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Archive for the ‘Hüft-OP’ Category

Glückwunsch zu 10 Jahren ENDOLIFE

Vor zwei Tagen lag die neue Ausgabe des endolife-Magazins der endogap – Klinik für Gelenkersatz in meinem Briefkasten. Diese besondere Ausgabe zum 10-jährigen Jubiläum zeigt sehr eindrucksvoll die Geschichte und Entwicklung der endogap seit 2005. In den sechziger Jahren von einem der Pioniere der Endoprothetik Prof. Fritz Lechner als Abteilung eines Kreiskrankenhauses gegründet, hat sein Nachfolger Dr. Holm Schlemmer die endogap als eigene Marke kreiert und diese dann 2010 dem heutigen Chefarzt Dr. Christian Fulghum übergeben. Dieser hat mit seinem Team die Spezialklinik konsequent ausgebaut und dafür gesorgt, dass die endogap als eine der ersten Kliniken in Deutschland 2012 EndoCert zertifiziert wurde. Außerdem hat Dr. Christian Fulghum mit endofit einen jährlichen Fachkongress aus der Taufe gehoben, der durch die mehrmals jährlich stattfindenden indofit-sportkurse für Patienten abgerundet wird.
In den endolife-Magazinen, die zweimal jährlich erscheinen, geht es immer um Wissenswertes rund um das Thema der Endoprothetik, um aktuelle Entwicklungen und Neuerungen. In einer weiteren Rubrik werden Patienten vorgestellt, die von ihrem neuen Lebensgefühl nach einer erfolgreichen OP berichten. Ich selbst hatte das Vergnügen in der Ausgabe Sommer 2009 auf Seite 6 meine Geschichte beisteuern zu dürfen. Natürlich hat es mich besonders gefreut, dass diese Geschichte nun auch in der Jubiläumsausgabe (ebenfalls auf Seite 6) mit einem kleinen Foto erwähnt wurde. Alle 20 Magazine stehen auf der Klinikwebseite zur Verfügung. Es ist dort auch möglich, die Zeitschrift als ‚analoge‘ Ausgabe zu bestellen.
Bleibt zu hoffen und zu wünschen, dass die endogap in Garmisch-Partenkirchen auch in den kommenden Jahren ihre Qualität und guten Ruf konsequent weiter ausbaut, um damit auch zukünftig eine der ersten Adressen für künstliche Hüfte- und Kniegelenke in Deutschland zu bleiben.

TEPFIT-Jubiläum, die Wandlung einer Facebook-Verweigerin und Behandlungsfehler 2015

TEPFIT feiert Geburtstag 
Genau heute vor einem Jahr wurde unsere TEPFIT-Gruppe von Ulrike Steyer und mir gegründet, Therese Schreiber aus der Schweiz, die auf Grund ihrer über 10 Hüft-OPs wirklich einen sehr reichen Erfahrungsschatz besitzt, hat glücklicherweise aus unserem Duo ein sehr gut funktionierendes Triumvirat gemacht. Seit Gründung wächst unsere Gruppe konstant um 50 Mitglieder pro Monat. Dies ist bei aller Freude zugleich auch eine große Verantwortung für die Administratoren, durch maßvolle Moderation, weiterhin faire, sachliche, interessante und spannende Beiträge zu erhalten. Noch im März wird vermutlich die 600 Mitglieder-Marke erreicht. Dieses Netzwerk aus Betroffenen, Ärzten, Physiotherapeuten und weiteren Fachleuten aus den Bereichen Ernährung und Sport macht es möglich, auf kurzem Weg Hilfen zu geben, Fragen zu beantworten und Informationen rund um das Themengebiet Hüft- und Kniegelenk zu erhalten.

Von einer Facebook-Verweigerin zum Facebook-Junkie
Nein ganz so schlimm ist es hoffentlich (noch) nicht. Aber meine liebe Autorin Heidi Rauch, die mit mir zusammen unsere beiden Bücher ‚Mut zur neuen Hüfte!‘ und ‚Mut zum neuen Knie!‘ verfasst hat, hat sich über Jahre standhaft geweigert, an der ‚ach so bösen‘ Facebook-Gemeinde teilzuhaben. An einem Montag im März, es war der 7.3.2016, hat sie sich dazu entschieden, dies zu ändern. Was ihre Wandlung herbeigeführt hat, bleibt ihr Geheimnis. Aber wenn sie etwas anfängt, dann mit Vollgas. Bereits nach zwei Tagen hatte sie 135 Facebook-Freunde, aktuell sind es schon 202. Ich freue mich persönlich sehr darüber, denn so kann Sie jetzt auch in unserem TEPFIT-Netzwerk und auf den beiden Facebook-Seiten (Mut zur neuen Hüfte und Endoprothese und Sport) allen mit ihrem reichen Erfahrungsschatz mit Rat und Tat zur Seite stehen.

