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Die Wahrheit über Arthrose – Bewegung, Ernährung und alternative Heilmethoden

Fr, 30. März 2018 1 Kommentar

Die letzten Tage gab es gehäuft Berichte, Artikel und TV-Sendungen zum Thema Arthrose, Gelenkersatz, sowie zu Sport und Bewegung mit künstlichen Gelenken oder Arthrose. Ich nehme dies zum Anlass, mal einige Aspekte, die vermutlich alle irgendwie teilweise bekannt sind, zusammenzufassen.

Die Wahrheit über Arthrose
Die TV-Sendung, die noch bis März 2019 in der Mediathek zu sehen ist, hat sich bemüht, viele Facetten der Arthrose und deren Behandlung zu beleuchten, sowie dem Grund auf die Spur zu gehen, warum einige bereits früh von Arthrose geplagt sind und andere erst im hohen Alter oder sogar komplett davon verschont bleiben. Um mögliche Gründe dafür zu finden, wurden in aufwendigen Bewegungsstudien mit implantierter Technik Messungen durchgeführt, welche Belastungen bei normalen Bewegungen auf den Gelenken wirken. Dabei war für mich etwas verblüffend, dass z.B.: beim Gehen bei einigen Probanden das zweifache Körpergewicht auf den Gelenken lastet und bei anderen das dreifache. Als Gründe wurden muskuläre Dysbalancen und angewöhnte Fehlhaltungen genannt. Diese können z.B. durch eine Ganganalyse und Gangschule, sowie mit gezieltem Muskeltraining eliminiert werden.
Wenn die Arthrose bereits nachgewiesen werden kann und Schmerzen verursachen, gibt es wiederum einen ganzen Strauß von Maßnahmen, mit denen die Arthrose zwar nicht geheilt werden kann, aber die daraus resultierenden Einschränkungen und Beschwerden durchaus massiv gelindert werden können. In dem Beitrag wurde von der Ernährung über alternative Heilmethoden (Blutegel, Ayurveda) bis hin zur Hyaluron-Spritze und Kernspinresonanz-Therapie (MBST) auf einiges eingegangen. Und ja, auch mein ‚Lieblingsheiler‘ Liebscher & Bracht wurde erwähnt, bei dem mich ja weniger seine Behandlungsmethoden stören – sind diese doch auch nur ein Mix aus bewährten und bekannten Heilmethoden – sondern seine aggressive mit Unwahrheiten und falsche Erwartungen weckende Werbung für sich und seine Methoden, die zudem noch die gesamte Schulmedizin verunglimpfen.
Alle in dem TV-Beitrag erwähnten Optionen haben nur das eine Ziel, nämlich eine OP als ultima ratio so lange zu vermeiden wie irgend möglich.
Jeder muss hier für sich selbst den goldenen Weg finden. Etwas erschwert wird dies allerdings leider dadurch, dass praktisch alle genannten Optionen nicht von der Kasse bezahlt werden und damit nicht für jeden erschwinglich sind. Hier ist ein Umdenken der Krankenkassen und in unserem Gesundheitssystem dringend notwendig. Aber auch jeder einzelne sollte sich fragen, ob er den einen oder anderen Euro nicht lieber sinnvoll in seine Gesundheit investiert, statt in sonstige Statussymbole.

Bewegung mit oder ohne künstlichem Gelenk
Zum Thema Bewegung gab es einen interessanten Artikel im Bezug auf Yoga mit Gelenkersatz in der Ärztezeitung, zu dem auf der ‚Mut-zur-neuen-Hüfte‘-Seite bereits verwiesen wurde.
Wie man ganz praktisch, egal ob mit oder ohne künstlichem Gelenk viel für die Stabilität, den Muskelaufbau und das körperliche Wohlbefinden tun kann, ist in nachfolgendem 30 Minuten Video zu sehen. Fast alle Teilnehmer dieses Trainings anläßlich des TEPFIT-Gesundheitsworkshops im Februar 2018 in Hagen haben ein oder zwei künstliche Hüftgelenke. Nadine Abel gibt hier aufschlußreiche Einblicke in das Training mit dem Bellicon Trampolin.

Am besten direkt den TEPFIT-YouTube-Kanal abonnieren. Damit werden zukünftige Videos, die in loser Folge bereitgestellt werden, nicht verpasst!

 

 

2. TEPFIT-Sport-und Fitness Wochenende in Hagen – ein voller Erfolg

Veranstalter, Trainer und Teilnehmer

Bewegende Momente mit künstlichen Hüften
25 fröhliche Hüft-TEPler trafen sich Ende Februar 2018 in Hagen und erlebten im wahrsten Sinne des Wortes bewegende Momente voller Schwung: schwingend auf dem Bellicon-Trampolin, swingend mit den grünen Gute Laune-Smovey-Ringen und schwungvoll gehend mit Faszien-Unterstützung.
Der von den Buchautoren Heidi Rauch und Peter Herrchen in Zusammenarbeit mit Doris Brauckmann und Ulrike Steyer organisierte 2. TEPFIT-Gesundheitsworkshop im top-ausgestatteten Arcadeon-Tagungshotel war ein voller Erfolg … mehr

2. TEPFIT-Gesundheitsworkshop 23.-25.2.2018

ANMELDUNG AB SOFORT MÖGLICH

Nach der sehr erfolgreichen ersten TEPFIT-Veranstaltung November 2016 in Erding bei München, sind die finalen Planungen für den zweiten TEPFIT-Gesundheitsworkshop abgeschlossen. Die Veranstaltung findet in Hagen statt. Es wird einen Fachvortrag des anerkannten Professors für Orthopädie und Unfallchirurgie (Knie- und Hüft-Endoprothetik), Prof. Dr. Bernd-Dietrich Katthagen, geben – und damit alle möglichst schwungvoll mit ihren künstlichen Gelenken wieder durchstarten können – sind natürlich auch ‚Action‘-Programmpunkte unter fachlicher Anleitung enthalten wie z.B. Smovey-Training und das Bellicon-Minitrampolin.
Als Veranstaltungsort ist das Tagungshotel Arcadeon bereits fest gebucht. Für ein attraktives Rahmenprogramm ist ebenfalls gesorgt.

