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Archive for the ‘Implantat’ Category

2. TEPFIT-Gesundheitsworkshop 23.-25.2.2018

ANMELDUNG AB SOFORT MÖGLICH

Nach der sehr erfolgreichen ersten TEPFIT-Veranstaltung November 2016 in Erding bei München, sind die finalen Planungen für den zweiten TEPFIT-Gesundheitsworkshop abgeschlossen. Die Veranstaltung findet in Hagen statt. Es wird einen Fachvortrag des anerkannten Professors für Orthopädie und Unfallchirurgie (Knie- und Hüft-Endoprothetik), Prof. Dr. Bernd-Dietrich Katthagen, geben – und damit alle möglichst schwungvoll mit ihren künstlichen Gelenken wieder durchstarten können – sind natürlich auch ‚Action‘-Programmpunkte unter fachlicher Anleitung enthalten wie z.B. Smovey-Training und das Bellicon-Minitrampolin.
Als Veranstaltungsort ist das Tagungshotel Arcadeon bereits fest gebucht. Für ein attraktives Rahmenprogramm ist ebenfalls gesorgt.

Der TEPFIT-Gesundheitsworkschop ist selbstverständlich eine ‚Non Profit-Veranstaltung‘! Mit möglichen Überschüssen wird die Deutsche Kinderrheuma-Stiftung unterstützt. Schirmherrin ist Rosi Mittermaier, ehemalige Skirennläuferin mit insgesamt fünf Olympia-Gold-Medaillen. Zahlreiche Sportveranstaltungen wie Marathonläufe oder Golfturniere finden alljährlich zum Spendensammeln für die Stiftung statt.

Das komplette Programm mit allen Details, Preisen und Zimmeroptionen steht ab sofort zur Verfügung!

Hier geht es zur verbindlichen Anmeldung (inkl. Programm und allen weiteren Infos und Links).

Man sieht sich spätestens im Februar 2018!

Gelenkersatz – extrem erfolgreich mit überschaubaren Risiken

Dr. Holger Haas

Dr. Holger Haas

Der Hüft- oder Knie-Gelenkersatz gehört zu den erfolgreichsten operativen Eingriffen. Jährlich werden in Deutschland fast 400.000 Operationen durchgeführt. Hierbei wird die Hüfte häufiger ersetzt als das Knie und das aus gutem Grund: Das Knie-Gelenk ist wesentlich komplizierter, der Heilungsverlauf langwieriger und leichte Einschränkungen hinsichtlich Belastbarkeit und umfänglicher sportlicher Betätigungen bleiben in vielen Fällen leider nicht aus. Während nach einem Hüftgelenkersatz zwischen 90 und 95 % der Betroffenen danach keinerlei Beschwerden haben, läßt sich diese hohe Prozentzahl beim Knie leider (noch) nicht erreichen. Gerade deshalb ist es wichtig denjenigen, deren Ergebnis nicht ganz wie gewünscht verlaufen ist, Mut zu machen, diese Tatsache nicht klaglos zu akzeptieren. Dies war auch ein Thema des bemerkenswerten Vortrags „Der schmerzhafte Gelenkersatz von Dr. Holger Haas, Chefarzt Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie am GK in Bonn, am 8.2.2017 in Bonn. Einen ausführlichen Bericht dazu finden Sie hier.

Als allgemeines Fazit der Veranstaltung bleibt, dass die endoprothetische Versorgung der Hüfte eine der erfolgreichsten Operationen in Deutschland ist. Beim Knie sind leichte Abstriche zu machen, dennoch sind bei 80 % der Patienten die Beschwerden nach einer OP wesentlich geringer als vorher.

Deshalb möchten wir allen, die vor einer Hüft-OP stehen und noch etwas Angst haben, das Mutmach-Video von Heidi Rauch und Peter Herrchen empfehlen. Schließlich sprechen beide aus eigener Erfahrung!

