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Archive for the ‘Tischtennis’ Category

Sport mit Endoprothese – auch nach einer Revisions-OP?

Sport mit Endoprothese – auch nach einer Revisions-OP?

Antworten zu dieser Frage werden nach meinem Selbstversuch in loser Reihenfolge in den nächsten Wochen und Monaten hier zu lesen sein.
Steht doch in Kürze ein Wechsel der 21 Jahre alten und damals zementierten linken Hüfte-TEP an und natürlich kommen Fragen auf:

  • Werde ich ähnlich sportlich aktiv danach sein können wie in den letzten Jahren?
  • Kann/darf ich nach der Wechsel-OP auch wieder Laufen (Joggen)?
  • Wie haltbar und belastbar wird die Austausch-Hüfte sein?
  • Welche meiner Sportarten (Radfahren/MTB, Schwimmen, Laufen, Ski-Langlauf, Tischtennis, Cross-Shpaing, Bergwandern) werden ganz problemlos wieder möglich sein und ab wann?

Erholung und Entspannung – Tegernsee

Eine Revision-OP ist eben keine Erstimplantation und daher etwas komplizierter.
Wie es letztendlich um die Knochenbeschaffenheit rund um den gelockerten Schaft wirklich steht, kann man leider erst bei der OP selbst feststellen.
Aktuell versuche ich mich entsprechend vorzubereiten und genieße vor der Operation noch eine gute Woche Urlaub am geliebten Tegernsee mit meiner Familie, um schön entspannt und ausgeruht zu sein. Zudem werde ich, neben Spaziergängen in Berg- und See-Kulisse, noch einige lockere Runden mit dem MTB drehen, damit das Gelenk bis zu endgültigen Aufnahme in der endogap in Bewegung bleibt.
Einige sportliche Ziele habe ich mir natürlich für Anfang 2019 bereits gesteckt. Ob diese erreichbar und machbar sein werden? Ihr erfahrt es hier!

Sport mit Endoprothese? – Die Schön-Kliniken sagen JA!

So, 24. April 2016 2 Kommentare

Nachfolgend ein Artikel auf der Seite der Schön-Kliniken zum Thema Endoprothese und Sport. Auch wenn dieser Beitrag keine sensationellen Neuigkeiten enthält, so gibt er dennoch eine gute Richtschnur für Betroffene vor, wenn auch mit ein paar Ungereimtheiten: Tischtennis und Tennis werden z.B. als bedingt geeignete Sportarten empfohlen, gleichzeitig sollen aber lt. diesem Artikel abrupte Drehbewegungen vermieden werden. Das passt nicht zusammen, zumindest nicht im höherklassigen Wettkampf-/Mannschaftssport!

Die Angst vieler Patienten: Darf ich mit einem künstlichen Gelenk überhaupt noch sportlich aktiv sein? JA, unbedingt sagt der Experte. Hier geht es zum kompletten Artikel

Jubiläum am Tegernsee: Das fünfte Mal zum Achtzigsten

Mi, 15. Oktober 2014 3 Kommentare
Tegernseelauf 2014

Tegernseelauf 2014

Was hat es damit auf sich? Wer auf der Seite „Über mich“ aufgepasst hat weis, dass ich heuer immerhin schon 57 Jahre alt geworden bin. Wer dann noch meine beiden OP-Termine kennt, kann die „Laufzeit“ meiner beiden Hüften korrekt mit 17 und 6 Jahren identifizieren. Somit haben meine beiden Metall-Polyethylen-Titan-Freunde zusammen mit mir dieses Jahr den Achtzigsten gefeiert. Bleibt noch die Zahl 5. Nach meiner zweiten OP im April 2008 war ich, wie den meisten meiner Leser bekannt ist, körperlich und sportlich so fit und komplett wieder hergestellt, dass ich mich entschloss, nach dem Vorbild meiner lieben Frau, eine Sportart zu betreiben, die ich im Alter von ca. 20 Jahren einstellen musste: Nämlich das Laufen/Joggen. So kam es, dass ich im September 2009 zum ersten Mal am Tegernseelauf in unserer Zweitheimat teilgenommen habe, seinerzeit nur die 10 km. Neben zahlreichen Lauf- und Triathlonwettkämpfen ließ ich in der Folge bis auf ein Jahr, nämlich 2011, keinen Tegernseelauf aus. 2010, 2012 und 2013 reichte es jeweils zu einem Halbmarathon. Und nun 2014, schließt sich der Kreis. Dieses Mal wartete in Anbetracht der etwas in die Jahre gekommenen linken künstlichen Hüfte wieder die 10 km Strecke, sowie im Ziel Freunde und Familie auf mich, um meine bisher langsamste 10 km-Zeit entsprechend zu würdigen.
Traurig war und bin ich darüber keine Sekunde. Wie sehr konnte und kann ich mich daran erfreuen, dass ich seit meinen Aufzeichnungen 2009 absolut problemlos und schmerzfrei knapp 5000 Laufkilometer zurücklegen konnte, neben den anderen sportlichen Aktivitäten wie Tischtennis, Schwimmen, Mountainbike, Tennis, Bergwandern und Skilanglauf.
So werde ich mich auch ganz unaufgeregt und in Ruhe langsam mit dem Gedanken vertraut machen, dass möglicherweise 2016 ein TEP-Wechsel notwendig wird. Bis dahin werde ich, mit ärztlichem Rat abgesichert, die sportlichen Aktivitäten keineswegs einschränken. Schließlich wollen Muskeln, Sehnen und Bänder gut trainiert in eine OP gehen.

