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Der mündige und aufgeklärte Online-Patient – eine Herausforderung für Betroffene und Ärzte

Sa, 11. Mai 2019 1 Kommentar

Es ist so herrlich einfach: Mal eben schnell einen medizinischen Fachbegriff oder eine Krankheit in eine Suchmaschine eingeben und schon weiß man besser Bescheid als jeder Arzt. Dieser Trend wird durch gesetzlich inzwischen erlaubte Online-Sprechstunden unterstützt. Kurz mit dem Facharzt einen kleinen Video-Chat aufsetzen und schon steht die Diagnose fest, die man sich ja vorher ohnehin bereits „ergoogelt“ hatte.

In Wirklichkeit ist die Recherche im Netz aber alles andere als einfach. Gilt es doch, seriöse Seiten von reinen Werbeseiten, Fachinformationen von Falschinformationen und aktuelle Artikel von längst überholten, zu unterscheiden. Bei der Suche nach Krankheiten und Beschwerden besteht zudem die Gefahr, dass man eher geneigt ist, den beschriebenen schlimmsten Szenarien der eigenen Symptome Glauben zu schenken, als den harmlosen.
Doch wie kann man die Online-Möglichkeiten nutzen, ohne in die genannten Fallen zu tappen?
Eines vorweg, es kostet in jedem Fall Zeit.
Als erstes sollte man immer das Impressum lesen. Ein Impressum ist für alle Webseitenbetreiber verpflichtend. Wenn dieses fehlt oder unvollständig ist, sollte die Internetseite direkt aussortiert werden. Danach ggf. den Betreiber der Seite im Netz recherchieren. Wenn man sich immer noch unsicher ist, kann man auch prüfen, was andere bereits zu der Seite oder der Firma im Netz geschrieben haben. Auch Seiten mit auffallend vielen Rechtschreibfehlern oder merkwürdigen Formulierungen können ein Indiz für unseriöse Angebote sein.
Es gibt auch im Internet einige hilfreiche Tipps, wie man Falschmeldungen (Fake News) entlarven kann. Die Seite des SWR bietet einen guten Leitfaden an.
In Fall der Medizin-Seite mit dem wohlklingenden Namen „Leading Medicine Guide“, die mich zu diesem Artikel veranlasst hat, war es trotzdem nicht ganz so einfach auf den ersten Blick und ohne größeren Zeitaufwand zu erkennen, dass hier keinesfalls unabhängige Qualitätskriterien dazu geführt haben, Kliniken und Ärzte als herausragende Experten dort aufzuführen, sondern Zahlungen von mindestens 5.000,00 EUR pro Jahr. Allenfalls der im Impressum genannte Betreiber, der „Deutsche Verlag für Gesundheitsinformation GmbH“, kann einem vielleicht stutzig werden lassen, sowie das goldene eigene ausgegebene Zertifikat. Beide genannten Seiten sind sehr professionell gestaltet und wirken dadurch seriös und fachkompetent. Die zwei zusammengehörenden Seiten einer Firma, machen übrigens keinen Hehl daraus, Dienstleistungen für Ärzte und Kliniken zu verkaufen, um diese im Suchmaschinen-Ranking nach vorne zu bringen. Mann muss sich allerdings erst das 5-minütige, etwas versteckte Werbevideo anschauen, um ab Minute 4 zu erfahren, wie hoch die Kosten dafür sind – und wer macht das schon?
Die 10 genannten Aufnahmekriterien klingen zunächst auch ganz plausibel und vernünftig. Wenn man dann aber weiterliest und erfährt, dass davon nur 7 erfüllt sein müssen, ergibt sich eine ganz andere Wahrnehmung.
Eine Aufnahme in den „Expertenkreis“ ist damit ohne nachfolgende sehr wichtige drei Kriterien möglich
– „Mindestens 10 Jahre Operations- und Behandlungserfahrung“
– „Beherrschung moderner diagnostischer und operativer Verfahren“
– „evaluatives Qualitätsmanagement (z.B. Zertifizierung)“
wenn stattdessen eher unwichtige Kriterien wie z.B.:
– „Ärzte- und Kollegenakzeptanz“
– „Aktive Teilnahme an Fachveranstaltungen (z.B. Vorträge)“
– „Leitende berufliche Position“
nachgewiesen werden. Das sagt eigentlich schon alles über diese Web-Seite und die Expertenliste aus.