Der schmerzhafte Gelenkersatz – keiner will ihn haben

Mo, 16. Januar 2017 2 Kommentare

Den schmerzhaften Gelenkersatz will keiner haben, aber es läßt es sich leider nicht immer vermeiden, dass es bei Gelenkersatz auch zu Problemen kommen kann. Der Prozentsatz ist zwar sehr gering, aber der Betroffene hat natürlich nichts von dieser ‚guten‘ Statistik.

Dr. med. Holger Haas

Dr. med. Holger Haas

Dr. Holger Haas, Chefarzt im Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie am Bonner Gemeinschafts-Krankenhaus und Vorsitzender der EndoCert – Das weltweit erste Zertifizierungssystem in der Endoprothetik, hat mich auf die besondere Veranstaltung „Patientenschulung spezial“, bei der es um Probleme nach Implantation einer Prothese geht, mit seiner nachfolgenden Ankündigung aufmerksam gemacht:

Insbesondere die Hüft- aber auch die Knieendoprothetik gehören zu den besonders erfolgreichen Eingriffen in der Medizin. Dennoch kann es auch bei diesen Operationen zu Komplikationen oder zu unerwünschten Behandlungsergebnissen kommen. Die betroffenen Patienten fühlen sich oft allein gelassen mit ihrem Wunsch nach Information und Aufklärung. Auf dem Boden fehlender Informationen können Missverständnisse und unnötige Vorwürfe entstehen. Unsere Veranstaltung widmet sich genau diesen Problemen: Schmerzen oder Einschränkungen trotz erfolgter Gelenksersatzoperation.
Neben vier bis fünf regelmässigen Veranstaltungen pro Jahr für Patienten vor einem Gelenkersatzeingriff (Patientenschulungen) an unserem Krankenhaus, bieten wir am 8. Februar 2017 im Rheinischen Landesmuseum in Bonn eine „Patientenschulung spezial“ zum Thema „Der schmerzhafte Gelenkersatz“ an. Interessierte sind herzlich willkommen.

Ich persönlich finde diese Veranstaltung sehr bemerkenswert;
Ein anerkannter Spezialist einer renommierten Klinik lädt extra unzufriedene Patienten ein und setzt sich damit natürlich unangenehmen Fragen und zum Teil auch Vorwürfen aus. Das ist wahrlich keine Selbstverständlichkeit.
Für weitere Infos direkt vom Veranstalter einfach hier klicken!

Tod eines Fachmagazins und bald 1000 TEPFITte

Es ist wirklich schade. Das, wie ich finde, herausragende Fachmagazin MedicalSportsNetwork, dass man u.a. aus sportärztlichen Praxen, vom Physiotherapeuten und aus Reha-Kliniken kennt, wurde offensichtlich eingestellt. Besonders traurig ist es aus meiner Sicht, dass neben dem Printmagazin auch der gesamte Online-Content nicht mehr zur Verfügung steht und die Web-Seite gelöscht wurde. Hat sich das Magazin doch durch hochkarätige Beiträge von anerkannten Medizinern, Wissenschaftlern, Physiotherapeuten und auch Betroffenen zu Erkrankungen und Verletzungen, die sportliche Betätigung zunächst unmöglich machen, hervorgetan. Die Schwerpunkte lagen dabei neben der schnellen Regeneration auf vielen neuen, wissenschaftlich untermauerten, Methoden, die vor allen Dingen Spitzensportler in atemberaubender Zeit auch nach schweren Verletzungen wieder sportfähig machen können. Davon profitiert natürlich auch der Breitensportler. Das Thema Sport mit künstlichen Gelenken wurde ebenfalls in mehreren Ausgaben ausführlich behandelt. Auf zwei dieser Beiträge möchte ich hier gerne nochmals verweisen, da uns diese auf Grund unserer eigenen Beteiligung als PDF-Datei vorliegen.
Zum einen: Sport mit künstlichen Hüftgelenk von Simon Hendrich, Dr. med. Johannes Pauser, MHBA und PD Dr. med. M. Brem, MHBA, Ausgabe 4/2013.
und zum anderen : Mut zur neuen Hüfte von Peter Herrchen, Ausgabe 1/2013.
Weitere sehr interessante und thematisch passende Artikel (insgesamt sieben), auf die ich in meinem Blog teilweise verlinkt hatte, sind nun nicht mehr verfügbar.
Eine Anfrage bei den für die Zeitschrift zuständigen Maketing & Salesmanagern der succidia AG, die dort zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung noch als Verantwortliche für die MedicalSportsNetwork genannt sind, blieb leider unbeantwortet. Was also den Ausschlag für den Magazintod gegeben hat, ist mir somit nich bekannt.

