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Archive for the ‘OP-Techniken’ Category

Gelenkersatz: Zertifizierungssystem für Kliniken entwickelt

Gelenkersatz: Zertifizierungssystem für Kliniken entwickelt – Ärzte Zeitung, 16.10.2012

Um Komplikationen beim Gelenkersatz zu verhindern, ist ein hohes Maß an Spezialisierung, Kompetenz und Erfahrung erforderlich.
Deshalb hat die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie (DGOOC) gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Endoprothetik der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie (DGOU) und dem Berufsverband der Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie e. V. (BVOU) ein Konzept zur Zertifizierung medizinischer Einrichtungen im Bereich des Gelenkersatzes entwickelt: …mehr

Mehr Lebensqualität durch Gelenkersatz nach Maß

Di, 7. August 2012 1 Kommentar

Orthopädische Gelenk Klinik bei Freiburg bietet individuelles Einbringen von Knieprothesen – ddp direct – 07.08.2012
Mehr Lebensqualität durch Gelenkersatz nach Maß

(ddp direct) Freiburg. Mit einer Knieprothese ist es wie mit einem Anzug: Wer über Standardmaße verfügt, der kommt mit dem Standardangebot gut zurecht. Wer jedoch etwas größer, kleiner, dicker oder dünner ist als der Durchschnitt, dem sitzt ein Maßanzug besser. In der Gelenk-Klinik Freiburg wird daher ein Verfahren benutzt, das es erlaubt Knietotalendoprothesen maßgeschneidert einzubringen…mehr

Sport nach Hüft-TEP: Implantat nicht entscheidend

Sport nach Hüft-TEP: Implantat nicht entscheidend – Ärztezeitung, 17.01.2012

Ob und wie rasch ein Patient nach Hüft- oder Kniegelenkersatz-OP wieder Sport machen kann, hängt offenbar nicht vom Implantat und auch nicht vom gewählten OP-Verfahren ab.   …mehr

Minimalinvasive Hüftendoprothetik – Pro und Kontra

Minimalinvasive Hüftendoprothetik – Pro und Kontra – Ihrarzt.de, Patentenbrief 2012

Eine Gegenüberstellung der potenziellen Vorteile und Risiken der minimalinvasiven Hüftendoprothetik
Minimalinvasive Zugänge bei Hüftendoprothesenimplantationen erfreuen sich ungebremster Beliebtheit. Eine Vielzahl an Faktoren spricht dafür. Allerdings gibt es auch gewichtige Argumente gegen die Technik der minimalintensiven Endoprothetik, also pro konventionelle …mehr

Funksignale, aus der Hüfte geschossen

Funksignale, aus der Hüfte geschossen – Die Welt kompakt – Hightech im Körper, Teil 5 -Autor: Wolfgang W. Merkel 09.12.2011

Künstliche Gelenke tragen in Zukunft Sensoren und Sender, die Fehlfunktionen melden
In Deutschland werden pro Jahr rund 400 000 neue Endoprothesen eingesetzt – Tendenz …mehr

Wieder schmerzfrei mit künstlichem Hüftgelenk

Wieder schmerzfrei mit künstlichem Hüftgelenk – Apotheken-Umschau vom 22.09.2011
 
Der Einsatz von Hüftprothesen hat sich seit Jahrzehnten bewährt. Eine Operation, die ein ganzes Gelenk ersetzt, will trotzdem gut überlegt sein. Professor Thorsten Gehrke, Ärztlicher Direktor der ENDO-Klinik Hamburg, antwortet auf wichtige Fragen … mehr

Gelenk-Klinik und Gelenk-Doktor – Informationen rund um die Gelenke

Gelenk-Klinik und Gelenk-Doktor – Informationen rund um die Gelenke

Gerne verweise ich an dieser Stelle auf zwei sehr interessante Internetpräsenzen. Hier finden Interessierte und Betroffene sehr ausführliche Infomationen rund um das Thema Gelenke, Endoprothesen, Arthrose, Behandlungsmöglichkeiten, Operationen, Technik und Implantate – und zwar aus medizinischer Sicht und mit entsprechender fachlicher Expertise.

