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Archive for the ‘Motivation’ Category

Weihnachtsgeschichten – Ironman mit Spenderherz oder ohne Bein und Hüftpfanne

So, 25. Dezember 2016 1 Kommentar
Natur und Bewegung genießen

Natur und Bewegung genießen

Natürlich dürfen in der Weihnachtszeit die Weihnachtsgeschichten nicht fehlen. Ich habe mir heute mal exemplarisch drei herausgegriffen die zeigen, dass der Mensch zwar (noch) nicht über das Wasser gehen kann wie Jesus, aber unglaubliche Fähigkeiten entwickeln kann, wenn er nur will.

In den etwas ruhigeren Weihnachtstagen hat mich ein Artikel im Münchner Merkur besonders berührt. Es wird die Geschichte des jungen Mannes Elmar Sprink erzählt, dem 2012 ein neues Herz transplantiert wurde. Es setzte sich nach 189 Tagen im Krankenhaus liegend ganz kleine Ziele: An die frische Luft gehen, Kaffee trinken, sich mit Freunden treffen, einen Spaziergang machen.
Als das funktioniert, wird er etwas verwegener und träumt davon, wieder mal seine Hausrunde in Köln laufen zu können. 2 Jahre nach seiner Herztransplantation finished er seinen ersten Ironman in der Langdistanz. Aber lest hier selbst seine unglaubliche Geschichte.

Nicht minder beeindruckt hat mich der Triathlet Christian Troger. Er wird 1983 ohne linkes Bein und Hüftpfanne geboren. Seine Ärzte prognostizieren, dass er niemals wird Laufen können. Damit fand er sich zunächst ab und wurde Kettenraucher und Partygänger ohne wirkliches Lebensziel, bis das Zuschauen bei einem Triathlon sein Leben veränderte. Er wurde selbst Profi-Triathlet. Seine beeindruckende Geschichte kann man in seinem Buch Geht nicht – läuft! nachlesen. Seine Profi-Karriere hat er inzwischen beendet. Er hält heute unter anderem Vorträge über Ziele und Motivation.

Dagegen nehmen sich die kleinen sportlichen Erfolge der über 1160 Mitglieder der TEPFIT-Gruppe zwar eher bescheiden aus, sind nicht minder beeindruckend. Die meisten in der Gruppe kämpfen sich nach mehreren, teils schwierigen Operationen wieder ins bewegte Leben zurück. Sei es mit Wandern, Radfahren, Tennis spielen, Skifahren, Laufen, Yoga, Nordic Walking, Reiten, Golfen, Cross-Shaping, Bergsteigen oder einfach mit langen ausgedehnten Spaziergängen mit und ohne Hund.

Alle drei Geschichten oder nennen wir es Beispiele haben eines gemein: Ohne den medizinischen Fortschritt, hätte es keine der o.g. Stories gegeben. Elmar Sprink wäre viel zu früh an seinem kranken Herz gestorben, Christian Troger wäre ohne HighTec-Prothese vermutlich Kettenraucher geblieben und die Mitglieder der TEPFIT-Gruppe würden früher oder später ihr Leben im Rollstuhl beenden.

Seien wir froh, dass wir in der westlichen Welt – und besonders in Deutschland – einen so hohen medizinischen Standard, sowie viele gute und verantwortungsvolle Ärzte, Physiotherapeuten und Medizinwissenschaftler haben. Dass es dabei immer noch etwas zu verbessern gibt und auch Fehler passieren, ist leider systemimmanent.

Da gilt der gute alte Spruch: No risc, no fun!

In diesem Sinne: Allen ein friedliches Weihnachtsfest und ein bewegtes Jahr 2017 voller Energie und Motivation!