Behandlungsfehler 2015
Nun zu einem etwas ernsterem und nicht ganz so erfreulichem Thema: Auch wenn laut dem nachfolgenden Bericht der Ärztezeitung die Zahl der aktenkundlich gewordenen über 2000 Behandlungsfehler ganz leicht gegenüber den Vorjahren gesunken ist, so macht der große Anteil der Fehler gerade im orthopädischen und chirurgischen Bereich etwas nachdenklich. Immerhin 100 Patienten kamen dadurch zu Tode und etwa ein viertel haben bleibende Schäden davongetragen. Der Orthopäde Dr. Georg Kaupe hat dazu in unserer TEPFIT-Gruppe folgendes geschrieben: „Die Qualität der ärztlichen Leistung in Deutschland und der Schweiz ist weltweit führend! In jedem Bereich werden Fehler gemacht – allerdings ist die Zahl der unberechtigten Klagen sehr hoch! Bis ein Arzt in Deutschland operieren darf, sind wie kaum irgendwo erhebliche Kriterien zu erfüllen“ und weiter „Ich habe heute als Patient weit im Vorfeld alle Möglichkeiten der Information und werde über alle möglichen Folgen aufgeklärt. Unabhängige Gutachterkommissionen können sehr schnell begründete Behandlungsfehler aufdecken. Schlimm und teuer kann es aber auch für den Patienten werden, wenn Juristen ihn durch eine Prozess-und Kostenlawiene treiben.“ und abschließend „Deswegen ist es gut, dass es inzwischen Qualitätssicherung und Register gibt. Somit gehört auch die Arthroskopie nur in professionelle Zentren.“
Ich stimme seiner Aussage zu, da man sich im Vorfeld tatsächlich bestens informieren kann, wenngleich dies zeitaufwendig ist, eine gewisse Hartnäckigkeit erfordert und die Aneignung medizinischer Begriffe notwendig macht. Dies garantiert zwar keine komplikationslose ärztliche Versorgung, kann aber das Risiko sinnloser Behandlungen minimieren. Auch Dr. Kaupes Hinweis zum Thema Arthroskopie kann ich nur unterstreichen. In unserer TEPFIT Gruppe gibt es eine recht große Anzahl von Betroffenen, denen unsinnige Arthroskopien ‚aufgeschwätzt‘ wurden, oft mit erheblich größeren Problemen nach dem Eingriff als vorher. Insgesamt ist Deutschland auf einem guten Wege, durch Qualitätssicherungen und unabhängige Stellen, schwarze Schafe zu identifizieren. Gleichzeitig nimmt die Zahl der sich auf wenige Behandlungsfelder spezialisierten medizinischen Zentren zu. Beides ist gut für den Patienten.

Eine Arthroskopie ist kein Kindergeburtstag

Sa, 13. Februar 2016 2 Kommentare

Vor einigen Tagen habe ich einen verzweifelten Anruf einer Leserin unseres Buches ‚Mut zur neuen Hüfte!‚ erhalten, da man Ihr jetzt mit erst 58 Jahren zu einer Hüft-TEP geraten hat. Ihre Ausgangslage stellte sich wie folgt dar: Sie hatte seit einiger Zeit zunehmende Beschwerden in der Hüfte, die aber noch nicht wirklich sehr groß waren und sie auch in ihrer Beweglichkeit nicht massiv eingeschränkt haben. Mit einer Freundin, die ebenfalls leichte Hüft-Beschwerden hatte, ging sie zu einem Vortrag eines Spezialisten über Hüftgelenke, Hüftgelenksarthrose und deren Behandlungsmöglichkeiten. Dieser Arzt pries die Hüft-Arthroskopie als perfekte Möglichkeit an, die Probleme wegzuzaubern. Meine erste spontane Frage war: „Das haben Sie doch hoffentlich nicht machen lassen, oder?“ Doch, sie hatte und ihre Freundin gleich mit. Mit dem Ergebnis, dass Beide seitdem kaum noch laufen können und unter extremen Schmerzen leiden.
Somit scheint jetzt tatsächlich der Einsatz eines künstlichen Gelenkes die einzige Möglichkeit zu sein, der Leserin und ihrer Freundin zu helfen.
Problematisch ist dabei aus meiner Sicht, dass Arthroskopie für den Laien so niedlich klingt und leider von einigen Ärzten auch so vermittelt wird. Da schaut man ja bloß mit einem kleinen Endoskop in das Gelenk und kann dann ggf. den Knorpel glätten oder was da sonst noch so störendes herumliegt oder gewachsen ist, einfach abtragen. Das alles praktisch fast ambulant und nach ein paar Tagen ist alles vergessen. Dies ist leider keineswegs so. Eine Arthroskopie der Hüfte ist ein komplexer chirurgischer Eingriff, bei dem zudem das Gelenk distrahiert werden muss, um es überhaupt arthroskopisch behandeln zu können. Dies geschieht mit einem speziellen Extensionstisch, auf dem der Patient gelagert wird. Es ist zudem eine sehr genaue und intensive Diagnose notwendig, um die Indikation für eine Hüftarthroskopie abzusichern. Bei fortgeschrittener Arthrose ist eine Gelenkspiegelung z.B. absoluter Unsinn. Bei einem Impingement-Syndrom dagegen, kann eine fachmännisch ausgeführte Arthroskopie tatsächlich helfen. Und wie bei allen Operationen, sollte man diese nur von wirklich anerkannten Spezialisten durchführen lassen. Im Gegensatz zu früher ist es heute wirklich einfach, sich umfassend zu informieren: Internetseiten der Krankenkassen, Blogs und Webseiten wie diese, Erfahrungs-Gruppen in Facebook oder die Weisse Liste, um nur einige Möglichkeiten zu nennen.