Die Seite Gelenk-Doktor ist hierbei ein Themen-Portal zu den o.g. Gebieten, die Seite Gelenk-Klinik stellt Informationen der Fachklinik in Freiburg bereit.

Kreisklinik gelingt „Weltsensation“

Merkur-Online.de vom 19.4.2011

Hausham – Jubel im Krankenhaus Agatharied: Die Klinik hat erfolgreich eine arthroskopische Schultergelenksprothese implantiert. …weiter

Ausführliche Information vor der Operation ist das A und O

Ausführliche Information vor der Operation ist das A und O

Wie für jede Operation gilt besonders für die Endoprothetik: Vor der Entscheidung zur Operation so ausführlich wie nur irgend möglich informieren. Anders als bei akuten Operationen, sei es durch Unfall oder plötzlich auftretende lebensbedrohliche Krankheiten, ist der Patient, wenn es um die Entscheidung zur Hüft- Knie- oder Schulterprothese geht, in der komfortablem Lage, sich in Ruhe zu informieren und die Klinik aussuchen zu können. Seit der Eröffnung dieses Blogs habe ich viele Zuschriften von Patienten erhalten, die leider massive Probleme nach der Operation hatten oder noch haben. Bei der OP gebrochene Knochen und schnell sich lockerndes Material seien hier nur stellvertretend genannt. Ich bin mir sicher, dass einige dieser Problemfälle vermeidbar gewesen wären, wenn alle heute möglichen Informationsquellen ausgeschöpft worden wären. Besonders möchte ich an dieser Stelle nochmals auf die Qualitätsberichte der Kliniken hinweisen. Richtig gelesen, gebe diese einen guten Überblick. Auch das nicht veröffentlichen wichtiger Kennzahlen in diesen Berichten ist sehr aufschlussreich. Eine 2. oder 3. Meinung eines Orthopäden vor der Operation ist ebenfalls sehr hilfreich. Mit der heutigen Vielfalt der Implantate und OP-Techniken sollte man sich vorab soweit vertraut machen, dass man die Empfehlungen der Ärzte auch versteht und gezielt hinterfragen kann.

Fazit: Nehmen Sie sich Zeit für die Entscheidungsfindung und informieren Sie sich ausführlich in der Presse, im Internet, bei Ärzten, bei Betroffenen und in den Kliniken (dort werden oft Informationsveranstaltungen angeboten) selbst.

Neues Knie in 82 Minuten

12.03.2011 – WIESBADEN

Von Barbara Yurtöven

KÜNSTLICHE GELENKE Die Orthopädie-Spezialisten vom St.-Josefs-Hospital

Der Mensch wird immer älter und bleibt dabei aktiv. Auch sportliche Herausforderungen werden von vielen Senioren ganz selbstverständlich angenommen und gemeistert. Was aber, wenn irgendwann die Gelenke nicht mehr so richtig … weiter.

Zu jung für die künstliche Hüfte?

Sa, 12. März 2011 3 Kommentare

Patienten, die ein Implantat benötigen, werden immer jünger

In Deutschland werden jedes Jahr etwa 150.000 künstliche Hüftgelenke eingesetzt – Tendenz steigend. Immer öfter benötigen auch jüngere Patienten eine „neue Hüfte“. Übergewicht und Bewegungsmangel spielen hier meist eine wichtige … weiter

Endoprothese – die besten OP-Techniken, das beste Material (Implantate)

Sa, 26. Februar 2011 4 Kommentare

Endoprothese – die besten OP-Techniken, das beste Material (Implantate) – Denken Sie konservativ

Die Frage nach OP-Techniken und/oder der Wahl der Implantate/Endoprothese wird im Nachfolgenden aus einer nicht medizinischen Patientensicht behandelt.

