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Archive for the ‘Therapie’ Category

Wieder schmerzfrei mit künstlichem Hüftgelenk

Wieder schmerzfrei mit künstlichem Hüftgelenk – Apotheken-Umschau vom 22.09.2011
 
Der Einsatz von Hüftprothesen hat sich seit Jahrzehnten bewährt. Eine Operation, die ein ganzes Gelenk ersetzt, will trotzdem gut überlegt sein. Professor Thorsten Gehrke, Ärztlicher Direktor der ENDO-Klinik Hamburg, antwortet auf wichtige Fragen … mehr

Sparwut – Kliniken entlassen Patienten oft viel zu schnell

Sparwut – Kliniken entlassen Patienten oft viel zu schnell  – Welt Online, 10.4.2011 – Autor: Benedikt Fuest

In den Krankenhäusern werden viele Patienten zu früh in die Rehabilitation entlassen. Das belastet die Kranken und die Rentenkasse … weiter

Gelenkarthrose

Sanfte Operationsmethoden geben Betroffenen Funktionalität zurück

Unsere Gelenke bleiben von Verschleißerscheinungen nicht verschont. MfM sprach
mit den Fachärzten für Orthopädie Prof. Dr. med. Bruno Gladbach, Dr. med. Manfred Krieger, Dr. med. Marco Weiß und Dr. med. (B) Etienne Heijens aus dem Gelenkzentrum in Wiesbaden über schonende Behandlungsmethoden von Gelenkarthrosen an Hand, Schulter, Knie und Hüfte … weiter

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Endoprothese – Was ist bei den Reha-Maßnahmen zu beachten?

So, 13. Februar 2011 4 Kommentare

Endoprothese – Was ist bei den Reha-Maßnahmen zu beachten?

Die wichtigste Botschaft als erstes: Legen Sie größten Wert auf auf die Anschlussheilbehandlung (AHB), landläufig als Reha bezeichnet. Dabei sind generell folgende zwei Modelle möglich:

  • Ambulante Reha-Maßnahmen
  • Stationäre/teilstationäre Reha-Maßnahmen

Meine Empfehlung geht aus eigener Erfahrungen eindeutig in Richtung stationäre Rehabilitationsmaßnahmen und zwar aus folgenden Gründen:

  • Sie können sich optimal und ausgeruht auf Verordnungen und Therapien konzentrieren
  • Sie haben keine Anfahrtswege/-zeiten
  • Sie sind nicht auf die Hilfe Anderer angewiesen
  • Sie können bei entsprechender Eigeninitiative Ihre Therapien und Trainings ausweiten
  • Sie laufen nicht Gefahr, sich zu früh im Alltag zu übernehmen

Die Dauer Rehabilitationsmaßnahmen beträgt im Normalfall 3, maximal 4 Wochen. Die Kosten werden von der Deutschen Rentenversicherung oder der jeweiligen Krankenkasse übernommen.

Je professioneller und intensiver die auf die individuellen Voraussetzungen des Patienten abgestimmten Maßnahmen, Therapien, Muskelaufbautrainings, etc. sind, desto schneller wird wieder die volle, bzw. maximal mögliche Beweglichkeit hergestellt sein.

Tipp: Nutzen Sie die Chance zur professionellen Anschlussheilbehandlung und arbeiten Sie intensiv mit. Die Wahl der Einrichtung sollten Sie dabei nicht dem Zufall überlassen.

Endoprothese – Wie finde ich die passende Reha-Einrichtung?

Sa, 5. Februar 2011 6 Kommentare

Endoprothese – Wie finde ich die passende Reha-Einrichtung?

Wir schon bei der Auswahl der Klinik für Ihre Operation, sollten Sie alle Möglichkeiten nutzen, um sich umfassend bereits vor der Operation über in Frage kommenden Reha-Kliniken zu informieren. Wenn Sie dies versäumen, werden Sie in der Regel durch den Sozialdienst des Krankenhauses, in dem Sie operiert werden, einfach an die Reha-Klinik verwiesen, die mit dem Krankenhaus in irgendeiner Art und Weise zusammenarbeitet oder mit diesem verbunden ist. Dies muss nicht zwangsläufig eine schlechte Wahl sein, sollte aber in jedem Fall von Ihnen soweit möglich geprüft werden.

Als Informationsquellen kommen in Frage:

  • Ihr Orthopäde oder Operateur
  • Ihr Hausarzt
  • Ihre Krankenkasse oder Berufsgenossenschaft
  • Die Deutsche Rentenversicherung
  • Betroffene Patienten
  • Internet-Foren oder Blogs
  • Spezielle Such- und Infoseiten im Internet (z.B.: Das REHA-Portal)

Nach welchen Kriterien Sie dabei vorgehen, müssen Sie für sich selbst beantworten.