Mein dringender Appell an alle Betroffenen: Stimmen Sie einer Arthroskopie nur zu, wenn Ihnen der Arzt plausibel erklärt hat, wieso diese sinnvoll ist. Holen Sie unbedingt eine Zweitmeinung ein und informieren Sie vorher sich umfassend. Gehen Sie zudem nur zu absoluten Spezialisten auf diesem Gebiet. Ihr Gelenk wird es Ihnen danken.

Nachfolgender Link mit einem Video der Gelenk-Klinik in englischer Sprache vermittelt einen ganz guten Eindruck von der Komplexität des Eingriffes.

Endoprothesen-Register endlich im Echtbetrieb, über 500 ‚TEPFITte‘ in Facebook und Cross-Shaper Workshop

blog_image_tepNachdem des so lange ersehnte und in anderen Ländern längst etablierte Endoprothesen-Register einige Jahre im Testbetrieb lief (seit 2010), hat nun das ERPD seinen regulären Betrieb aufgenommen und einen ersten Statusbericht auf Basis der Daten aus 2014 veröffentlicht. Im Mai 2015 waren allerdings erst 12 % der insgesamt vorgenommen Operationen dokumentiert. Der Statusbericht kann als PDF-Datei auf der ERPD-Seite heruntergeladen werden. Hier der Einfachheit halber der derzeit aktuelle Link. Lt. dieser Veröffentlichung ist mit einer Beteiligung von bisher 310 von 1200 Kliniken, die endoprothetische Operationen vornehmen, erst eine Abdeckung von 25 % erreicht. Es gibt also noch viel Luft nach oben und man darf gespannt sein, wie auf Basis der Freiwilligkeit hier schnell ein hohe Dokumentationsrate erreichen werden kann.

Bestimmt weiterhin Luft nach oben gibt es in unserer im März 2015 gegründeten geschlossenen Facebook-Gruppe „TEPFIT – Fit mit künstlichen Gelenken (Hüfte und Knie)“. In nicht einmal zehn Monaten ist die Zahl der Mitglieder auf über 500 gewachsen. Macht im Schnitt 50 Neuzugänge pro Monat. So erfreulich dies ist, bedeutet es allerdings auch einen steigenden Zeitaufwand für uns drei Administratoren. Diesen betreiben wir jedoch sehr gerne, um den Betroffenen Hilfe und Unterstützung bei Fragen rund um das künstliche Gelenk vor und nach einer OP anbieten zu können. Je größer die Gruppe wird, desto mehr profitiert natürlich jedes Mitglied von den Erfahrungen der anderen. Sehr erfreulich aus Sicht der Betreiber, die sich auch als aktive Moderatoren verstehen, ist es, dass Gruppenausschlüsse auf Grund von Missbrauch bisher unter der 1 % – Marke liegen. Da ist man bei Social-Media-Plattformen teils ganz andere Zahlen gewohnt.

Nochmals erinnern möchte ich an das Angebot für einen Cross-Shaper Workshop im Mai im München. Details hierzu im Artikel ‚Cross-Shaper Workshop mit dem Bundestrainer Klaus Oelkers‚. Um Voranmeldungen wird gebeten.

Infektionen nach Gelenk-OPs steigen

Nachfolgend ein Artikel aus der SZ vom 25.09.2015, der nachdenklich macht und zugleich meine These bestätigt, sich nur in den TOP-Kliniken für Endoprothetik mit öffentlich einsehbaren und erwiesenen niedrigen Komplikation- und Infektionsraten operieren zu lassen. Der Artikel zeigt aber auch das Dilemma des Kostendrucks der Kliniken versus neue Verfahren und deren Anerkennung durch unabhängige und teure Studien.

Hüftschaden
Künstliche Gelenke ermöglichen vielen Menschen ein besseres Leben. Manchmal aber führen sie zu gefährlichen Infektionen. Ein neuer Test könnte helfen. Doch wichtige Studien fehlen.

Von Edda Grabar …mehr

 

Operationen: Klasse durch Masse?

Operationen: Klasse durch Masse?
Nachfolgend ein interessanter Artikel aus der Apotheken-Umschau zu dem Thema Mindestmengen / Quotenregelungen bei TEP-OPs. Die geltende Regelung scheint vor diesem Hintergrund als unsinnig.

Bestimmte Operationen dürfen nur Kliniken durchführen, die viel Erfahrung damit haben. Aber verbessert das die Ergebnisse?
– von Michael Aust, 20.07.2015 …mehr

150.000 Zugriffe, 150 TEPFITte, viel Klärungsbedarf, Halbmarathon-Finisher und endogroup

150.000 Seitenzugriffe

Zunächst freue ich mich, dass dieser Blog seit einigen Tagen 150.000 Seiten-Zugriffe überschritten hat. Dies zeigt, dass die Informationen die hier zusammengetragen werden und wurden innerhalb der Gruppe der Betroffenen eine hohe Relevanz haben. Um eine noch größere Anzahl von Arthrosegeplagten zu erreichen, wurde vor gut sieben Wochen zusätzlich die Facebook-Gruppe TEPFIT – Fit mit künstlichen Gelenken (Hüfte und Knie) ins Leben gerufen. Auch wenn hier im Blog Kommentare hinterlassen kann, was auch rege genutzt wird, so ist eine Interkommunikation im Social Media einfach besser abzubilden.