 

Tod eines Fachmagazins und bald 1000 TEPFITte

Es ist wirklich schade. Das, wie ich finde, herausragende Fachmagazin MedicalSportsNetwork, dass man u.a. aus sportärztlichen Praxen, vom Physiotherapeuten und aus Reha-Kliniken kennt, wurde offensichtlich eingestellt. Besonders traurig ist es aus meiner Sicht, dass neben dem Printmagazin auch der gesamte Online-Content nicht mehr zur Verfügung steht und die Web-Seite gelöscht wurde. Hat sich das Magazin doch durch hochkarätige Beiträge von anerkannten Medizinern, Wissenschaftlern, Physiotherapeuten und auch Betroffenen zu Erkrankungen und Verletzungen, die sportliche Betätigung zunächst unmöglich machen, hervorgetan. Die Schwerpunkte lagen dabei neben der schnellen Regeneration auf vielen neuen, wissenschaftlich untermauerten, Methoden, die vor allen Dingen Spitzensportler in atemberaubender Zeit auch nach schweren Verletzungen wieder sportfähig machen können. Davon profitiert natürlich auch der Breitensportler. Das Thema Sport mit künstlichen Gelenken wurde ebenfalls in mehreren Ausgaben ausführlich behandelt. Auf zwei dieser Beiträge möchte ich hier gerne nochmals verweisen, da uns diese auf Grund unserer eigenen Beteiligung als PDF-Datei vorliegen.
Zum einen: Sport mit künstlichen Hüftgelenk von Simon Hendrich, Dr. med. Johannes Pauser, MHBA und PD Dr. med. M. Brem, MHBA, Ausgabe 4/2013.
und zum anderen : Mut zur neuen Hüfte von Peter Herrchen, Ausgabe 1/2013.
Weitere sehr interessante und thematisch passende Artikel (insgesamt sieben), auf die ich in meinem Blog teilweise verlinkt hatte, sind nun nicht mehr verfügbar.
Eine Anfrage bei den für die Zeitschrift zuständigen Maketing & Salesmanagern der succidia AG, die dort zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung noch als Verantwortliche für die MedicalSportsNetwork genannt sind, blieb leider unbeantwortet. Was also den Ausschlag für den Magazintod gegeben hat, ist mir somit nich bekannt.

Weitaus erfreulicher hingegen ist, dass unsere geschlossene Facebook-Gruppe ‚TEPFIT – Fit mit künstlichen Gelenken (Hüfte und Knie)‚ ganz kurz vor der 1000-Mitglieder-Schallmauer steht. Es werden in dieser Gruppe täglich dutzende von Artikel, Fragen und Anregungen gepostet und diskutiert. Man hilft sich gegenseitig, spricht sich Mut zu, gibt sich Tipps, verlinkt Fachartikel und TV-Beiträge oder weint sich, wenn einem danach ist, auch einfach mal aus. Und damit das nicht alles nur in einem virtuellen Raum geschieht, findet ziemlich genau 20 Monate nach Gründung dieser Gruppe, ein reales TEPFIT-Meeting vom 18.11.2016 – 20.11.2016 in Erding bei München statt. Für Kurzentschlossene gibt es noch einige Restplätze, eine Anmeldung ist noch bis zum 21.10.2016, je nach Verfügbarkeit, möglich. Die Anmeldeunterlagen gibt es hier!
Das Programm besteht neben dem ‚Kennenlernabend‘ am Freitag aus vier hochkarätigen Work-Shops und Vorträgen am Folgetag, bei dem auch die Bewegung nicht zu kurz kommt.

Gelenkersatz: Patienten zu Muskelaufbau motivieren!

Wie dem nachfolgenden Artikel der Ärztezeitung vom 27.8.2014 zu entnehmen ist, sind Muskelaufbau und sportliche Aktivitäten wichtig für das künstliche Gelenk.

Ärzte sollten Rheuma-Patienten mit Gelenkersatz Sport empfehlen, erinnert die Deutsche Gesellschaft für Rheumatologie (DGRh) vorab zu ihrem Jahreskongress in Düsseldorf. Im vergangenen Jahr wurden nach Angaben der DGRh in Deutschland rund 209.000 künstliche Hüftgelenke und 147.000 Knieendoprothesen implantiert  mehr »

FiveArtHips – 2014

Nun ist es plötzlich schon da, das Jahr des 70.3 Half-Ironman in Wiesbaden. In 8 Monaten fällt der Startschuss. Wir drei (Claudia Weber, Heinz Meixner und ich) sind schon mal alle gemeldet. Mein Trainingszustand lässt zum jetzigen Zeitpunkt noch zu wünschen übrig, war aber auch nicht

