniken (Stichwort: Amis-Methode).

Geduldig beantwortete er Fragen und zollte der Facebook-Gruppe höchstes Lob: „Manchmal möchte ich gerade einen Kommentar zu einer Frage eingeben, da hat schon jemand kompetent geantwortet, so dass sich das von selbst erledigt. Vorbildlich!“

Cross Shaping, Alexander-Technik und Fascial Training

Dr. Kaupe mit 'Alexander'

Dr. Kaupe mit ‚Alexander‘

Der zweite Referent Dr. Georg Kaupe, Facharzt für Orthopädie und Sportmedizin aus Bonn, hielt ein leidenschaftliches Plädoyer für gesunde Ernährung und tägliche Bewegung. Nach dem Motto des Tages „Fit mit künstlichen Gelenken“ probierten die Teilnehmer denn auch gleich seine Erfindung, den Cross Shaper, aus – ein effektives und gelenkschonendes Ganzkörper-Outdoor-Training.

Etwas ruhiger ging es dann bei der Demonstration der leider eher unbekannten Alexander-Technik zu, deren Ziel es ist, Achtsamkeit für die körperliche Balance bei Alltagsbewegungen zu schulen. Die Münchner Alexander Technik-Lehrerin Monika Krämer zeigte u. a. „richtiges“ Sitzen, Hinsetzen und Aufstehen. Verblüffende Erkenntnis: Man bemüht eigentlich immer zu viele und oft die falschen Muskeln!

Andreas Hiemeyer

Andreas Hiemeyer lagen alle zu Füßen

Zum Schluss forderte der 26-jährige Münchner Fascial Trainer Andreas Hiemeyer noch einmal die Beweglichkeit der Teilnehmer: Auf Yoga-Matten wurden die Muskeln und Faszien aktiviert und gedehnt – mit Hilfe von Blackroll, Mini-Roll, Rubber Band und/oder Golfball! Da waren etliche Ächz- und Stöhnlaute zu hören, und einige merkten, dass sie durchaus noch mehr tun können für ihre Beweglichkeit.

TEPFIT-Admins

Admins der TEPFIT-Facebook-Gruppe: Therese Schreiber, Peter Herrchen und Ulrike Steyer

Fazit der Gruppe: Es war ein toller und erfrischender Austausch, der unbedingt wiederholt werden sollte! Beim Rahmenprogramm am Vorabend und bei den gemeinsamen Essen blieb auch jede Menge Zeit für einen ganz persönlichen Gedanken- und Erfahrungsaustausch. Stellvertretend für alle hier das Lob von Susanne S.: „Es war sehr schön, informativ, nett, herzlich und noch gaaanz viel mehr. Ich möchte ja keinen unter Druck setzen, aber ich freu mich schon auf das nächste Treffen.“

Die Organisatoren des Treffens, Heidi Rauch und Peter Herrchen, Autoren der Mutmach-Ratgeber „Mut zur neuen Hüfte!“ und Mut zum neuen Knie!“ziehen zusammen mit den
engagierten Facebook-Administratoren Ulrike Steyer und Therese Schreiber aus der Schweiz ein durchweg positives Feedback: „Ein Operateur zum Anfassen wie Dr. Fulghum, ein kompetenter Sport-Orthopäde, eine einfühlsame Bewegungsspezialistin, ein mitreißender Personal Trainer und 27 zufriedene Teilnehmer – das beglückt und motiviert uns für weitere Aktivitäten!“

Krankenhauskeime, Klick-Jubiläum, Achterbahn und Tiroler Schildkröte

Krankenhauskeime, vor allen Dingen die sog. MRSA-Keime (Methicillin-resistant Staphylococcus aureus), sind in aller Munde. Besonders in Deutschland ist die Infektionsgefahr bei Operationen in den letzten Jahren stark gestiegen. Hinzu kommt, dass durch eine inflationäre Antibiotikagabe viele Keime resistent geworden sind. Was sind die Gründe, wie kann man dagegen vorgehen und was machen einige unserer europäischen Nachbarn wesentlich besser? Das alles können Sie kompakt zusammengefasst im nachfolgenden, mit freundlicher Genehmigung des Senders veröffentlichten SWR3-Topthemas vom 19.10.2016 hören.