Zur dem oben genannten Verlag gehören übrigens noch weitere 17 (in Worten siebzehn) Portale spezieller medizinischer Fachrichtungen, die alle das „…guide“ im Namen führen und designtechnisch jeweils etwas anders aufbereitet sind, so dass diese nicht direkt in Zusammenhang gebracht werden, es sei denn man schaut in jedes Impressum oder es fallen einem die gleichen Bilder mit den seriös dreinschauenden Gesichtern auf.
Es zwar nicht ganz  auszuschließen ist, dass das eine oder andere dort veröffentlichte Thema auch sinnvolle Informationen enthält, jedoch fällt dem aufmerksamen Leser auf, dass nie ein Datum der Veröffentlichung angegeben wird und meist auch keine Quellenangabe. Allenfalls anhand einiger dort genannter Zahlen kann man das Alter der Artikel ablesen. Z.B. lesen wir dort von 250.000 endoprothetischen Versorgungen pro Jahr (Hüfte und Knie), lt. seriöser EPRD-Quelle waren es 2016 ca. 440.000.

Das inzwischen weitestgehend aufgehobene Werbeverbot für Mediziner macht es für die Betroffenen aber auch für Ärzte nicht einfacher. Gilt es doch auch hier, seriöse und sachliche Information ohne Verkaufsangebote von eben weniger seriösen mit versteckter oder auch offene Werbung zu unterscheiden. Professionell in Studio-Qualität erstellte Youtube-Videos sind leider auch hier kein fachliches Qualitätsmerkmal.
Last but not least sieht vielleicht auch der eine oder andere Mediziner die Notwendigkeit, bei einer rein profitorientierten Werbeplattform mitzumachen, um sich nicht von Patienten fragen zu lassen, warum denn gerade er nicht auf einem „sogenannten Expertenportal“ vertreten ist. Ich bin mir allerdings sicher, dass die Mehrzahl der wirklich anerkannten Fachärzte dieser Versuchung widerstehen werden.
Am Ende ist es wie immer im Leben: Am besten den gesunden Menschenverstand walten lassen und bei medizinischen Ratschlägen und Wunderheilungsversprechen misstrauisch sein.
Keine schlechte Quelle für Informationen können Selbsthilfegruppen, egal ob real oder im Netz, sein. Bei letzteren gelten natürlich die gleichen vorstehend genannten Kriterien. Wenn so eine Gruppe gut geführt ist, mit Fachleuten besetzt ist und eine notwendige Größe hat, die für ein gewisses Maß an Selbstregulierung sorgt, kann man sich dort durchaus zu medizinischen Themen informieren und austauschen. Ein qualifizierter Arztbesuch ist dadurch selbstverständlich keinesfalls zu ersetzen.

In dem mir bekannten medizinischen Umfeld, seien zum Thema „Arthrose und künstliche Gelenke“ stellvertretend zwei Gruppen/Foren genannt:

Beide genannten Gruppen und Foren bemühen sich intensiv um sachliche Informationen, die durch eine größere Anzahl von Experten (Medizinern, Physiotherapeuten, Sportwissenschaftlern, etc.), die auch namentlich bekannt sind, fachlich unterstützt und begleitet werden.

Als orthopädische und chirurgische Webseiten mit validen Fachinformationen seien nachfolgende genannt, wobei die ersten drei eingetragene Vereine sind und am Aufbau der letzten zwei genannten Organisationen maßgeblich beteiligt waren.

Natürlich sind auch Portale der Krankenkassen eine praktikable Anlaufstelle, um Kliniken und Fachärzte zu finden!

Fazit: Sinne schärfen beim Surfen!

Die Komplett-Revision der Hüfte in 12 Kapiteln

Nachdem ich knapp 10 Jahre lang mit meinen beiden künstlichen Hüftgelenken sportlich richtig Gas geben konnte, stand im April 2018 die notwendige Komplett-Revision der 21 Jahre alten TEP auf dem OP-Plan. Komplett hieß in meinem Fall, alle zementierten Komponenten entfernen (Pfanne und Schaft) und versuchen, eine natürlich größere, aber dafür nicht einzementierte Revisionsprothese einzusetzen. Wie schon bei der letzten OP (rechte Seite in 2008) vertraute ich hier auf das bewährte und hervorragende Team der endogap – Klinik für Gelenkersatz in Garmisch-Partenkirchen. Die nachfolgenden Kapitel zeigen den langen und teils auch beschwerlichen Weg zurück zur Normalität und auch zum Sport.