Silvesterlauf Schliersee 2013

Silvesterlauf Schliersee 2013

anders geplant. Nach meinem Weihnachtsurlaub, in dem ich immerhin über 60 Kilometer moderat gejoggt bin und sogar spontan mit Freunden bei einem Silvesterlauf rund um dem Schliersee (7,6 km) teilgenommen habe, geht es im Januar in die Trainingsfeinplanung mit zugehöriger Ernährungsanpassung und zusätzlichem Krafttraining. Mit intensivem Radtraining werde ich dann erst bei wärmeren Temperaturen im Frühjahr beginnen. Bis jetzt also noch alles im Soll. Und was machen meine beiden „Mitathleten“?
Claudia hat einen neuen Schwimmtrainer, der ihren Kraulstil verfeinern soll. Beim Laufen macht ihr ohnehin keiner etwas vor – hat sie doch Anfang Dezember im Jamaica beim Reggae Marathon noch eben schnell einen Halbmarathon bestritten – und Radfahren ist auch kein Problem. Heinz war auch im Weihnachtsurlaub und wird wie ich, erst im Januar/Februar 2014 richtig in den Trainingsplan einsteigen. Ist er doch ein alter Hase, der schon zwei 70.3 erfolgreich gefinished hat.
Der Weg bis August ist zwar noch lang aber bisher ist alles im Plan! Der nächste Statusbericht folgt in ein paar Wochen!

Endoprothese – Die Qual der Wahl

So, 15. Dezember 2013 4 Kommentare

Nach lagen Überlegungen ist es soweit: Sie haben sich für eine Operation, den Einsatz einer Endoprothese entschieden.

Aber jetzt erst beginnt für Sie als Betroffener die eigentliche Arbeit und unzählige Fragen wollen beantwortet werden:

  1. Wie finde ich die richtige Klinik?
  2. Was ist die richtige/beste OP-Technik, das beste Material/Implantat für mich?
  3. Wie lange hält das künstliche Hüftgelenk?
  4. Was ist bei den Reha-Maßnahmen zu beachten?
  5. Wie finde ich die passende Reha-Einrichtung?
  6. Wie und ab wann kann ich die Hüfte / das Knie wieder belasten?
  7. Was ist im Alltag zu beachten?
  8. Darf ich nach der Operation Sport treiben?
  9. Welche Sportart darf/sollte ich ausüben?
  10. Wie intensiv kann/darf/sollte ich Sport treiben?

Auf alle diese Fragen finden Sie ausführliche Antworten und zwar nicht aus der Sicht eines Wissenschaftlers oder Arztes, sondern aus der eines Patienten, der bereits drei – eine Revision 2018 – erfolgreiche Operationen (Hüft-TEP’s) hinter sich hat. Weitergehende Informationen können Sie in meinen Büchern „Mut zur neuen Hüfte!!“ und „Mut zum neuen Knie!“ finden, die ich zusammen mit Heidi Rauch – Titanhüfte, ebenfalls mit zwei künstlichen Hüftgelenken ausgestattet, geschrieben habe.

Betrachten Sie die nachfolgenden Links Laufeinstieg mit zwei künstlichen Hüften (Hüftgelenken) und Männer aus Titan als Motivation, sich ohne Angst mit dem Thema Endoprothese zu beschäftigen!

Mut zum neuen Knie! – Jetzt vorbestellen

Mut zum neuen Knie! – Jetzt vorbestellen

cover_knieNach dem großen Erfolg des ersten, im September 2012 erschienenen Mutmach-Ratgebers ‚Mut zur neuen Hüfte!‚, erscheint im Januar/Februar 2014 das zweite Buch ‚Mut zum neuen Knie!‚. Natürlich ist auch dieses Buch wieder in hervorragender Zusammenarbeit mit meiner lieben Titanhüften-Blog-Kollegin und Journalistin Heidi Rauch entstanden

Alle, die zu den ersten Lesern gehören wollen, können dieses Buch bereits jetzt über unseren Online-Shop vorbestellen.