Auch das geht: Sport mit Endoprothese

Sa, 16. August 2014 1 Kommentar

Nach dem Ersatz von arthrotischen und funktionsuntüchtigen Gelenken durch Endoprothesen können an Bewegung interessierte Menschen in der Regel wieder Sport treiben. – Pressemitteilung des DGSP vom 14.08.2014

Diese Erkenntnis ist natürlich für Leser dieses Blogs nicht neu, untermauert aber, dass mit künstlichen Gelenken fast alles wieder möglich ist. Dabei werden auch Joggen, Tennis, Tischtennis, Ski Alpin und Skilanglauf bedingt empfohlen, alles Sportarten, die ich selbst – außer Ski Alpin – betreibe. Allenfalls interessant ist, dass von Mountainbiking abgeraten wird, hauptsächlich aber wegen der Sturz- und damit Verletzungsgefahr. Die DGSP – Deutsche Gesellschaft für Sportmedizin und Prävention – Deutscher Sportärztebund hat eine entsprechende Pressemitteilung herausgegeben, die Sie hier komplett lesen können!

FIFA-WM, Geld, Macht, Politik – Zusammen was zusammen gehört

Nein, nicht dass ich nicht auch toll finde, dass Deutschland zum vierten Mal Fußballweltmeister geworden sind. Ich habe auch alle deutschen Spiele geschaut und dazu noch viele der anderen Teams. Ich freue mich für die Sportler, dass ihr Fleiß, ihr hartes Training und ihre Entbehrungen, die über Jahre notwendig sind um solche Leistungen zu erbringen, belohnt wurden. Auch der Neiddiskussion um viel zu hoch bezahlte Fußballspieler entziehe ich mich komplett. Der Markt ist da, der Konsument bezahlt die Ware Fußball, somit ist die Bezahlung in Ordnung. Aber ganz nach dem klassischen Angebot- und Nachfrage-Modell funktioniert Fußball leider doch nicht: Viele Profivereine erhalten in ihren Ländern Steuervergünstigungen, Stadien werden mit Steuermitteln finanziert und es gibt sogar europäische Länder, die Profivereine von der Steuer befreien. Da gerät doch einiges in Schieflage, zumindest dann, wenn diese Länder wie z.B. Spanien hoch verschuldet sind. Dazu passt es auch, dass die oft auch mit Korruption in Verbindung gebrachte FIFA sich bei allen Veranstaltungen von der jeweiligen Steuer befreien lässt und so ihren Milliardenüberschuss (ca. 1,6 Milliarden EUR bei der WM in Brasilien) ohne lästigen Fiskus behalten, bzw. teilweise an Vereine, Verbände, den Weltmeister und den Ausrichter verteilen kann. Länder, die eine WM ausrichten, bleiben auf ihren immensen Kosten für solch eine Veranstaltung (ca. 10 Milliarden EUR in Brasilien), die schon lange die Einnahmen bei weitem übersteigen, sitzen.
Trotzdem erzeugt die Ware Fußball, wenn sie denn erfolgreich ist, ein WIR-Gefühl, dass alles in der Schatten stellt. WIR sind Weltmeister! Überall Deutschlandfahnen, Außenspiegel in schwarz, rot, gold und kaum ein Produkt in den Geschäften ohne WM-Logo. Landesmutter und Landesvati lassen sich mit jedem oder allen Spielern in Mannschaftskabinen ablichten, nachdem sie zum Finale mal eben nach Rio geflogen sind. Werbe- und wahlwirksame Bilder sind ‚Angie‘ somit sicher und werden natürlich auch gezielt lanciert. Selbst der ‚lupenreine‘ Demokrat Wladimir Putin lässt es sich nicht nehmen im Finale dabei zu sein, wenngleich sein Team schon lange zu Hause ist und an seiner Landesgrenze der Kriegszustand herrscht. Auch nach der WM gibt es auf allen Kanälen TV-Spezialsendungen und die Mannschaftsankunft und Feier in Berlin wird mehrere Stunden live übertragen.