Weitaus erfreulicher hingegen ist, dass unsere geschlossene Facebook-Gruppe ‚TEPFIT – Fit mit künstlichen Gelenken (Hüfte und Knie)‚ ganz kurz vor der 1000-Mitglieder-Schallmauer steht. Es werden in dieser Gruppe täglich dutzende von Artikel, Fragen und Anregungen gepostet und diskutiert. Man hilft sich gegenseitig, spricht sich Mut zu, gibt sich Tipps, verlinkt Fachartikel und TV-Beiträge oder weint sich, wenn einem danach ist, auch einfach mal aus. Und damit das nicht alles nur in einem virtuellen Raum geschieht, findet ziemlich genau 20 Monate nach Gründung dieser Gruppe, ein reales TEPFIT-Meeting vom 18.11.2016 – 20.11.2016 in Erding bei München statt. Für Kurzentschlossene gibt es noch einige Restplätze, eine Anmeldung ist noch bis zum 21.10.2016, je nach Verfügbarkeit, möglich. Die Anmeldeunterlagen gibt es hier!
Das Programm besteht neben dem ‚Kennenlernabend‘ am Freitag aus vier hochkarätigen Work-Shops und Vorträgen am Folgetag, bei dem auch die Bewegung nicht zu kurz kommt.

Rapid Recovery – das ’neue‘ Schlagwort

Von Zeit zu Zeit scheint es einfach notwendig zu sein, auch für rein medizinische Sachverhalte mal ein neues Schlagwort zu kreieren, dass natürlich in englischer Sprache sein muss: Rapid Recovery, wie sperrig klingt da die deutsche Übersetzung ’schnelle Wiederherstellung‘. (Übrigens finde ich es schon ungewöhnlich, dass sich die Firma Zimmer, Hersteller von Implantaten, die Webseite für diesen Begriff gesichert hat). Aktuell findet man vermehrt auf Klinik-Seiten, in Fachartikeln oder in Patienteninformationen diese Schlagwort im Zusammenhang mit endoprothetischer Versorgung. Mal wird es als spezielles Programm, mal als eine weltbewegende Neuheit gepriesen. Doch was steckt eigentlich dahinter?
Es steht ganz einfach für das, was gute Kliniken und Endoprothetik-Zentren schon immer auch vor der neuen Wortschöpfung praktizierten und noch praktizieren: Gute Aufklärung vor der OP, frühe Mobilisation nach der OP und reibungslose Übergabe an die Reha und ihre Physiotherapeuten.
Hier tut sich übrigens die endogap – Klinik für Gelenkersatz wohltuend hervor. Sie geht in der neuesten Ausgabe des endolife-Magazin, dass seit einigen Tagen online ist, genau auf dieses Thema ein, ohne Anglizismen zu verwenden. Ihr Schlagwort ist: Nicht Physio, nicht Arzt – nur das Team heilt. Der Artikel dazu steht direkt auf der ersten Seite.
Das Magazin kann man übrigens auch kostenlos bestellen und erhält es somit pünktlich nach Erscheinen ‚voll analog‘ mit der Post, meist sogar ein paar Tage bevor es online ist. Auch wenn es primär ein Magazin der endogap ist, sind dort immer interessante Themen rund um den Gelenkersatz, sowie ‚Mutmachberichte‘ zu finden.

P.S.: Übrigens scheinen auf der oben verlinkten Rapid-Recovery-Seite der Firma Zimmer nur Kliniken aufgeführt zu sein, die auch Zimmer-Implantate verwenden. Also Vorsicht, die Klinik-Liste ist nicht neutral.