In Frage kommende Entscheidungshilfen sind z.B.:

  • Örtliche Nähe zu Ihrem Wohnort
  • Renommee der Klinik
  • Größe des Hauses (Bettenanzahl)
  • Allgemeine medizinische Leistungen / Indikationen
  • Diagnostik (z.B.: Röntgen, Leistungsdiagnostik, Knochendichtemessung)
  • Therapien (z.B.: Sport-/Schmerztherapie, physikalische Therapie, Krankengymnastik)
  • Sondereinrichtungen (z.B.: Hallen-/Bewegungsbad, Sauna, Solarium, Garten/Park, Bewegungscenter)
  • Landschaftliche Lage (Stichwort: Urlaubsgefühl)
  • Namhafte Referenz-Patienten (z.B.: Schauspieler, Sportler, Politiker)
  • Zusammenarbeit mit Sportverbänden/Vereinen (Sport-Reha)
  • Ausstattung der Zimmer (Einzelzimmer, Duche/WC, TV/Radio/Internet)
  • Verpflegung (z.B.: Café, À la carte Restaurant, Bar)
  • Einkaufsmöglichkeiten (z.B: Shop, Boutique, Friseur, Kosmetik)

Tipp: Denken Sie daran, dass der ‚Wohlfühlfaktor’ für eine erfolgreiche Rehabilitation eine entscheidende Rolle spielt. Wählen Sie die Reha-Klinik daher nach Ihren persönlichen Vorlieben aus und schauen Sie sich wenn irgend möglich die Einrichtung persönlich an.

Wenn Sie dann eine Wahl getroffen haben, sprechen Sie direkt mir Ihrem Kostenträger, ob er diese akzeptiert. Falls nein, lassen Sie sich als Kassenpatient nicht gleich abweisen. Oft hilft ein entsprechendes Schreiben oder ein Telefonat mit einem Entscheidungsträger, in dem Sie Ihren Wunsch begründen und Nachdruck verleihen, Wunder (Anm.: Ich spreche hier aus eigener Erfahrung. Dies gilt im Übrigen auch für Anträge auf eine Verlängerung des Reha-Aufenthaltes). Falls nein, können Sie immer noch überlegen, ob Sie ggf. ein Teil privat zahlen, sofern dies technisch möglich ist und sich mit Ihren finanziellen Mitteln vereinbaren lässt.

Und zu guter Letzt: Wenn es irgend möglich ist, schauen Sie sich die Einrichtungen vor der finalen Entscheidung vor Ort selbst an. So erhält man einfach den besten Eindruck.

Endoprothese – Wie und ab wann kann ich die Hüfte / das Knie wieder belasten?

Di, 1. Februar 2011 2 Kommentare

Endoprothese – Wie und ab wann kann ich die Hüfte / das Knie wieder belasten?

Diese zentrale Frage ist grundsätzlich aus medizinischer Sicht zu beantworten. Dabei spielen fast alle Faktoren, wie schon bei der Frage nach der Haltbarkeit des künstlichen Gelenkes, eine Rolle. Dazu zählen unter anderem:

  • Knochenbeschaffenheit, bzw. Knochensubstanz des Patienten
  • Vorerkrankungen, Übergewicht
  • Alter des Patienten
  • Allgemeine Fitness des Patienten
  • OP-Technik, Material und Verankerung (zementiert, zementfrei, hybrid)
  • Qualität der Operation, bzw. des OP-Teams
  • Komplikationen bei oder nach der OP
  • Empfehlung des Operateurs/Orthopäden
  • Verlauf der Rehabilitationsmaßnahme (eigene Mitarbeit)

Folgende grundsätzliche Aussagen zur Belastung lassen sich aus meiner Erfahrung treffen:

In der Regel kann einen Tag nach dem Eingriff bereits aufgestanden und das operierte Bein dabei minimal belastet werden. Nach weiteren 2-4 Tagen können mit Unterarmgehstützen oder auch mit einem Gehwagen (Rollator) unter krankengymnastischer Anleitung bereits einige Schritte absolviert werden. Je nach Empfehlung des Arztes und nach Art des Eingriffs kann dann in der Regel 3-6 Wochen nach der Operation – also spätestens mit Beendigung der Rehabilitationsmaßnahmen – das künstliche Gelenk mit vollem Körpergewicht und damit ohne Gehhilfen belastet werden.
Selbstverständlich sollten immer noch einige Bewegungen und Bewegungsabläufe, wie das überkreuzen der Beine (bei Hüft-OP) oder zu starke Rotationsbewegungen, vermeiden werden. Beim Sex sollte auf bestimmte Positionen noch, bzw. generell verzichtet werden. (Siehe hierzu auch: Sex mit TEP).
3 Monate nach der Operation kann das Gelenk im Normalfall uneingeschränkt belastet werden. Spätestens nach 6 Monaten sind auch fast alle sportliche Aktivitäten und Belastungen wieder möglich. Siehe hierzu auch die folgenden Artikel zum Thema Alltag und Sport.

TIPP: Nicht mit anderen vergleichen. Jeder Körper ist anders und braucht je nach Konstitution kürzer oder länger zur Regeneration. Wichtig ist das Endergebnis nach 3-6 Monaten.

Nach Hüftgelenkersatz: Neuer Wirkstoff schützt vor Venenthrombosen

Nach Hüftgelenkersatz: Neuer Wirkstoff schützt vor Venenthrombosen

Bei Patienten, die ein künstliches Hüftgelenk erhalten, schützt der selektive Faktor-Xa-Hemmer Apixaban signifikant besser vor Venenthrombosen als das niedermolekulare Heparin Enoxaparin, und zwar ohne das Blutungsrisiko zu erhöhen….

Lesen Sie weiter unter: Nach Hüftgelenkersatz: Neuer Wirkstoff schützt vor Venenthrombosen.