Ähnlich wie in ‚Mut zur neuen Hüfte!‚ kommen auch diesmal vor allen Dingen Betroffene zu Wort. Insgesamt 18 ‚Problem-Knie‘ zwischen 44 und 84 Jahren, die alle ihre Knie-OPs gut überstanden haben und ihre neue Beweglichkeit genießen – ob im Alltag, beim Bergwandern, Rennradfahren, Golfspielen, Skifahren, Tischtennisspielen oder Schwimmen – geben ihre Erfahrungen weiter. Fachwissen steuern fünf renommierte Operateure bei. Einen breiten Raum nehmen physiotherapeutische Maßnahmen ein, in der auch besondere Therapien wie Alexander Technik und Rolfing vorgestellt werden. Ein Kapitel ist dem Thema Ernährung gewidmet. Nützliche Erläuterungen von Fachbegriffen rund um die Knie-OP von A-Z und eine Liste mit den wichtigsten Kliniken und Reha-Einrichtungen ergänzen diesen reich bebilderten Mutmach-Ratgeber.

Expertengespräch bei der Intersana 2013 in Augsburg

Expertengespräch bei der Intersana 2013 in Augsburg am 27.10.2013

Zum Thema  ‚Wenn die Hüfte schmerzt und das Knie knirscht. Neue Gelenke schaffen neue Lebensqualität! Aspekte der konservativen Arthrose-Behandlung.‚  findet Sonntags, den 27.10.2013, bei der Intersana in Augsburg von 11:00 – 12:00 Uhr ein Expertengespräch als offene Podiums-Diskussion statt. Neben Dr. Christian Fulghum, Chefarzt der endogap – Klinik für Gelenkersatz in Garmisch-Partenkirchen und Dr.med. Thomas Langer, Orthopäde und Sportmediziner aus Friedberg bei Augsburg, wird auch der Wiesbadener und Wahltegernseer Peter Herrchen als Patient, Läufer, Triathlet und Mitautor des Buches „Mut zur neuen Hüfte!“ dem interessierten Publikum Rede und Antwort stehen und seine Erfahrungen mit 2 künstlichen Hüftgelenken (1997 und 2008) schildern.

FiveArtHips – erster kleiner Test

Claudia Weber - © Thomas Wenning

Claudia Weber – © Thomas Wenning

Am 15.9.2013 haben Claudia und Peter beim Tegernseer Halbmarathon immerhin schon mal die letzte Disziplin des für nächstes Jahr geplanten 70.3 absolviert. Heinz wird am kommenden Wochenende beim 7. Bayerischen Bäderlauf von Bad Aibling nach Bad Feilnbach gleichziehen. Claudia lief dabei in der hervorragenden Zeit von 2:02:22. Peter ließ es mit seinen beiden Freunden wesentlich langsamer angehen und kam nach 2:34:46 ins Ziel. Da sollte für nächstes Jahr noch Luft nach oben sein.

Peter and friends - © Thomas Wenning

Peter and friends – © Thomas Wenning

Auch wenn dies noch keine gezielten Trainingsvorbereitungen für 2014 waren, so wurde aber zumindest in der Triathlon-Disziplin, die mit Abstand die größte Herausforderung für das künstliche Hüftgelenk bedeutet, der Belastungstest bestanden.

Ab jetzt gilt also: Moderates Herbst- und Winter-Training – auch schlechtem Wetter zum Trotz, um dann ab Anfang 2014 mit den gezielten Vorbereitungen für den 10.8.2014 zu beginnen.