Knapp 150 Mitglieder

Was lag da also näher, als Facebook mit seinen 1,5 Milliarden Nutzern weltweit und 30 Millionen in Deutschland dafür zu nutzen.
Durchaus überrascht hat uns, dass unsere Gruppe in der kurzen Zeit fast 150 Mitglieder zählt. Dies entspricht ca. 20 Neuanmeldungen pro Woche. Ebenfalls überrascht sind wir von dem großen Anteil an sehr jungen Mitgliedern, die bereits künstliche Gelenke haben oder kurz davor stehen.

Viel Klärungsbedarf

Regelrecht entsetzt sind wir darüber, wie groß immer noch die Informationsdefizite und Verunsicherungen bei dem Thema künstliche Gelenke sind. Trotz einer Fülle von Informationen, die über unterschiedliche Quellen verfügbar sind, stehen sehr viele unbeantwortete Fragen im Raum. Eine große Verunsicherung entsteht dadurch, dass unsere Gruppenmitglieder bei Ihren Ärzten, im Krankenhaus oder bei Reha-Aufenthalten sehr vielstimmige Handlungsempfehlungen erhalten. Diese reichen von ‚Nie wieder auf der operierten Seite schlafen‘ über ‚Bis zu 12 Monaten nach der OP kein Fahrrad fahren‘ bis hin zu ‚Nach 3-4 Monaten können Sie ruhig mit dem Joggen anfangen‘. Da bleibt es schwierig für den Einzelnen, sich zu orientieren. Genau hier setzt unsere Gruppe an. Alle diese Fragen und Unsicherheiten können gepostet werden und werden meist in wenigen Minuten von den anderen Mitgliedern beantwortet. Da auch einige Orthopäden und Physiotherapeuten mit von der Partie sind, sind die Antworten sehr oft entsprechend fachlich untermauert.

Dirk Reidenbach

Dirk Reidenbach (li) mit Peter Herrchen

Gutenberg-Halbmarathon 9 Monate nach Hüft-TEP

Gratulieren möchten wir an dieser Stelle dem TEPFIT-Mitglied Dirk Reidenbach, der exakt 9 Monate nach dem Einsetzen eines künstlichen Hüftgelenkes am 10. Mai 2015 in Mainz den Halbmarathon in einer hervorragenden Zeit von 2:11:06 gefinished hat. Fünf Monate zuvor hatte er erst wieder mit dem Laufen begonnen (vier Monate nach der OP).

Dirk ist ein Beispiel dafür, was alles mit einem künstlichen Gelenk möglich ist und das, obwohl die Voraussetzungen alles andere als günstig waren: Hatte er doch auf Grund eines sechs Monate zuvor erlittenen Unfalls und eines damit verbundenem unentdeckten Risses im Hüftkopf ein künstliches Gelenk erhalten müssen. Gut, dass er einen Operateur hatte, der sportliche Aktivitäten trotzdem für gut befand.

Peter Herrchen, Betreiber dieses Blogs und der TEPFIT-Gruppe, ließ es sich nicht nehmen, Dirk persönlich anzufeuern und zu gratulieren.

endgroup

Dr. Christian Fulghum, Chefarzt der endogap – Klinik für Gelenkersatz in Garmisch-Partenkirchen und auch Mitglied der TEPFIT-Gruppe, hat zusammen mit vier anderen Endoprothetik-Zentren in Deutschland die endogroup ins Leben gerufen.
‚Fünf auf dem Gebiet der Endoprothetik führenden Kliniken bilden endogroup. Durch die Kooperation soll ein Zugewinn in der Qualität und Sicherheit der Patientenversorgung, der Mitarbeiterzufriedenheit und der Organisation unserer Abteilungen erreicht werden‘, erläutern die Betreiber auf ihrer Seite.
Umfassend und anschaulich wird über die Hüft- und Knie-Endoprothetik informiert, sowohl was die OP selbst als auch die möglichen Implantat-Varianten (Gleitpaarungen) betrifft. In der Rubrik ‚Knowledge-Center‘ werde alle Begriffe rund um die OP alphabetisch erläutert und die häufigsten Fragestellungen beantwortet.
Selbstverständlich gelangt man über endogroup-Seite auch zu den jeweiligen Klinik-Webseiten und deren Chefärzte!

TEPFIT, Cross-Shaping und junge TEP-Träger

So, 19. April 2015 4 Kommentare

Mitte März haben wir unsere Facebook-Gruppe ‚TEPFIT – Fit mit künstlichen Gelenken‘ gegründet mit dem Ziel, ein seriöses Forum für Arthrose-Betroffene, die vor der Entscheidung für ein künstliches Gelenk stehen oder bereits eines erhalten haben, zu bieten. Unsere Erwartungen wurden bisher weit übertroffen: Nach exakt fünf Wochen hat unsere Gruppe schon 84 Mitglieder! Darunter aktuell fünf Ärzte, die uns als Experten mit Rat und Tat zur Seite stehen und die wir ggf. auch außerhalb der Gruppe bei speziellen Fragen kontaktieren können. Dafür herzlichen Dank!

csIch hatte schon einige Male hier in meinem Blog auf die gelenkschonende aber doch noch recht unbekannte Sportart Cross-Shaping hingewiesen. Über unsere TEPFIT-Gruppe haben wir jetzt zusammen mit dem Hersteller eine Möglichkeit gefunden, den CrossShaper vergünstigt zu beziehen. Wer Interesse an einem Kauf hat, sendet mir bitte eine eMail mit vollständigem Namen an nachfolgende Cross-Shaper-Adresse.
Der- oder diejenige erhält von mir einen persönlichen Gutschein-Code, der bis 30.06.2015 gültig ist, sowie eine Liste mit allen derzeitigen Trainern und Ansprechpartnern für den CrossShaper in Deutschland. Dort können Sie den CrossShaper nach Rücksprache auch vor dem Kauf ausprobieren. Der Gutschein-Code kann im Online-Shop eingelöst werden und berechtigt zu einem 20%-igen Rabatt.