EndoFit Wochenende in Bonn – Bewegung und Sport mit Gelenkersatz – 3.-5. Mai 2019

Fr, 1. Februar 2019 1 Kommentar

Dr. Holger Haas

Aktualisierung vom 22.02.2019
Das detaillierte und sehr umfangreiche 3-Tages Programm steht inzwischen fest und kann hier ‚downgeloadet‚ werden.

Artikel vom 01.02.2019
Die Sehnsucht, sich nach einer Gelenkersatz-Operation endlich wieder sportlich und vor allen Dingen schmerzfrei zu betätigen, ist bei vielen Betroffenen sehr groß. Oft wieder dieser Wunsch allerdings von der Angst begleitet, etwas falsch zu machen und damit dem künstlichen Gelenk zu schaden. Das EndoFit-Programm, ursprünglich von der endogap – Klinik für Gelenkersatz in Garmisch-Partenkirchen vor einigen Jahren ins Leben gerufen, findet nun zum erstem Mal (fast) in der Mitte Deutschlands, nämlich in Bonn, statt.
Dies ist eine sehr gute Gelegenheit für alle, die in der näheren oder oder weiteren Umgebung von Bonn zu Hause sind, etwas für die eigene Fitness zu tun und das Rüstzeug für den selbstbestimmten Weg zurück in ein aktives und bewegtes Leben zu erhalten.
Dr. Holger Haas – Chefarzt Allgemeine Orthopädie, Unfallchirurgie und Sportmedizin des Gemeinschafts-Krankenhauses Bonn, St. Petrus – fasst nachfolgend in einem persönlichen Anschreiben das Programm und das Ziel dieses Wochenendes zusammen.

 

Sehr geehrte Damen und Herren,

denken, kommunizieren und mobil zu sein, macht das Leben aus. Dies gilt auch und gerade für Menschen, die durch die Implantation einer Endoprothese ihre Mobilität zurückgewonnen haben. Aber es gehört Zutrauen und manchmal Mut dazu, wieder körperlich aktiv zu werden. Dabei wollen wir Sie unterstützen: Unser Team von Physiotherapeuten, Ärzten und Betreuern wird Sie mit einem abwechslungsreichen Wochenendprogramm auf dem Weg zurück in ein sportlich aktives Leben begleiten. Dabei kommen die Information und der Erfahrungsaustausch nicht zu kurz. In Fachvorträgen werden Sie über aktuelle Aspekte der Endoprothetik informiert, gepaart mit zahlreichen sportlichen Aktivitäten und Medizinchecks. Es erwartet Sie ein speziell zugeschnittenes Trainingskonzept für Gelenkersatz-Träger.

Wir würden uns sehr freuen, Sie hier in Bonn zu unserem ersten endofit-Wochenende begrüßen zu können!

Chefarzt Dr. med. Holger Haas mit dem gesamten Team

Den Flyer mit allen Details zur Anmeldung, Kosten, Veranstaltungsort, Ansprechpartner und den begleitenden Fachleuten gibt es hier.

Natürlich unterstütze ich gerne diese Veranstaltung. Nicht ohne Grund heißt meine Webseite „Endoprothese und Sport“!

