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Endoprothese – die besten OP-Techniken, das beste Material (Implantate)

Endoprothese – die besten OP-Techniken, das beste Material (Implantate) – Denken Sie konservativ

Die Frage nach OP-Techniken und/oder der Wahl der Implantate/Endoprothese wird im Nachfolgenden aus einer nicht medizinischen Patientensicht behandelt.

Jede Klinik, jeder Operateur, jedes OP-Team hat sich sowohl auf spezielle Techniken als auch auf bestimmte Implantate spezialisiert. Dabei fließen auch Innovationen mit ein. Sicherlich ist es auch im Einzelfall nicht auszuschließen, dass statt des objektiv und qualitativ besseren Implantates eines mit dem besten Kosten-/Nutzen-Verhältnis verwandt wird. Da aber die Vor- und Nachteile der auf dem Markt verfügbaren Implantate für Laien ohnehin nur schwer zu durchschauen sind gilt auch hier, auf den Arzt/Operateur seines Vertrauens zu hören. Eine Garantie für einwandfreies Material wird es aber leider nicht geben (Siehe Problem-Implantate der Firma Zimmer und deren Verwendung  im Freiburger Loretto-Krankenhaus).

Es hängt im Einzelfall von den individuellen Gegebenheiten des Patienten ab, welches Implantat mit welcher Verankerung (zementiert, zementfrei, hybrid) und welcher Gleitpaarung (Metalle, Kunststoffe, Keramik) zum Einsatz kommen. Auch die Form und die Länge werden durch die individuellen Gegebenheiten – der Anatomie der Hüfte/des Hüftgelenkes – bestimmt und sollten im Gespräch zwischen Patient und Arzt festgestellt werden.

Eine ebenfalls oft diskutierte Frage ist die nach der OP-Technik und damit einhergehend nach dem notwendigen Schnitt und der späteren Narbe. Dies dürfte vor allen Dingen bei weiblichen Patienten unter kosmetischen Gesichtspunkten eine Rolle spielen. Ohne hier auf genaue Schnitt- und OP-Techniken eingehen zu wollen  – Schnitt an der Seite, Schnitt am Gesäß (dorsaler Zugang), Schnitt von vorne (AMIS-Methode), sonstige minimalinvasive Methoden – lautet auch hier meine Empfehlung aus Patientensicht: Vertrauen Sie dem Arzt, bzw. dem OP-Team. Wenn das Team auf eine bestimmte Methode spezialisiert ist und Sie sich für diese Operateure entschieden haben, macht es nicht wirklich Sinn über eine andere Methode zu diskutieren.

Tipp: Denken Sie konservativ. Vertrauen Sie lieber auf langjährige erprobte Materialen und Techniken, zu denen es entsprechende Langzeiterfahrungen und -Studien gibt, als auf  hochgelobte Innovation zu setzen, die erst seit Kurzem auf dem Markt ist.

Gleichwohl sollten Sie sich aber vorab über Ihren Orthopäden oder über die Internetseiten der Kliniken und/oder allgemeiner Web-Portale über die verschiedenen Möglichkeiten informieren, damit Sie später beim Beratungsgespräch wissen, worum es geht und worauf es ankommt.

Eine medizinische Information zum Themengebiet dieses Artikels finden Sie z.B.: in der Broschüre der Endogap Klinik für Gelenkersatz.

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