Mit Überraschung haben wir festgestellt, dass es scheinbar zunehmend sehr junge Patienten gibt, die ein künstliches Gelenk benötigen oder bereits eines haben. In unserer TEPFIT-Gruppe sind einige unter 30 Jahren dabei. Der Grund ist allerdings meist entweder ein Unfall oder eine nicht optimal verlaufene Umstellungs-Osteotomie in ganz jungen Jahren. Dies zeigt aber auch, dass man in der Sturm- und Drangzeit nicht mehr zur Bewegungsunfähigkeit verdammt sein muss, sondern durch immer bessere Implantate mit längerer Haltbarkeit, sowie durch schonende OP-Techniken, die Operationen heute schon viel früher durchgeführt werden können.

Wie Ärzte und Patienten Qualitätsberichte besser nutzen können

Ein guter und richtiger Ansatz, die Qualitätsberichte der Kliniken auch ohne Hochschulstudium lesen zu können!
Beitrag aus dem Deutschen Ärzteblatt vom 8.4.2015

Köln – Wie Ärzte und Patienten die Qualitätsberichte der Krankenhäuser sinnvoll nutzen können, hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in einem Infopaket dargestellt. Das Institut zeigt darin, welche Daten für die Suche nach einem passenden Krankenhaus hilfreich sein können und wie sie sich erschließen lassen … mehr

TEPFIT – Fit mit künstlichen Gelenken

So, 22. März 2015 1 Kommentar

TEPFIT – Fit mit künstlichen Gelenken – exklusives Austauschforum
Letzte Aktualisierung: Oktober 2019

Dieser Blog besteht nun seit über acht Jahren und hat über 300.000 Seitenabrufe. Es sind daraus inzwischen zusammen mit Heidi Rauch zwei Bücher (‚Mut zur neuen Hüfte!‘ und ‚Mut zum neuen Knie!‘) entstanden, ersteres bereits in der zweiten Auflage. Ich habe zu ganz vielen Betroffenen Kontakt über meinen Blog erhalten und es sind hunderte von eMails außerhalb dieses Blogs mit Betroffenen ausgetauscht worden. Das Wesen dieses Blogs ist es, Informationen bereit zu stellen, die zwar kommentiert werden können, aber nicht für einen schnellen und zügigen Erfahrungsaustausch der Blog-Leser untereinander geeignet sind. Aus diesem Grund haben Ulrike Steyer, die ich auch über diesen Blog und unsere Bücher kennengelernt habe, und meine Wenigkeit nach Wegen gesucht, einen permanenten Austausch von Betroffenen untereinander zu etablieren.

Dr. Christian Fulghum

Dr. Christian Fulghum

Nach kurzer Überlegung haben wir uns für eine geschlossene Facebook-Gruppe entschieden, wohl wissend, dass wir damit nicht alle erreichen können – und zwar aus folgenden Gründen: Diese kann schnell von überall von uns moderiert und begleitet werden, worauf wir großen Wert legen. Facebook ist auf jedem Smartphone, Tablet/Pad und PC gleichermaßen verfügbar und die Gruppenmitglieder können damit zeitnah interagieren.

Eventuelle Nachteile, wie den Ausschluss von ‚Facebook-Verweigerern‘, zu denen eine Zeit lang auch meine liebe Mitautorin Heidi Rauch gehörte, keine Möglichkeit nach Themen zu strukturieren oder auch das Risiko, dass unsachliche oder beleidigende Beiträge zunächst online gehen, nehmen wir dabei in Kauf. Letzteres versuchen wir drei Moderatoren (Ulrike, Therese und ich) allerdings zu verhindern, indem wir die Gruppe so zeitnah wie möglich begleiten und moderieren und dabei ggf. Beiträge wieder entfernen oder im Extremfall auch Gruppenmitglieder ausschließen.

Dr. Georg Kaupe

Dr. Georg Kaupe

Im Gegenteil: Unser Anspruch, das Niveau dieser Gruppe möglichst hoch zu halten, nur sachliche und kompetente Beiträge, Fragen und Antworten zu ‚posten‘ und vor allen Dingen neben den Betroffenen auch wirkliche Experten ins Boot zu holen, ist bis jetzt voll aufgegangen. Stand Oktober 2019 hat die Gruppe bereits knapp 3300 Mitglieder mit einem kontinuierlichen Wachstum von 50-70 Neuzugängen pro Monat. Darunter u.a. mit Dr. Georg Kaupe, Dr. Christian Fulghum und  Dr. Holger Haas drei renommierte Orthopäden, deren Spezialgebiet im Falle von Dr. Christian Fulghum und Dr. Holger Haas die Endoprothetik in Verbindung mit entsprechender sportlicher Betätigung ist und im Falle von Dr. Georg Kaupe die Sportmedizin. Letzterer hat dazu ein spezielles Trainingsgerät, den Cross-Shaper, der inzwischen in Nordic Cross Trainer umbenannt wurde, entwickelt und Dr. Christian Fulghum hat das ENDOFIT-Programm in seiner Klinik aufgelegt.