Woher aber kommt diese Euphorie? An den zugegeben fast 7 Millionen Deutschen, die in Fußballvereinen Sport treiben, kann es alleine nicht liegen. Der Deutsche Turnerbund rangiert mit 5 Millionen Mitgliedern auf den 2. Platz. Der Deutsche Angelfischerverband liegt übrigens auf Platz 8, mit immerhin fast 800.000 Mitgliedern. Rechnet man das in TV Stunden um, hätte man von der Angelweltmeisterschaft in Südafrika 2013 mindesten 20 -30 Stunden Live-Berichterstattung erwarten können. Vermutlich sind auch weniger offizielle WM-Angelhaken verkauft worden als die ca. 13 Millionen offiziellen WM-‚Brazuca‘-Fußbälle für knapp 130,00 EUR pro Stück. Aber auch anderen Randsportarten, wie z.B. Fußball, sorry Frauenfußball, geht es nicht viel besser. Die DFB-Auswahl wurde insgesamt 8 mal Europameister und 2 mal Weltmeister – und das obwohl es Frauenfußball erst offiziell seit 1983 gibt! Ich habe bei den Weltmeistertiteln 2003 in der USA und 2007 in China weder Gerhard Schröder, Johannes Rau, Angela Merkel noch Horst Köhler auf der Ehrentribüne oder in der Kabine gesehen. Wurde das Endspiel überhaupt live übertragen?
Natürlich haben die Medien einen sehr großen Anteil daran, ob eine Sportart wahrgenommen wird oder nicht. Und abgesehen vom allmächtigen Fußball, wechselt dies durchaus. Gab es früher zu Zeiten von Steffi Graf und Boris Becker stundenlange Übertragungen von Tennisturnieren, so wird heute die absolute Randsportart Biathlon aus welchen Gründen auch immer, stundenlang und durchaus mit großem technischen Aufwand – und damit teilweise sogar spannend in Szene gesetzt – live im TV übertragen. Warum übrigens auf anderen freien Sportkanälen viele Stunden Darts und Poker live übertragen wird, statt z.B. Badminton, Squash, Tischtennis oder auch Handball, um nur einige Ballsportarten außer Fußball zu nennen, wird sich mir trotzdem nie erschließen.
Am Ende des Tages werden sich wohl alle Leistungssportler, die nicht Profi-Fußballer sind, damit abfinden müssen, dass sie je nach dem welche der über 500 in Wikipedia gelisteten olympischen oder nicht olympischen Sportarten von Amateurfunkpeilen bis Zwergenwerfen sie ausüben, wenig bis überhaupt nicht im öffentlich rechtlichen, geschweige denn im PayTV, vorkommen. In keiner Sportart außer Fußball ist die Verquickung von Geld, Macht, Politik und das damit einhergehende öffentliche Interesse so perfekt gelungen, ist zusammen gewachsen was scheinbar zusammen gehört!

Neues Buch zum Thema Endoprothese und Sport

Knie-BücherNeues Buch zum Thema Endoprothese und Sport

Nach dem erfolgreichen Buch ‚Mut zur neuen Hüfte!‚, das im September 2012 erschienen ist und sich dem Thema Sport und Beweglichkeit mit künstlichen Hüftgelenken widmet, ist am 12.02.2014 das zweite Buch aus dieser Reihe, Mut zum neuen Knie!‘, erschienen. In diesem ‚Mutmachbuch‘ und Ratgeber (307 Seiten stark, mit 220 Fotos und Abbildungen) kommen insgesamt 18 Betroffene zwischen 44 und 84 Jahren zu Wort, die alle ihre Knie-OPs gut überstanden haben oder wie in einem Fall vermeiden konnten und ihre neue Beweglichkeit genießen – ob im Alltag, beim Bergwandern, Rennradfahren, Golfspielen, Skifahren, Tischtennisspielen oder Schwimmen. Fachwissen steuern fünf erfahrene Operateure bei. Einen breiten Raum nehmen physiotherapeutische Maßnahmen ein, in der auch besondere Therapien wie Alexander Technik und Rolfing vorgestellt werden. Ein Kapitel ist dem Thema Ernährung gewidmet. Nützliche Erläuterungen von Fachbegriffen rund um die Knie-OP von A-Z und eine Liste mit den wichtigsten Kliniken und Reha-Einrichtungen ergänzen diesen reich bebilderten Mutmach-Ratgeber. Weitere Informationen finden Sie auf der ‚Mut zum neuen Knie!‘-Webseite. Dort kann das Buch auch online bestellt werden.