Doppel-TEP-Looping

Doppel-TEP-Looping

Achterbahn mit Doppel-TEP, geht das? JA!
Diesen Test habe ich dieses Jahr in München in der Olympia-Looping-Achterbahn (5-fach Looping), der größten transportablen Achterbahn der Welt, durchgeführt. Ich darf versichern, eine TEP ist keine Ausrede, um da nicht einzusteigen. Ich habe zu keiner Zeit der kurzen, sehr schnellen und intensiven Minuten eine meiner TEPs gespürt.

 

Fast so schön wie die Achterbahn-Fahrt ist ein Klick-Jubiläum dieses Blogs. Seit Bestehen wurden über 200.000 mal ‚Endoprothese-und-Sport‘-Seiten und -Inhalte aufgerufen. Für eine nicht gerade im Mainstream angesiedelte Webseite eine stolze Zahl. Ein herzliches Dankeschön an alle treuen Leser.

tirolturtle.at

tirolturtle.at

Natürlich lebt auch dieser Blog von einem regen Austausch mit Betreibern ähnlicher Webseiten, egal ob über die sozialen Medien und Netzwerke oder direkt über das Web und/oder eMail. Gerne mache ich heute auf die Seite von Barbara Egger aus Innsbruck aufmerksam, die Ihren Blog tirolturtle (Tiroler Schildkröte) nennt. Warum, können Sie ebenso in Ihren Blog lesen, wie interessante Beiträge rund um Arthrose, die Schönheit Tirols und Lifestyle-Themen.

Zum Schluss nochmals der Hinweis auf unser kurz bevorstehendes TEPFIT-Meetig am 18.- 20.11.2016 in Erding. Es erwartet Sie ein interessantes und hochkarätiges Programm, bei dem es auch ausreichend Gelegenheit geben wird, die anwesenden Ärzte z.B. zu dem Thema Krankenhauskeime zu befragen. Eine ‚Last-Minute‘-Anmeldung ist je nach Verfügbarkeit noch möglich.

 

Tod eines Fachmagazins und bald 1000 TEPFITte

Es ist wirklich schade. Das, wie ich finde, herausragende Fachmagazin MedicalSportsNetwork, dass man u.a. aus sportärztlichen Praxen, vom Physiotherapeuten und aus Reha-Kliniken kennt, wurde offensichtlich eingestellt. Besonders traurig ist es aus meiner Sicht, dass neben dem Printmagazin auch der gesamte Online-Content nicht mehr zur Verfügung steht und die Web-Seite gelöscht wurde. Hat sich das Magazin doch durch hochkarätige Beiträge von anerkannten Medizinern, Wissenschaftlern, Physiotherapeuten und auch Betroffenen zu Erkrankungen und Verletzungen, die sportliche Betätigung zunächst unmöglich machen, hervorgetan. Die Schwerpunkte lagen dabei neben der schnellen Regeneration auf vielen neuen, wissenschaftlich untermauerten, Methoden, die vor allen Dingen Spitzensportler in atemberaubender Zeit auch nach schweren Verletzungen wieder sportfähig machen können. Davon profitiert natürlich auch der Breitensportler. Das Thema Sport mit künstlichen Gelenken wurde ebenfalls in mehreren Ausgaben ausführlich behandelt. Auf zwei dieser Beiträge möchte ich hier gerne nochmals verweisen, da uns diese auf Grund unserer eigenen Beteiligung als PDF-Datei vorliegen.
Zum einen: Sport mit künstlichen Hüftgelenk von Simon Hendrich, Dr. med. Johannes Pauser, MHBA und PD Dr. med. M. Brem, MHBA, Ausgabe 4/2013.
und zum anderen : Mut zur neuen Hüfte von Peter Herrchen, Ausgabe 1/2013.
Weitere sehr interessante und thematisch passende Artikel (insgesamt sieben), auf die ich in meinem Blog teilweise verlinkt hatte, sind nun nicht mehr verfügbar.
Eine Anfrage bei den für die Zeitschrift zuständigen Maketing & Salesmanagern der succidia AG, die dort zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung noch als Verantwortliche für die MedicalSportsNetwork genannt sind, blieb leider unbeantwortet. Was also den Ausschlag für den Magazintod gegeben hat, ist mir somit nich bekannt.