Dr. Holger Haas

Dr. Holger Haas ist maßgeblich an endoCert, dem Zertifizierungssystem für Endoprothetik beteiligt.
Die Liste der Experten (Fachärzte, Physiotherapeuten, medizinische Fachjournalisten, Trainer, Sportwissenschaftler) ist inzwischen beachtlich gewachsen und bewegt sich im mittlerem zweistelligen Bereich.
Eine vollständige Liste der Experten ist in der FB-Gruppe selbst unter Dateien zu finden.
Natürlich sind wir ständig bestrebt noch weitere Fachleute für uns zu gewinnen.
Haben wir auch Ihr Interesse geweckt, dann beantragen Sie doch einfach den Beitritt zur Gruppe.

 

AMIS – Alter Wein in neuen Schläuchen?

Fr, 27. Februar 2015 8 Kommentare

In letzter Zeit ist in der Presse und auf Klinik- und Ärzteseiten häufiger von der neuen AMIS-Methode bei Hüft-OPs die Rede (siehe z.B.: TZ oder auch WAZ). AMIS steht dabei für ‚Anterior Minimal Invasive Surgery‘ und bedeutet nicht wörtlich übersetzt: ‚Die minmal-invasive Durchführung einer Hüft-OP über einen vorderen Zugang‘. Bei dieser Operationsmethode wird immer nur von Vorteilen gegenüber allen anderen Methoden berichtet (schnellere Rehabilitation, Vollbelastung direkt nach der OP, weniger bis keine Schäden an Muskeln und Nerven, geringe Luxationsgefahr, weniger Schmerzen, weniger Blutverlust, kleine Narbe). Anlass genug mal zu hinterfragen, warum diese Methode in Deutschland noch immer sehr wenig verbreitet und ob diese wirklich neu ist?

Bei der Recherche stellt sich schnell heraus, dass dieser Zugangsweg zum Hüftgelenk schon lange – wenn auch ohne marketingfähigen Namen – vor allen Dingen in Frankreich (seit den 90er Jahren), aber auch in Österreich und in der Schweiz angewandt wurde, bzw. wird. Seinen Ursprung hatte dieser Zugangsweg übrigens bereits 1870 in Deutschland! Carl Hueter hat damals bereits diese Methode beschrieben. Sie verschwand von der Bildfläche bis in den 90er Jahren Dr. F. Laude aus Paris diesen wiederbelebte. In einem Artikel aus dem Jahre 2010 ist von bisher 30000 Operationen insgesamt nach dieser Methode die Rede. Setzt man die Zahl ins Verhältnis zu den jährlich ca. 200.000 Hüftgelenksersatz-Operationen in Deutschland, so relativiert sich diese sehr schnell. Aktuellere Zahlen liegen mir leider nicht vor.

Alles Grund genug. unseren Spezialisten Dr. Christian Fulghum, den Cherfarzt der endogap – Klinik für Gelenkersatz, zu diesem Thema zu befragen.
Lesen Sie nachfolgend die ausführliche Antwort zu unseren Fragen an Dr. Fulghum:

Endoprothese und Sport
Wenn AMIS nur Vorteile hat, warum ist diese Methode in unserer Wahrnehmung in Deutschland so wenig verbreitet?
Wo liegen die Probleme in dieser Operationsmethode?
Was sind die Nachteile?

Dr. Christian Fulghum

  1. AMIS ist eine sehr guter Zugangsweg/Methode, wenn sie beherrscht wird.
  2. AMIS ist nichts Neues – es ist der altbekannte vordere Hüftzugang, schon vor vielen Jahren beschrieben, jetzt mit neuem, marketingfähigen Namen.
  3. Es gibt 5 natürliche Hüftlücken, die den Zugang zum Gelenk ermöglichen. Durch alle kann man operativ tätig werden, mal mit etwas mehr Muskelschonung, mal mit etwas weniger.
  4. Die Benutzung aller 5 Zugangswege bedingt bei der Implantation eines künstlichen Hüftgelenks Muskelschäden, sei es durch Durchtrennung, durch Dehnung oder Quetschung des Gewebes. Welcher Schaden da vorzuziehen ist, bleibt völlig offen!
  5. Bestimmte Zugänge zeigen in den ersten 6 Wochen eine etwas schnellere Rehabilitation (u.a. AMIS), nach 3 Monaten sind absolut keine Unterschiede mehr nachweisbar (der Körper regeneriert sich).
  6. Signifikante Unterschiede haben sich in kontrollierten Studien nicht nachweisen lassen.
  7. Leider wird mit AMIS geworben, das alleine ist schon nicht OK, denn alle Hüftzugänge führen, bei korrekter, schonender Ausführung, zu sehr guten Ergebnissen.
  8. AMIS ist bei Komplikationen nicht erweiterbar – im Gegensatz zu den seitlichen und hinteren Zugängen; Und niemand ist gegen Komplikationen gefeit.
  9. Unter anderem deshalb hat sich AMIS auch bisher nicht wirklich durchgesetzt. Was sollte uns daran hindern einen überlegenen Zugang zu verwenden (wenn er denn überlegen wäre ….)?
  10. Es gibt eben bei keinem Zugang nur Vorteile, es kommt immer auf die Erfahrung des Operateurs an und den individuellen Patienten.