Bloggen oder Joggen – Frühjahrsmotivationsgedanken

So, 17. März 2013 1 Kommentar
blogjog

Frühjahr in Wiesbaden 17.3.2013

Der Februar und März 2013 haben es bisher nicht besonders gut mit uns Outdoor-Sportlern – zumindest im Rhein-Main-Gebiet – gemeint. Die wenigsten Sonnenscheinstunden seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Februar und Schnee-Chaos im Frühlingsmonat März. Daran ist bestimmt Angela oder die EU schuld. Einer muss ja schuld sein und sei es nur, um auf jemanden schimpfen zu können, wenn man wieder mal selbst nicht motiviert genug ist, draußen Sport zu treiben. Wie schön war es da gestern! Zwar knackig kalt, aber Sonnenschein. ‚Heute gehe ich auf jeden Fall laufen!‘ rief ich mir gestern zu. Erst gilt es aber noch, das am Vortag abgerungene Versprechen einzulösen und mit meiner Liebsten auf den Wiesbadener Wochenmarkt zu gehen. Leckere Lebensmittel für Abends, Reiselektüre für die geplante Südafrikareise und eine schöne Tasse Milchkaffee – heutzutage  Latte Macchiato, sonst versteht einem die Bedienung Jahrgang 95 nicht – im Lumen lautet der Samstagvormittag-Triathlon. Aber nachmittags geht’s auf jeden Fall zum Laufen. Zuhause mit den Einkaufserrungenschaften angekommen, sagt Doro: ‚Gehe laufen so lange es noch schön ist oder wartest Du wieder bis es regnet, wie immer?‘. ‚Ja, ja ich gehe gleich, trinke aber erst noch einen Kaffee‘, brummele ich mich wieder der Reiselektüre widmend. Kurz darauf, die Sonne ist weg, der Himmel grau, egal: ich kann ja auch morgen laufen gehen! Lohnt sich nach dem guten Abendessen und dem Rheingauer Riesling dann auch richtig.

Sonntagmorgen, 8:30 Uhr, aufstehen voller Elan. Heute einen schönen ausgiebigen Jogg. ‚Warum ist es noch so dunkel?‘. Erst langsam wird mir klar, dass 10 Zentimeter Neuschnee auf unseren Dachfenstern den Blick nach draußen verwehren. Ungläubige Überprüfung durch Öffnen der selbigen wird mit hereinfallendem Pulverschnee quittiert. Hallo! 17. März in Wiesbaden, da ist im Nizza des Nordens normalerweise Biergartenwetter. Mein Herz wirft mir den Morgengruß ‚Heute bei dem Wetter gehst Du bestimmt laufen, oder?‘ entgegen. ‚Ja klar‘ entgegne ich fröhlich. 1 Stunde, 2 Tassen Kaffee, eine Obstschale und 3 Lagen Zwiebellook mit Handschuhe, Mütze und Stirnband später stehe ich im dichten Schneetreiben vor der Haustüre und freue mich über meine wasserdichten Trail-Schuhe. Kalte, windige, nasse, rutschige und hügelige 7 km liegen vor mir. Meine bessere Hälfte hat wieder mal Recht behalten. ‚Bei schönem Wetter laufen kann doch jeder!‘ denke ich für mich. Eigentlich sollte ich darüber mal was schreiben, bloggen …

Hüftarthrose: Sport und Diät helfen dem Gelenk

Hüftarthrose: Sport und Diät helfen dem Gelenk – Ärzte Zeitung, 28.2.2013

Danke für 60.000 Klicks

Von regelmäßiger Bewegung und Gewichtsreduktion profitieren nicht nur die Kniegelenke übergewichtiger Arthrosepatienten, auch den Hüftgelenken nützt ein solcher Therapieansatz.  mehr »

Danke an alle für die gestern erreichten 60.000 Klicks!

Interview mit Peter Herrchen in MedicalSportsNetwork

Interview mit Peter Herrchen in MedicalSportsNetwork

Peter Herrchen hat dem Magazin MedicalSportsNetwork ein ausführliches Interview gegeben. Dieses ist inzwischen in der aktuellen Ausgabe 1/2013 erschienen! MedicalSportsNetwork ist ein Fachmagazin mit einer Auflage von derzeit 15.500 Exemplaren. Die Empfänger und Zielgruppen des Magazins sind Sportmediziner, Kardiologen, Sportkardiologen (Klinik/Praxis), Sportverbände, Physiotherapeuten, Kliniken und sonstige Fachleute aus dem Bereich Sport und Medizin. Details hierzu können Sie den Mediadaten einnehmen.