Mail-, Blog-, Freizeit-, Buch- und Halbmarathon – Jahresrückblick 2013

Mo, 23. Dezember 2013 1 Kommentar

Mail-, Blog-, Freizeit-, Buch- und Halbmarathon – mein Jahresrückblick 2013

In Kurzfassung lautet mein privater Jahresrückblick
12010, 2038, 811, 107, 85, 62, 31, 8, 1, 1, 1

Was wollen uns diese Zahlen sagen?

Zugegeben, richtig erschrocken bin ich bei den ersten beiden Zahlen, zumal hier alle geschäftlichen Mails, die tagsüber im Job anfallen, nicht mitgezählt sind. Macht also knapp 40 private Mails täglich. Der Anteil der 5 selbst geschriebenen Mails klingt zwar wenig, ist aber dafür zeitintensiver. Zeit, die ich allerdings was den Mail-Kontakt zu meinen Blog- und Buchlesern betrifft, gerne investiert habe.
Erschrocken bin ich auch über meine nur 811 Laufkilometer, ganz zu schweigen von den wenigen Rad- und Schwimmkilometern. Für 2014 werde ich wohl einige überflüssige eMail-Newsletter abbestellen oder ein Buch weniger schreiben.
Ich frage mich wirklich: ‚Was hat man mit dem horrenden Zeitgewinn vor 20 Jahren angefangen (ohne Fax, PC, Handy, Facebook, eMail)?‘. Ich weiss es nicht (mehr)!
Eines scheint allerdings festzustehen: ‚Das heutige digitale Verhalten geht eindeutig zu Lasten des klassischen Fernsehens!‘. Wenn ich mal auf 3-5 Stunden TV pro Woche komme, ist das schon viel.
Aber wann wird die tägliche Flut von eMails, Facebook-Posts, Tweets und Likes eigentlich bewältigt? Kürzlich habe ich in einem Post, natürlich auf Facebook, gelesen, dass Smartphones endlich das Schaffen, was Frauen schon immer wollten: Männer, die auf der Toilette sitzen. Da könnte etwas Wahres dran sein.
Ein wenig ist aus meiner Wahrnehmung schon ein zarter Umkehrtrend festzustellen. Neben einigen Stimmen von Digitalforschern, Arbeitsexperten, Social Media Experten und Internetwissenschaftlern, die eine ‚Rund um die Uhr‘ Erreichbarkeit vehement ablehnen, waren auch bei mir persönlich zum ersten mal seit langer Zeit dieses Jahr geschäftliche eMails im Urlaub tabu!
Zukünftig wird es noch mehr darauf ankommen, Wichtiges von Unwichtigem zu trennen, zu filtern, zu automatisieren! Es wird digitale Auszeiten geben müssen – und zwar komplett. Es nervt einfach, wenn überall Handys klingeln und an jedem Ort, sei er auch noch so privat und romantisch, Menschen in ihre Smartphones starren oder lautstark ihre privaten Probleme ins Mobil-Phone absondern. Leider passiert mir zumindest Ersteres auch noch ab und zu.
Am besten 2014 einen Anfang machen, dann werden es auch wieder mehr Lauf-, Schwimm- und Radkilometer, gibt es mehr Zeit für gute Gespräche und es wird weniger digitaler Schrott produziert. Aus diesem Grunde bin ich mit einer Zahl, nämlich nur 31 Blogbeiträgen, sehr zufrieden. Geht es hier doch nicht um das bloße Erzeugen von Content, sondern um Beiträge, die eine gewisse Sinnhaftigkeit haben, einen Mehrwert bieten und themenbezogen sind. Dieser Rückblick gehört vielleicht nicht in diese Kategorie, aber einen schlechten Beitrag pro Jahr kann mein Blog verkraften.
Mögen also im Sinne dieses Beitrags 2014 alle meine Leser noch gezielter die Informationen suchen und filtern, die Sie benötigen und diejenigen aussortieren, die überflüssig sind. Wäre natürlich schön wenn mein Blog weiterhin zu Ersteren gehören würde.
Allen ein schönes und friedliches Weihnachtsfest, einen guten Start ins neue Jahr und weniger digitale Zeitverschwendung!

Euer Endo-Blogger!