Jede Klinik, jeder Operateur, jedes OP-Team hat sich sowohl auf spezielle Techniken als auch auf bestimmte Implantate spezialisiert. Dabei fließen auch Innovationen mit ein. Sicherlich ist es auch im Einzelfall nicht auszuschließen, dass statt des objektiv und qualitativ besseren Implantates eines mit dem besten Kosten-/Nutzen-Verhältnis verwandt wird. Da aber die Vor- und Nachteile der auf dem Markt verfügbaren Implantate für Laien ohnehin nur schwer zu durchschauen sind gilt auch hier, auf den Arzt/Operateur seines Vertrauens zu hören. Eine Garantie für einwandfreies Material wird es aber leider nicht geben (Siehe Problem-Implantate der Firma Zimmer und deren Verwendung  im Freiburger Loretto-Krankenhaus).

Es hängt im Einzelfall von den individuellen Gegebenheiten des Patienten ab, welches Implantat mit welcher Verankerung (zementiert, zementfrei, hybrid) und welcher Gleitpaarung (Metalle, Kunststoffe, Keramik) zum Einsatz kommen. Auch die Form und die Länge werden durch die individuellen Gegebenheiten – der Anatomie der Hüfte/des Hüftgelenkes – bestimmt und sollten im Gespräch zwischen Patient und Arzt festgestellt werden.

Eine ebenfalls oft diskutierte Frage ist die nach der OP-Technik und damit einhergehend nach dem notwendigen Schnitt und der späteren Narbe. Dies dürfte vor allen Dingen bei weiblichen Patienten unter kosmetischen Gesichtspunkten eine Rolle spielen. Ohne hier auf genaue Schnitt- und OP-Techniken eingehen zu wollen  – Schnitt an der Seite, Schnitt am Gesäß (dorsaler Zugang), Schnitt von vorne (AMIS-Methode), sonstige minimalinvasive Methoden – lautet auch hier meine Empfehlung aus Patientensicht: Vertrauen Sie dem Arzt, bzw. dem OP-Team. Wenn das Team auf eine bestimmte Methode spezialisiert ist und Sie sich für diese Operateure entschieden haben, macht es nicht wirklich Sinn über eine andere Methode zu diskutieren.

Tipp: Denken Sie konservativ. Vertrauen Sie lieber auf langjährige erprobte Materialen und Techniken, zu denen es entsprechende Langzeiterfahrungen und -Studien gibt, als auf  hochgelobte Innovation zu setzen, die erst seit Kurzem auf dem Markt ist.

Gleichwohl sollten Sie sich aber vorab über Ihren Orthopäden oder über die Internetseiten der Kliniken und/oder allgemeiner Web-Portale über die verschiedenen Möglichkeiten informieren, damit Sie später beim Beratungsgespräch wissen, worum es geht und worauf es ankommt.

Eine medizinische Information zum Themengebiet dieses Artikels finden Sie z.B.: in der Broschüre der Endogap Klinik für Gelenkersatz.

Endoprothese – Wie lange hält das künstliche Hüftgelenk?

Di, 15. Februar 2011 3 Kommentare

Endoprothese – Wie lange hält das künstliche Hüftgelenk?

Dies ist naturgemäß eine der meist gestellten Fragen und zugleich diejenige, mit den unterschiedlichsten Antworten.

Vorausgesetzt, dass die Operation erfolgreich und ohne postoperative Probleme verlaufen ist, sowie eine Erstoperation (also kein Prothesenwechsel) war, sollte ein künstliches Hüftgelenk ca. 15 Jahre halten. Die Schwankungsbreite ist aber relativ groß, was an vielen Faktoren liegen kann. Dazu zählen under anderem:

  • Knochenbeschaffenheit, bzw. Knochensubstanz des Patienten
  • Vorerkrankungen, Haltungsschäden, Übergewicht
  • Alter des Patienten
  • Aktivität des Patienten
  • Verwendetes Material und Gleitpaarungen (siehe Problemimplantate der Firma Zimmer)
  • Qualität der Operation, bzw. des OP-Teams

Ich kenne Patienten, bei denen sich bereits nach 5 Jahren die Prothese gelockert hat. Bei mir selbst hat die erste zementierte Hüft-TEP aus dem Jahre 1997 insgesamt 21 Jahre klaglos ihren Dienst verrichtet (wurde 2018 gewechselt), die andere zementfreie bzw. Hybrid-Endoprothese erledigt diese Aufgabe seit 2008 ebenso problemlos. Dass ich meine Implantete in keiner Phase geschont, sondern im Gegenteil sportlich herausgefordert habe (siehe Artikel „Laufeinstieg mit zwei künstlichen Hüften“ – Ausgabe Mai 2010 Runnersworld) oder ‚Männer aus Titan‘ – Ausgabe Juni 2012 – Magazin Triathlon, spricht dabei für sich.