Im Interview wird ausführlich auf die Krankengeschichte, die sportlichen Erfolge, Komplikationen nach der 1. OP und der Weg zurück in eine sehr sportliches Leben nach der zweiten neuen Hüfte eingegangen. Das komplette 4-seitige Interview mit Peter Herrchen aus dem Magazin können Sie mit freundlicher Genehmigung von MedicalSportsNetwork hier als PDF-Datei downloaden!

Mut zur neuen Hüfte! Jede Menge Neuigkeiten!

Mut zur neuen Hüfte! Jede Menge Neuigkeiten!

Es lohnt sich wieder mal einen Blick auf die Webseite Mut zur neuen Hüfte! zu werfen. Nachdem die eBook-Edition am 10. Dezember fertiggestellt war und man diese seitdem bei Hugendubel oder im ibook-Store von Apple kaufen konnte, hat sich Amazon besonders lange Zeit gelassen. Seit 26.1.2013 ist nun neben der Printausgabe endlich auch die Kindle-Version bei Amazon zu beziehen.

Zeitgleich hat die Lokalzeitung für den Wiesbadener Osten, der Wiesbadener Erbenheimer Anzeiger, einen Bericht über mich und unser Buch veröffentlicht! Über nachfolgenden Link gelangen Sie zu unserem Artikel  „Endlich: Kindle-Edition ist da, Erbenheimer Anzeiger über Peter und 11. Rezension auf Amazon“. Dort können Sie auch den Presseartikel als PDF-Datei herunterladen.

Jahresrückblick 2012, jetzt auch bei Endoprothese und Sport

Jahresrückblick 2012, jetzt auch bei Endoprothese und Sport

Es wimmelt in den letzten Wochen eines Jahres immer nur so von Jahresrückblicken in Magazinen, Tageszeitungen, Radiosendungen und TV-Shows. Warum also nicht auch in meinem Blog?

Ein im wahrsten Sinne des Wortes bewegtes Jahr geht zu Ende. Meine beiden Endoprothesen versehen nach wie vor absolut klaglos und schmerzfrei ihren Dienst und haben es mir auch in diesem Jahr wieder gestattet, damit rund 1000 Kilometer zu Laufen, neben Schwimmen, Radfahren, Skilanglauf, Bergwandern und Tischtennisspielen. Das Jahr 2012 war auch geprägt von sehr interessanten Projekten. So wurde FiveArtHips aus der Taufe gehoben. 3 sportive Spinner mit 5 künstlichen Hüftgelenken absolvieren den Audi Tegernsee Triathlon als Staffel im Juli 2012. Dies war sogar der Juni Ausgabe des Triathlon-Magazins einen Bericht wert. Kaum war dies geschafft, hieß es erneut trainieren – und zwar für den Tegernseelauf im September 2012 für die Halbmarathon-Distanz. Am 23.9.2012 war es dann soweit und meine beiden künstlichen Hüftgelenke haben sich zusammen mit mir auf die 21,0975 km lange Strecke begeben, um diese dann auch mit mir gut 2 Stunden und 20 Minuten später zu finishen, übrigens zum 2.Mal nach 2010. Nur 3 Tage später, am 26.9.2012 hat dann das umfangreichste Projekt 2012 das Licht der Welt erblickt. ‚Mut zur neuen Hüfte!‘ ist erschienen. Aus einem losen und zufälligen Blog-Kontakt mit der Jornalistin Heidi Rauch (Titanhüfte) – deren Hüften auch mit zwei künstlichen Gelenken neu modelliert wurden – und einem einzigen Telefonat im Frühjahr 2012, ist in 6-monatiger enger Zusammenarbeit ein 247 Seiten dickes ‚Mutmachbuch‘ Buch entstanden. Die Leser dieses Blogs haben hier einen nicht unerheblichen Anteil daran. Denn erst die vielen Mail-Zuschriften die wir beide in unseren Blogs erhalten haben, haben uns selbst Mut gemacht, ein Buch aus Patientensicht für Patienten zu verfassen, welches es so bisher noch nicht gab. Die Resonanz auf das Buch ist ausnahmslos positiv und der Verkauf nach knapp 3 Monaten sehr erfolgreich. Erhältlich ist es in allen traditionellen Buchhandlungen und in allen Online-Buchshops. Seit letzter Woche kommt unser Buch auch als eBook nach und nach in alle einschlägigen Online-Stores (Apple, Amazon, etc.) und wird noch vor Weihnachten überall verfügbar sein. Damit sind unsere für 2012 selbst gesteckten Ziele alle erreicht. Heidi Rauch und ich schauen auf ein ereignisreiches, sportliches und erfolgreiches Jahr zurück, bei dem natürlich unsere unterstützenden und verständnisvollen Ehepartner den notwendigen Rückhalt für die vielen Stunden Sonderarbeit gaben.