Dr. Fulghums Fazit: Das Wichtigste ist die Erfahrung und das Können des Operateurs und zwar unabhängig davon, welche der 5 möglichen Zugangswege gewählt werden.

Spätestens dieses Werbevideo sollte im Bezug auf AMIS nachdenklich stimmen!

 

 

Skilanglauf – gesund, anstrengend und gelenkschonend

So, 15. Februar 2015 2 Kommentare

Sonneloipe Scharling - KreuthIch hatte schon fast vergessen, wie schön Skilanglauf bei traumhaftem Winterwetter sein kann. Bin ich doch die letzten Jahre überwiegend gejoggt und bei meinen Winteraufenthalten am Tegernsee – hauptsächlich Weihnachten und Silvester – war meist zu wenig Schnee. Ganz anders jetzt im Februar. Herrliche Schneeverhältnisse, sehr gut gespurte Loipen und traumhafter Sonnenschein.
Zudem ist das Skilangläufen nicht nur anstrengend und anspruchsvoll, sondern auch gesund für Körper und Kreislauf und sehr gelenkschonend, zumindest im klassischen Stil. Damit ist Skilanglauf bestens für Endoprothesenträger geeignet. Etwas Vorsicht sollte man auf schwierigeren Strecken walten lassen wenn man kein perfekter Techniker ist, um nicht unglücklich zu stürzen. Vom heute sehr verbreitet und besonders elegant aussehenden Skating ist für Hüft-TEP-Träger ehSonnenloipe Starter abzuraten. Hier kann es ungewollt durch den Schlittschuhschritt zu stärkeren Spreizungen der Beine kommen, als dem künstlichen Gelenk lieb ist. Wobei ich gestehe, dass ich auch schon mit dem Gedanken gespielt habe, mir Skating-Ski zuzulegen. Das klassische Skilanglaufen ist dem kürzlich von mir getesteten Cross-Shaping übrigens sehr ähnlich, es fehlen nur die Gewichte für den Oberarm und der Oberkörper ist nicht ganz so aufrecht. Wer die Gelegenheit hat diesen schönen Wintersport auszuüben, sollte es tun. Wie viele Muskeln dabei angesprochen werden, habe ich jetzt aktuell nach meiner längeren Skilanglaufpause auch prompt mit einem ausgeprägten Muskelkater an den unmöglichsten Stellen gespürt. Noch ein kleiner Hinweis für alle, die nach einer Gelenks-Operation vielleicht vom alpinen Skifahren auf Langlauf umsteigen möchten. Auch wenn es einfach aussieht, ist die Sportart doch technisch anspruchsvoll, zumindest dann, wenn man Steigungen gut, sicher und elegant hinauf und auch wieder hinunter kommen und beim gewollten oder ungewollten Spurwechsel nicht für Gelächter sorgen möchte. Neueinsteiger sollten in jedem Fall einige Stunden in einen Grundkurs oder Langlauftrainer investieren.

Antibiotika-Einsatz nach Knie- oder Hüft-TEPs

Immer wieder kommt die Frage auf, wie man sich als Hüft- oder Knie-TEP-Träger vor einer Infektion der Prothese schützen kann/soll. Muss man gleich bei jedem grippalen Infekt oder bei jedem Zahnarztbesuch mit dem Antibiotika-Hammer vorbeugen? Nein, ist die eindeutige Antwort von Dr. Christian Fulghum, Chefarzt der Endogap-Klinik in Garmisch-Partenkirchen. Wohl aber bei großen bakteriellen Infektionen – ausgehend von Zahn oder Zeh. Hier seine ausführliche und klare Antwort … mehr

Jede TEP braucht eine APP

Mi, 21. Januar 2015 2 Kommentare

Jede TEP braucht eine APP

Das war ja nur eine Frage der Zeit bis es eine App für Totalendoprothesen (TEPs) gibt. Aktuell kann man diese bereits im App-Store (für Android und IOS – Suche nach „TEP-App“) herunterladen. Den jeweiligen Link dazu finden Sie im nachfolgenden Artikel des Ärzteblatts.
Wer Spektakuläres – Live-OP-Videos, interaktive OPs oder Ähnliches – von dieser App erwartet wird vielleicht enttäuscht. Aber nach meinem ersten Test liefert sie doch sehr zielgerichtete Informationen, eine Art Leitfaden, zu den notwendigen Vorbereitungen für die OP und die Rehabilitation danach inkl. Check- und Packlisten für den Aufenthalt in den jeweiligen Einrichtungen. Wer sich also nicht durch die Wirren des Internets wühlen möchte oder diesen Blog nicht kennt, findet schnell und unkompliziert gesammelte Informationen über die Hüft- und Knie-TEP und den sog. Behandlungspfad.
Erst wenn man seinen OP-, bzw. Aufnahmetermin in der jeweiligen Einrichtung in der App eingibt, wird es ein zusätzliches Übersichtsmenü, der Behandlungspfad, sichtbar. Hier werden dann mögliche erste Übungen nach der OP angezeigt, kann ein Patiententagebuch geführt und können Notizen oder Fragen an die Ärzte eingegeben werden. Diese App begleitet den Patienten dann täglich vom Tag der Aufnahme im Krankenhaus bis zur Entlassung aus der Reha. Alle erfassten Daten kann man sich von der App als eMail im Excel (csv-Format) zusenden lassen. Die zusätzlich in der App hinterlegten Broschüren/Ratgeber sind die des Annastiftes (Mitentwickler dieser App), was aber den reinen Informationsgehalt nicht schmälert. Man merkt dieser recht unscheinbar wirkenden App schnell an, dass sie von Profis für Endoprothesen entwickelt und ohne „Schnickschnack“ umgesetzt wurde. Allerdings hat diese App ein großes Manko: Alle „Best-Ager“, die vor 1920 geboren sind, können diese App nicht nutzen. Das älteste auswählbare Geburtsjahr ist 1920. Da hat mein 91-jähriger Vater gerade noch mal Glück gehabt!