Weitaus erfreulicher hingegen ist, dass unsere geschlossene Facebook-Gruppe ‚TEPFIT – Fit mit künstlichen Gelenken (Hüfte und Knie)‚ ganz kurz vor der 1000-Mitglieder-Schallmauer steht. Es werden in dieser Gruppe täglich dutzende von Artikel, Fragen und Anregungen gepostet und diskutiert. Man hilft sich gegenseitig, spricht sich Mut zu, gibt sich Tipps, verlinkt Fachartikel und TV-Beiträge oder weint sich, wenn einem danach ist, auch einfach mal aus. Und damit das nicht alles nur in einem virtuellen Raum geschieht, findet ziemlich genau 20 Monate nach Gründung dieser Gruppe, ein reales TEPFIT-Meeting vom 18.11.2016 – 20.11.2016 in Erding bei München statt. Für Kurzentschlossene gibt es noch einige Restplätze, eine Anmeldung ist noch bis zum 21.10.2016, je nach Verfügbarkeit, möglich. Die Anmeldeunterlagen gibt es hier!
Das Programm besteht neben dem ‚Kennenlernabend‘ am Freitag aus vier hochkarätigen Work-Shops und Vorträgen am Folgetag, bei dem auch die Bewegung nicht zu kurz kommt.

Wie Forscher mit Hollywood-Technik Arthrose bekämpfen

Interessanter Artikel aus der Ärztezeitung, der vielleicht unseren Kindern oder Enkelkinder mal helfen kann, Arthrose zu vermeiden!

Mit Infrarotkameras und Kraftmessplatten sind Frankfurter Forscher der Arthrose-Entstehung auf der Spur. Die “ Ärzte Zeitung“ war bei der Vorstellung des Systems vor Ort – und hat Bilder gemacht.  mehr »

Kategorien:Arthrose Schlagwörter:

Rapid Recovery – das ’neue‘ Schlagwort

Von Zeit zu Zeit scheint es einfach notwendig zu sein, auch für rein medizinische Sachverhalte mal ein neues Schlagwort zu kreieren, dass natürlich in englischer Sprache sein muss: Rapid Recovery, wie sperrig klingt da die deutsche Übersetzung ’schnelle Wiederherstellung‘. (Übrigens finde ich es schon ungewöhnlich, dass sich die Firma Zimmer, Hersteller von Implantaten, die Webseite für diesen Begriff gesichert hat). Aktuell findet man vermehrt auf Klinik-Seiten, in Fachartikeln oder in Patienteninformationen diese Schlagwort im Zusammenhang mit endoprothetischer Versorgung. Mal wird es als spezielles Programm, mal als eine weltbewegende Neuheit gepriesen. Doch was steckt eigentlich dahinter?
Es steht ganz einfach für das, was gute Kliniken und Endoprothetik-Zentren schon immer auch vor der neuen Wortschöpfung praktizierten und noch praktizieren: Gute Aufklärung vor der OP, frühe Mobilisation nach der OP und reibungslose Übergabe an die Reha und ihre Physiotherapeuten.
Hier tut sich übrigens die endogap – Klinik für Gelenkersatz wohltuend hervor. Sie geht in der neuesten Ausgabe des endolife-Magazin, dass seit einigen Tagen online ist, genau auf dieses Thema ein, ohne Anglizismen zu verwenden. Ihr Schlagwort ist: Nicht Physio, nicht Arzt – nur das Team heilt. Der Artikel dazu steht direkt auf der ersten Seite.
Das Magazin kann man übrigens auch kostenlos bestellen und erhält es somit pünktlich nach Erscheinen ‚voll analog‘ mit der Post, meist sogar ein paar Tage bevor es online ist. Auch wenn es primär ein Magazin der endogap ist, sind dort immer interessante Themen rund um den Gelenkersatz, sowie ‚Mutmachberichte‘ zu finden.