Viel Endoprothese und wenig Sport – mein 2018

Bei der Abschluss-Visite mit Dr. Chris Fulghum

Das nun fast abgelaufene Jahr 2018 war sicherlich das sportärmste aber zugleich körperlich für mich herausforderndste Jahr seit Bestehen dieses Blogs. Stand 2018 doch ganz im Zeichen meiner Komplett-Revision der inzwischen arg in die Jahre gekommenen linken, zementierten Hüft-TEP. Galt es für mich zunächst noch am Jahresanfang, mein gelockertes Hüftgelenk noch so beweglich wie möglich zu halten (siehe Aufwärmphase), begann ab April dann der lange Weg zurück ins normale und gegen Ende des Jahres auch wieder sportliche Leben. Der Überschriftsteil ‚Viel Endoprothese‘ ist dabei übrigens durchaus in doppeltem Sinne gemeint. Zum einen, dass dieses neue Stück aus Titan, Keramik und Polyethylen mein Leben und meine Lebensweise in 2018 sehr stark (viel) bestimmt hat und zum anderen meint ‚viel‘ eben auch eine wirklich sehr große Revisions-Endoprothese, wie in der Aufnahme leicht im Vergleich zur rechten TEP zu sehen ist. Während ich diese Zeilen schreibe ist es erst ganz wenige Wochen her, dass ich fast nichts mehr von dieser OP spüre und meine muskulären Defizite zu nahe 100 Prozent wieder ausgeglichen sind. Dass dies überhaupt möglich war und ist, verdanke ich natürlich dem herausragenden Team der endogap – Klinik für Gelenkersatz in Garmisch-Partenkirchen mit Dr. Christian Fulghum an der Spitze und meinem hervorragenden und revisionserfahrenen Operateur Dr. Rolf Schipp, der die ‚RoboCop‘-TEP, wie ich sie inzwischen fast liebevoll nenne, gemeinsam mit dem ebenfalls sehr erfahrenen Dr. Florian Wolpert – dem ich übrigens meine rechte TEP aus 2008 verdanke – in dreistündiger harter Arbeit ‚hineingezimmert‘ hat.

Revisionshüfte mit Wagnerzugang – mit freundlicher Genehmigung der endogap durch Dr. Christian Fulghum

An dieser Stelle nochmals mein herzlichster Dank dafür an mein Ärzte-Team. Mein Dank gilt aber auch meinen Physiotherapeuten der Medical-Park-Klinik St. Hubertus in Bad Wiessee, in der ich meine vierwöchige Reha absolviert habe, der Physiotherapie am See in Gmund, die mich während der 6 Wochen Teilbelastung vor der Reha betreut hat und meiner lieben Frau, die mich als Pflegefall mit zwei ständigen Gehhilfen in den ersten 8 Wochen verständnis- und liebevoll um- und versorgt hat. Das komplette Auf -und Ab der Wiederherstellung meiner körperlichen Leistungsfähigkeit kann ja auch hier im Blog unter der Rubrik ‚Revision‘ in bisher 10 Kapiteln ausführlich nachgelesen werden, wobei es noch ein oder zwei weitere Kapitel geben wird.
Mit echten sportlichen Aktivitäten, wenn man mal von regelmäßigem Fitness- und Aufbautraining, sowie Walking mit Stöcken absieht, habe ich vor ca. 4 Wochen wieder begonnen. Ich habe die letzten drei Tischtennis-Ligaspiele der Vorrunde mit meinem Team erfolgreich und absolut schmerzfrei absolviert.

Damit ist mein sportlicher Ausblick auf 2019 geprägt von Optimismus und der Gewissheit, dass ich spätestens ab Frühjahr wieder etwas intensiver mit Ausdauersport starten kann. Geplant sind hier abwechselnd MTB-Einheiten (die ich übrigens ganz vorsichtig auch schon im Oktober dieses Jahres absolviert habe), Nordic-Cross-Training (Cross-Shaper) und kleine, lockere und kürzere Laufeinheiten, nachdem mir Dr. Schipp bei der 6-Monatskontrolle hierfür vorsichtig grünes Licht gegeben hat.

Meine liebste Doro und ich 2015 am Bloubergstrand bei Kapstadt

Darüberhinaus freue ich mich im Januar auf wunderschöne Wochen in Südafrika mit meiner Liebsten und unseren besten Freunden (übrigens als Wiederholungstäter schon zum 5. Mal in diesem traumhaften Land) und im April 2019 auf den nunmehr 3. TEPFIT-Workshop seit Bestehen unserer geschlossenen Facebook-Gruppe TEPFIT – Fit mit künstlichen Gelenken (Hüfte und Knie). Dieses Mal wird es an wechselnden Locations in Berlin mit hochinteressanten Vorträgen und einem Aktiv-Programm für Betroffene stattfinden. Zur Anmeldung mit allen Informationen geht es hier.

Des Weiteren planen meine Mitautorin der beiden ‚Mutmach-Bücher‘ ‚Mut zur neuen Hüfte!‘ und ‚Mut zum neuen Knie!‘ Heidi Rauch und ich, 2019 regelmäßig in loser Folge kleine Video-Clips für unseren TEPFIT-YouTube-Kanal zu erstellen. Darin zeigen wir kleine aber effektive Übungen für die Stabilisation und den Muskelaufbau nach Hüft- oder Knie-OPs, die sich jederzeit und überall in den Alltag integrieren lassen. Den Anfang hat bereits Heidi Rauch gemacht mit ihrem ‚Einbein-Übungsvideo‘.
Wenn es Euch gefällt, abonniert einfach unseren YouTube-Kanal.