Hier der Artikel/Teaser aus dem Ärzteblatt
Künstliche Gelenke: Qualitätssicherung per App

Hannover – Einen sektorenübergreifenden Behandlungspfad für Patienten, die ein neues Hüft- oder Kniegelenk erhalten, haben die Ärztekammer Niedersachsen und das Diakoniekrankenhaus Annastift vorgestellt. Das Annastift ist die Orthopädische Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) … mehr

Danke für 35.000 Seitenaufrufe 2014

Do, 25. Dezember 2014 1 Kommentar

Auch dieses Jahr ein ganz herzliches Dankeschön an meine Blog-Leser, Follower, Kommentatoren und Abonnenten für die Treue, verbunden mit einem kleinen persönlichen Jahresrückblick.

Wer sich an meinen Jahresrückblick 2013 noch erinnert (und wer tut das nicht?) hat mein Klagen ob der Zeitverschwendung durch die permanente und dauerhafte Erreichbarkeit in Zusammenhang mit eMails, Posts und Social Media Aufwand im Ohr. Zumindest ist es mir im diesen Jahr gelungen die Anzahl der privaten empfangen und geschriebenen Mails um fast 40 % zu reduzieren. Die Anzahl meiner Blog-Beiträge und die Aufrufe durch Sie, meine geschätzten Leser, sind dagegen erfreulicherweise konstant geblieben.

Winterstimmung am schönen Tegernsee

Winterstimmung am schönen Tegernsee

Sportlich ist es mir gelungen das Pensum aus 2013 aufrecht zu erhalten, auch wenn es bei der letzten jährlichen Untersuchung meiner Hüftgelenke im Bezug auf die etwas in die Jahre (fast 18) gekommene linke Seite röntgentechnisch erste Anzeichen einer Lockerung zu geben scheint. Mein linker Oberschenkel hat dies bisher mit drei, bis zu vier Tagen dauernden Schmerzphasen, im abgelaufenen Jahr scheinbar bestätigt, wenn auch seit nunmehr drei Monaten wieder ‚alles‘ ruhig ist. Sollte tatsächlich 2015, 2016 oder 2017 ein Wechsel notwendig werden, so hat das gute, alte Stück doch sensationell über dann fast 20 Jahre seinen bei mir recht anstrengenden Dienst klaglos versehen.
Ganz im Sinne meines Blogs, Endoprothese und Sport, verkauft sich unser 2014 erschienenes neues Buch ‚Mut zum neuen Knie!‘ erfreulicherweise genauso gut und konstant wie das Ende 2012 erschienene Buch ‚Mut zur neuen Hüfte!‘. Spätestens 2016 wird für letzteres wohl eine zweite Auflage notwendig werden. Ein herzliches Dankeschön auch an meine liebe Mitautorin Heidi Rauch, ohne die der Erfolg der Bücher nicht möglich gewesen wäre.
Ein neues Sportgerät namens ‚Cross-Shaper‚ konnte ich in diesem Jahr ebenfalls testen. Dank des Erfinders Dr. med. Georg Kaupe, der mir über die Herstellerfirma ein Exemplar zur Verfügung gestellt hat, hatte ich die Gelegenheit, mich von dem für ‚Gelenk- und Arthrosegeschädigte‘ hervorragend geeigneten und sehr effektiven Sportgerät zu überzeugen. Sollte ich vor einer eventuell notwendigen Wechsel-OP tatsächlich zeitweise nicht mehr joggen können, werde ich mich noch intensiver dem Cross-Shaping widmen.
Ein Dankeschön auch an Dr. med. Christian Fulghum und die endogap-Klinik in Garmisch-Partenkirchen, die auf ihren neu gestalteten Web-Seiten sowohl auf meinen Blog, wie auch auf unsere beiden Bücher verweisen!
Bleiben Sie mir wenn möglich auch 2015 treu, schreiben Sie mir, kommentieren Sie meine Beiträge und stellen Sie mir Ihre Fragen. Ich werde wie die vergangenen Jahre versuchen, sehr zeitnah darauf zu reagieren!

In diesem Sinne: Allen noch einen geruhsamen 2. Weihnachtstag, einen perfekten Start ins Jahr 2015 und bleiben Sie sportlich!

Herzlichst Ihr
Endo-Blogger Peter Herrchen