Für 2013 nehmen wir uns vor, unsere ‚Mut zur neuen Hüfte!‘-Community weiter zu pflegen und zu vergrößern. Dazu planen wir, wie auch schon im diesem Jahr, gezielte Veranstaltungen mit Ärzten, Physiotherapeuten und Betroffenen, immer verbunden mit einem kleinen sportlichen Event. Hierüber werden wir natürlich in unseren Blogs, auf unserer Web-Site und in Facebook informieren. Alle Abonnenten des Blogs und alle ‚Liker‘ bei Facebook erhalten die entsprechenden Infos automatisch.

Als sportliche Ausdauer-Wettkämpfe plane ich für 2013 den Neroman Ende April in Wiesbaden, den Tegernsee-Triathlon im Sommer und den Tegernseer Halbmarathon im September – soweit mich die Endoprothesen tragen.

In diesem Sinne Allen ein geruhsames und friedliches Weihnachtsfest, einen guten Start ins Jahr 2013 vielleicht verbunden mit dem Vorsatz, sich ab Januar wieder mehr zu bewegen und sportlich aktiv zu sein. Sowohl Ihre echten, wie auch Ihre ggf. künstlichen Gelenke werden es Ihnen danken – und schön, wenn Sie uns auch im neuen Jahr die Treue halten.

Halbmarathon und Mut zur neuen Hüfte!

Halbmarathon und Mut zur neuen Hüfte!

Wenn es eines weiteren Mutmachers bedarf, um sich für eine bevorstehende und unausweichliche Hüft-OP zu entscheiden, wird dieser hier geliefert. Der Tegernseer Halbmarathon 2012 am 23.9. wurde zum 2. Mal nach 2010 erfolgreich mit 2 Endoprothesen gefinished. Die Gesamtzeit spielt dabei natürlich eher eine untergeordnete Rolle, auch wenn die geplante Zielzeit von unter 2:30 Std. locker geschafft wurde. Wer noch mehr über die sportlichen Möglichkeiten nach einem notwendigen Einsatz künstlicher Hüftgelenke wissen möchte, dem sei wärmstens das heute erscheinende Buch ‚Mut zur neuen Hüfte!‚ empfohlen. Dieses kann einfach über die WEB-Seite mittels des dort hinterlegten Bestellflyers bestellt werden.

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FiveArtHips(er) Heinz Meixner hat bei der Challenge Walchsee gleich 2 mal gefinished

Bayernexpress - Challenge Walchsee 2012

Bayernexpress – Challenge Walchsee 2012

FiveArtHips(er) Heinz Meixner hat bei der Challenge Walchsee gleich 2 mal gefinished

Als ob ein Wettkampf nicht genug sei, hat unser Teammitglied von FiveArtHips am 1./2.9.2012 gleich 2 Wettkämpfe bei der Challenge Walchsee bestritten. Am 1.9. mal schnell den Sprinttriathlon (0,4/14/4) mit einer Gesamtzeit von 1:21:45 absolviert – quasi zum Aufwärmen, um Tags darauf als Staffel-Mitglied die 93 km mit knapp 1200 Höhemetern beim Half-Ironman zu radeln. Für diese Distanz benötigte er trotz starkem Gegenwind nur 3:20 Stunden. Das Staffelteam ‚Bayernexpress‘, dem auch sein Sohn Alex als Schwimmer angehörte, hat insgesamt respektable 5:30 Stunden für die komplette Distanz benötigt und den 41. Platz belegt.