Ich wünsche meinen treuen Lesern und Abonnenten ein schönes, friedliches Weihnachtsfest und ein gesundes, bewegungsreiches, sportliches und schmerzfreies Jahr 2019.

 

Vom Blog über zwei Bücher zum 3. TEPFIT-Treffen in Berlin

Was 2011 mit diesem Blog begann, hat sich in den letzten sieben Jahren prächtig weiterentwickelt. In den Jahren 2012 und 2014 sind die Bücher ‚Mut zur neuen Hüfte!‘ und ‚Mut zum neuen Knie!‘ erschienen – das erste inzwischen in der zweiten Auflage. 2015 wurde die geschlossene Facebook-Gruppe ‚TEPFIT – Fit mit künstlichen Gelenken (Hüfte und Knie)‘ gegründet, die in Kürze das 3000. Mitglied feiern wird.

Teilnehmer des 2. TEPFIT Workshops 2018 in Hagen

Damit reifte dann auch der Entschluss, die Mitglieder der virtuellen Facebook-Gruppe in einem realen Treffen zusammenzubringen. Das erste Treffen im November 2016 in der Nähe von München war damit aus der Taufe gehoben.
Im April 2019 findet nun bereits das dritte TEPFIT-Treffen (Workshop) mit einem erneut sehr interessanten Programm in Berlin statt. Drei hochkarätige Impulsvorträge renommierter Fachärzte der Charité am Vormittag, sowie Yoga und Zumba für TEP-Träger am Nachmittag, bilden die Programm-Säulen. Für ein ausgewogenes Rahmenprogramm mit gemeinsamen Abend ist natürlich ebenfalls gesorgt.
Wer Interesse hat, kann sich unter nachfolgendem Link ausführlich informieren und natürlich auch gleich verbindlich anmelden!
Ein paar ‚Live‘-Eindrücke vom letzen Treffen gibt es rechts mit dem TEPFIT-Trailer 2018 und natürlich in unserem YouTube-Kanal!

Sportlich unterwegs mit neuer Hüftprothese

Moderne Implantatmaterialien erlauben mehr Aktivität – Freiburg, November 2018

Der Anteil an Patienten, die auch mit einem künstlichen Hüftgelenk sportlich aktiv sein wollen, nimmt immer weiter zu. Tatsächlich erlauben moderne Materialpaarungen für den Ersatz von Hüftpfanne und Hüftkopf mittlerweile einen aktiveren Lebenswandel. Der Grund: sie erzeugen bei Belastung deutlich weniger Abriebpartikel – bisher eine der Hauptursachen für eine Lockerung des Implantats. Die AE – Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik e. V. empfiehlt daher heute allen Patienten mit Hüftprothese, regelmäßig moderaten Sport, etwa Schwimmen oder Radfahren, zu betreiben…. hier der komplette Artikel mit Sportarten-Empfehlungen als PDF-Download

Deutsches Endoprothesenregister (EPRD) veröffentlicht den Jahresbericht 2017

Deutsches Endoprothesenregister (EPRD) veröffentlicht seinen Jahresbericht 2017

Titan-Schaft mit Keramik-Kopf (Baujahr 1997) nach dem Ausbau im April 2018.

Nachdem, längst überfällig, 2012 endlich der Startschuss für das deutsche Endoprothesenregister gefallen war, hat es sich nach holprigem Start trotz der Freiwilligkeit zur Datenübermittlung recht gut entwickelt. Immerhin gab es lt. Bericht im Jahre 2017 eine Abdeckungsquote von 63% und Ende 2018 wird das Register ca. eine Million erfasste Fälle dokumentiert haben.

Anm.: Bei geschätzten 400.000 Hüft- und Knie-Endoprothesen pro Jahr müssten eigentlich seit 2012 knapp drei Millionen Fälle dokumentiert sein. Andere Länder sind da wesentlich weiter.

Viele der im Bericht veröffentlichten Zahlen und Fakten sind auf jeden Fall für Betroffene interessant.

Weitere Details dazu, sowie aktuelle TEPFIT-Themen und interessante Ideen zur Physiotherapie gibt es hier!