Der TEPFIT-Gesundheitsworkschop ist selbstverständlich eine ‚Non Profit-Veranstaltung‘! Mit möglichen Überschüssen wird die Deutsche Kinderrheuma-Stiftung unterstützt. Schirmherrin ist Rosi Mittermaier, ehemalige Skirennläuferin mit insgesamt fünf Olympia-Gold-Medaillen. Zahlreiche Sportveranstaltungen wie Marathonläufe oder Golfturniere finden alljährlich zum Spendensammeln für die Stiftung statt.

Das komplette Programm mit allen Details, Preisen und Zimmeroptionen steht ab sofort zur Verfügung!

Hier geht es zur verbindlichen Anmeldung (inkl. Programm und allen weiteren Infos und Links).

Man sieht sich spätestens im Februar 2018!

7 Sekunden, 1 Kilogramm – und was das alles mit TEPFIT zu tun hat

Sa, 17. Oktober 2015 1 Kommentar

Schlaue Lauf- und Fitnesszeitungen veröffentlichen häufiger Untersuchungen zur Laufgeschwindigkeit verbunden mit dem Körpergewicht. Dabei gilt die Regel, dass pro Kilogramm weniger Körpergewicht, die Laufzeit pro Kilometer um ca. sieben Sekunden schneller wird. Leider gilt dies aber auch umgekehrt. Konnte ich 2009/2010 auf flacher Strecke noch einen 6er-Schnitt pro Kilometer laufen (im Wettkampf), so liegt mein derzeitiger Trainings-Schnitt bei ca. 7:30/km. Nach oben genannten wissenschaftlichen Untersuchungen müsste ich somit 13 Kg zugenommen haben. Dies ist zum Glück nicht der Fall, aber 35 Sekunden, die darauf zurückzuführen sind, muss ich wohl zugeben. Der Rest resultiert einfach aus insgesamt weniger Training und Sport und einem damit gesunkenen Fitness-Level.
Damit komme ich dann fast automatisch zu unserer sehr erfolgreichen Facebook-Gruppe „TEPFIT – Fit mit künstlichen Gelenken (Hüfte und Knie)„. Nachdem ich scheinbar neben Familie, meinem Job, mit dem Schreiben von zwei Büchern, den daraus resultierenden Aktivitäten, wie Vermarktung, Web-Seiten-Pflege, Buchhaltung, Mail-Beantwortungen von Leseranfragen und diesem Blog nicht ausgelastet war oder bin, kam mir im März dieses Jahres die Idee, zusammen mit Ulrike Steyer die Facebook Gruppe „TEPFIT – Fit mit künstlichen Gelenken (Hüfte und Knie)“ ins Leben zu rufen.
Doch damit nicht genug, wollten Ulrike und ich auch dafür sorgen, dass diese Gruppe hinsichtlich ihre Beiträge ein möglichst hohes Niveau hat und hält, was in Facebook nicht ganz einfach ist.

Entschleunigen

Entschleunigungsvorbild

Damit dies gelingt wurden aktiv medizinische Fachleute angesprochen, mit dem Resultat, dass wir in der Gruppe inzwischen Ärzte, Physiotherapeuten, Ernährungswissenschaftler, Sportlehrer und medizinische Redakteure haben. Gleichzeitig müssen wir Gruppen-Administratoren aber auch nahe am ‚Posting‘-Geschehen bleiben, um Beiträge, die nicht zu unseren offen kommunizierten Vorstellungen passen, frühzeitig zu sichten. Da rächt sich etwas meine gelegentlich unpraktische und zeitraubende Eigenschaft: Entweder richtig oder überhaupt nicht. Nach nunmehr 7 Monaten sehr lebendiger und erfolgreicher TEPFIT-Gruppe, mit täglich 1,7 neuen Mitgliedern, muss ich aber erkennen, dass mich die Moderation und aktive Begleitung der inzwischen über 360 Mitglieder, neben den nach wie vor notwendigen o.g. anderen ‚Nebenbei-Aktivitäten‘, jede Menge zusätzliche Tages-, Nacht- und Lebenszeit kostet. Zeit, die mir dann für sportliche Aktivitäten fehlt und an meinem Fitness-Level nagt. Ich werde also den Spagat versuchen müssen, den Facebook-Aufwand besser zu kanalisieren und insgesamt etwas zu reduzieren, ohne dabei meinem eigenen Qualitätsanspruch und dem von Ulrike Steyer nicht mehr zu genügen. Wie das genau gehen soll, weiss ich noch nicht. Vielleicht fällt mir bei dem in Kürze anstehenden Entschleunigen in Südafrika dazu etwas passendes ein.

In diesem Sinne, bleiben Sie mir als Blog-Leser, Buch-Leser und TEPFIT-Gruppenmitglied gewogen und sehen Sie mir nach, wenn ich mal nicht innerhalb von bisher gewohnt kurzer Zeit antworte und reagiere.