Leider wird auch dem Arzt, bzw. Operateur keine verbindliche Auskunft zu entlocken sein.

Gehen Sie daher einfach vom „best case“ aus, d. h. von mind. 15 Jahren und fördern Sie dies dadurch, dass Sie Ihrem Gelenk Bewegung und damit den Knochen Arbeit geben.

Neue Operationstechnik in der Knie-Endoprothetik

Neue Operationstechnik in der Knie-Endoprothetik – europaweit erstmalig in der Oberlinklinik in Potsdam durchgeführt

Jährlich werden in Deutschland 140.000 Knie-Endoprothesen eingesetzt. Allein im Jahr 2009 wurden in der Oberlinklinik 650 künstliche Knieglenke eingesetzt. Im Mai führte Chefarzt Dr. med. Robert Krause, Leiter der Abteilung Extremitätenchirurgie/ Kinderorthopädie, erstmals in Europa eine von der Firma Wright Medical entwickelte … mehr

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Endoprothese – Wie und ab wann kann ich die Hüfte / das Knie wieder belasten?

Di, 1. Februar 2011 2 Kommentare

Endoprothese – Wie und ab wann kann ich die Hüfte / das Knie wieder belasten?

Diese zentrale Frage ist grundsätzlich aus medizinischer Sicht zu beantworten. Dabei spielen fast alle Faktoren, wie schon bei der Frage nach der Haltbarkeit des künstlichen Gelenkes, eine Rolle. Dazu zählen unter anderem:

  • Knochenbeschaffenheit, bzw. Knochensubstanz des Patienten
  • Vorerkrankungen, Übergewicht
  • Alter des Patienten
  • Allgemeine Fitness des Patienten
  • OP-Technik, Material und Verankerung (zementiert, zementfrei, hybrid)
  • Qualität der Operation, bzw. des OP-Teams
  • Komplikationen bei oder nach der OP
  • Empfehlung des Operateurs/Orthopäden
  • Verlauf der Rehabilitationsmaßnahme (eigene Mitarbeit)

Folgende grundsätzliche Aussagen zur Belastung lassen sich aus meiner Erfahrung treffen:

In der Regel kann einen Tag nach dem Eingriff bereits aufgestanden und das operierte Bein dabei minimal belastet werden. Nach weiteren 2-4 Tagen können mit Unterarmgehstützen oder auch mit einem Gehwagen (Rollator) unter krankengymnastischer Anleitung bereits einige Schritte absolviert werden. Je nach Empfehlung des Arztes und nach Art des Eingriffs kann dann in der Regel 3-6 Wochen nach der Operation – also spätestens mit Beendigung der Rehabilitationsmaßnahmen – das künstliche Gelenk mit vollem Körpergewicht und damit ohne Gehhilfen belastet werden.
Selbstverständlich sollten immer noch einige Bewegungen und Bewegungsabläufe, wie das überkreuzen der Beine (bei Hüft-OP) oder zu starke Rotationsbewegungen, vermeiden werden. Beim Sex sollte auf bestimmte Positionen noch, bzw. generell verzichtet werden. (Siehe hierzu auch: Sex mit TEP).
3 Monate nach der Operation kann das Gelenk im Normalfall uneingeschränkt belastet werden. Spätestens nach 6 Monaten sind auch fast alle sportliche Aktivitäten und Belastungen wieder möglich. Siehe hierzu auch die folgenden Artikel zum Thema Alltag und Sport.

TIPP: Nicht mit anderen vergleichen. Jeder Körper ist anders und braucht je nach Konstitution kürzer oder länger zur Regeneration. Wichtig ist das Endergebnis nach 3-6 Monaten.