P.S.: Übrigens scheinen auf der oben verlinkten Rapid-Recovery-Seite der Firma Zimmer nur Kliniken aufgeführt zu sein, die auch Zimmer-Implantate verwenden. Also Vorsicht, die Klinik-Liste ist nicht neutral.

 

Dem November-Blues 2016 ein Schnippchen schlagen

Die olympischen Spiele gehen gerade zu Ende und mit diesen auch so ganz langsam der deutsche Sommer, der dieses Jahr wieder mal kein richtiger war. Also Zeit, etwas für die eher ungemütliche Jahreszeit zu planen, bevor dann auch wie jedes Jahr ganz plötzlich Weihnachten ist. Um aber den November-Blues gar nicht erst aufkommen zu lassen, findet genau in dieser Zeit, 18.11. – 20.11.2016, das erste TEPFIT-Treffen in Erding bei München im schönen Schloß Aufhausen statt. Ins Leben gerufen wurde es, um die weit über 900 Mitglieder der geschlossenen Facebook-Gruppe ‚TEPFIT Fit mit künstlichen Gelenken (Hüfte und Knie)‚ aus dem ‚virtuellen‘ Raum in einen ‚realen‘ zu transportieren. Aber selbstverständlich ist diese Veranstaltung auch für die treuen Leser meines Blogs zugänglich.

Das Programm richtet sich an alle, die eine Endoprothese bereits ihr Eigen nennen oder irgendwann davor stehen. Der Fokus liegt auf Bewegung und Fitness mit künstlichen Gelenken, mit praktischen Übungen und theoretisch untermauerten Beiträgen von namhaften Referenten. Dabei werden natürlich die individuellen Möglichkeiten der Teilnehmer berücksichtigt, damit auch die (noch) nicht so ganz Fitten voll auf ihre Kosten kommen. Auch Spaß und Geselligkeit sollen keinesfalls zu kurz kommen. So starten wir am Anreisetag abends mit der Besichtigung der Erdinger Weißbierbrauerei mit anschließender zünftiger bayerischen Brotzeit und Zeit zum Kennenlernen und erstem Meinungsaustausch.

Am Samstag, dem Hauptprogramm-Tag, wird dann z.B.: Dr. Christian Fulghum, Chefarzt der renommierten endogap – Klinik für Gelenkersatz, ebenso von der Partie sein, wie Dr. Georg Kaupe (Facharzt für Orthopädie und Sportmedizin), der als Erfinder des Cross-Shaping diese neue gelenkschonende Ausdauer-Sportart vorstellen wird.
Dr. Christian Fulghum wird in seinem Vortrag unter anderen die Themen Wechsel-OP, TEP-Material, OP-Zugangswege und Sinn und Unsinn von Arthroskopien behandeln. Im Anschluss wird es eine ausführliche Frage- und Diskussionsrunde geben.
Daneben werden die Teilnehmer das Faszien-Training, dass inzwischen und aller Munde ist, ebenso kennenlernen, wie die etwas unbekanntere aber sehr effiziente Alexandertechnik.
Das komplette Programm finden Sie hier. Eine Anmeldung ist noch bis Mitte September möglich. Einfach das Anmeldeformular herunterladen, komplett ausfüllen und unterzeichnen. Das Ganze dann entweder als eingescanntes Dokument an diese eMail-Adresse senden oder an die im Anmeldeformular angegebene Faxnummer faxen. Eine Übermittlung mit der guten alten Post ist natürlich auch möglich.

Vergesst den November-Blues und kommt nach Erding!