 

Tegernsee, Blackroll, TEPFIT

tegernseeWie seit nunmehr 10 Jahren lade ich auch dieses Jahr wieder am herrlichen Tegernsee meinen Akku etwas auf. Durch die aktuellen Wetterkapriolen (4 Tage 30 Grad und Sonne, 3 Tage 13 Grad und Regen) bleibt genug Zeit, neben sportlich aktiven Tagen (Laufen, MTB, Schwimmen, Wandern), auch entspannt auszuruhen. Dumm nur, dass meine Blackroll, die ich erst kürzlich erworben habe, nicht dabei ist. Diese ist ideal zur Regeneration der Myofaszien (Bindegewebe der Muskeln und Muskelgruppen) – auch bei INDOOR-Regentagen. Verspannungen lassen sich damit prima lösen! Längst hat die ‚Rolle‘ auch im Spitzensport zur Regeneration Einzug gehalten und wird z.B. im Profifußball beim DFB (Die Mannschaft) genutzt.

Faszien-Training ist ein perfektes Stichwort für unseren TEPFIT-Workshop im November in Erding bei München! Neben einem kleinen Rahmenprogramm stehen folgende Highlights auf der Agenda:

Alles optimal für Personen geeignet, die entweder vor einer Gelenkersatz-OP stehen oder diese bereits hinter sich haben. Hier gibt es das komplette Programm und die Anmeldeunterlagen. Diese einfach vollständig ausfüllen, unterzeichnen und an die auf den Unterlagen (letzte Seite) angebende Adresse senden (Post, eMail oder Fax).

Glückwunsch zu 10 Jahren ENDOLIFE

Vor zwei Tagen lag die neue Ausgabe des endolife-Magazins der endogap – Klinik für Gelenkersatz in meinem Briefkasten. Diese besondere Ausgabe zum 10-jährigen Jubiläum zeigt sehr eindrucksvoll die Geschichte und Entwicklung der endogap seit 2005. In den sechziger Jahren von einem der Pioniere der Endoprothetik Prof. Fritz Lechner als Abteilung eines Kreiskrankenhauses gegründet, hat sein Nachfolger Dr. Holm Schlemmer die endogap als eigene Marke kreiert und diese dann 2010 dem heutigen Chefarzt Dr. Christian Fulghum übergeben. Dieser hat mit seinem Team die Spezialklinik konsequent ausgebaut und dafür gesorgt, dass die endogap als eine der ersten Kliniken in Deutschland 2012 EndoCert zertifiziert wurde. Außerdem hat Dr. Christian Fulghum mit endofit einen jährlichen Fachkongress aus der Taufe gehoben, der durch die mehrmals jährlich stattfindenden indofit-sportkurse für Patienten abgerundet wird.
In den endolife-Magazinen, die zweimal jährlich erscheinen, geht es immer um Wissenswertes rund um das Thema der Endoprothetik, um aktuelle Entwicklungen und Neuerungen. In einer weiteren Rubrik werden Patienten vorgestellt, die von ihrem neuen Lebensgefühl nach einer erfolgreichen OP berichten. Ich selbst hatte das Vergnügen in der Ausgabe Sommer 2009 auf Seite 6 meine Geschichte beisteuern zu dürfen. Natürlich hat es mich besonders gefreut, dass diese Geschichte nun auch in der Jubiläumsausgabe (ebenfalls auf Seite 6) mit einem kleinen Foto erwähnt wurde. Alle 20 Magazine stehen auf der Klinikwebseite zur Verfügung. Es ist dort auch möglich, die Zeitschrift als ‚analoge‘ Ausgabe zu bestellen.
Bleibt zu hoffen und zu wünschen, dass die endogap in Garmisch-Partenkirchen auch in den kommenden Jahren ihre Qualität und guten Ruf konsequent weiter ausbaut, um damit auch zukünftig eine der ersten Adressen für künstliche Hüfte- und Kniegelenke in Deutschland zu bleiben.