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Deutsches Endoprothesenregister (EPRD) veröffentlicht den Jahresbericht 2017

Deutsches Endoprothesenregister (EPRD) veröffentlicht seinen Jahresbericht 2017

Titan-Schaft mit Keramik-Kopf (Baujahr 1997) nach dem Ausbau im April 2018.

Nachdem, längst überfällig, 2012 endlich der Startschuss für das deutsche Endoprothesenregister gefallen war, hat es sich nach holprigem Start trotz der Freiwilligkeit zur Datenübermittlung recht gut entwickelt. Immerhin gab es lt. Bericht im Jahre 2017 eine Abdeckungsquote von 63% und Ende 2018 wird das Register ca. eine Million erfasste Fälle dokumentiert haben.

Anm.: Bei geschätzten 400.000 Hüft- und Knie-Endoprothesen pro Jahr müssten eigentlich seit 2012 knapp drei Millionen Fälle dokumentiert sein. Andere Länder sind da wesentlich weiter.

Viele der im Bericht veröffentlichten Zahlen und Fakten sind auf jeden Fall für Betroffene interessant.

Weitere Details dazu, sowie aktuelle TEPFIT-Themen und interessante Ideen zur Physiotherapie gibt es hier!

Revolutionäre OP-Methode – TROPS und H-HIMIS stehen in den Startlöchern

So, 1. April 2018 1 Kommentar

H-HIMIS – Home interior miminimal invasive Surgery 01.04.2018 by Peter Herrchen

Wie das SMSJ (Scientific Medical Surgery Journal) in seiner aktuellen Ausgabe berichtet, ist in der USA ein ganz neues Verfahren zur Implantation von Hüft-TEPs entwickelt worden, welches sowohl dem starken Kostendruck der Gesundheitssysteme als auch dem Wohle des Patienten in besonderem Maße Rechnung trägt.

Bilder wie hier in der endogap – Garmisch-Partenkirchen gehören Dank TROPS wohl bald der Vergangenheit an

Unter den Namen H-HIMIS – home interior minimal invasive surgery, (übersetzt: mininmal invasive Operation in heimischer Umgebung, ‚H‘ steht dabei für hip, englisch für Hüfte) können zukünftig in Erweiterung der inzwischen stark verbreiteten fachärztlichen Online-Diagnose und -Beratung im Internet, künstliche Gelenke per Live-Zuschaltung der entsprechend gebuchten Operateure ganz einfach im heimischen Wohn- oder Schlafzimmer erfolgen. Ein spezielles transportables Roboter-OPSystem – kurz TROPS genannt, dass nur zu Hause mit dem Internet verbunden werden muss, genügt. Nach vorheriger Termin-Vereinbarung mit dem Operateur, liefern die Krankenkassen TROPS mit dem passenden Implantat termingerecht frei Haus. Während Privatpatienten mit einer Prime-Lieferung innerhalb von 24 Stunden rechnen können, müssen gesetzlich Versicherte derzeit noch bis zu einem Jahr warten. „Sollte sich TROPS allerdings flächendeckend durchsetzen, könnten sich auch für diese Versichertengruppe die Wartezeiten deutlich reduzieren“, so der Gesundheitsminister Jens Spahn auf Nachfrage der Endoprothese und Sport Redaktion.
Das simple TROPS-Setup ermöglicht auch den technisch weniger begabten Patienten, Familienangehörigen oder Freunden, das System einfach mit dem Internet zu verbinden und eine direkte Kommunikation mit dem Operateur aufzubauen. Eine Integration von Alexa und Siri ist bereits in Vorbereitung, Cortana soll dann später folgen.
Steht die Online-Verbindung und der Patient hat es sich auf dem heimischen Sofa oder Bett bequem gemacht, kann es auch schon los gehen. Erste OP-Versuche waren bereits sehr vielversprechend.

Null Infektionsrisiko durch Krankenhauskeimen
Die Vorteile liegen auf der Hand:
Null Infektionsrisiko durch die gefährlichen Krankenhauskeime, signifikante Reduzierung der Anzahl der OP-Räume und des zugehörigen OP- und Pflege-Personals, keine OP Teams mehr notwendig und massive Betten-Einsparungen in den Kliniken, um nur einige der Vorteile zu nennen.
Dazu kommt natürlich das Wohlfühlambiente des Patienten als einer der größten Pluspunkte. Statt in Zwei- oder Dreibettzimmern in fremden Betten zu liegen, kann der Patient direkt nach der OP entspannt in seiner gewohnten Umgebung verbleiben und damit auch die teilweise schlechte Krankenhausverpflegung umgehen. Durch die in TROPS ebenfalls integrierte Online-Hilfe erlernen die Angehörigen schnell und effizient die ersten Handgriffe nach den OP. In Notfällen kann durch Drücken eines Emergency Buttons auch mit einem Facharzt sehr zügig Kontakt aufgenommen werden. Dieser Button ist allerdings nur bei privat versicherten Patienten standardmäßig aktiviert. Kassenpatienten können diese Leistung aber im Vorfeld, ähnlich wie heute bereits die IGeL-Leistungen, dazu buchen.

Wann genau TROPS in Deutschland verfügbar sein wird, konnte und der Erfinder Prof. Dr. Dr. med. Maximilian Templateman auf Nachfrage noch nicht mitteilen. Es gäbe lt. seiner Aussage auch noch einige Herausforderungen zu meistern. Bei den ersten Test-OPs hat das Zusatzmodul AA (anesthesia automation) nicht immer zuverlässig funktioniert. Erste Bug-Fixes werden hierzu bereits im Mai 2018 erwartet.

Eine Milliarde Einsparung jährlich
Nach ersten Berechnungen des Gesundheitsministeriums, könnte bei einer Kostenreduzierung von ca. 5000,00 EUR pro OP und derzeit ca. 200.000 Hüft-OPs jährlich, eine Milliarde pro Jahr eingespart werden.
Und das ist erst der Anfang:
Für 2019 und 2020 sind bereits die Module K-HIMIS und S-HMIS angekündigt. ‚K‘ und ‚S‘ stehen dabei für das englische knee and shoulder, nicht zu verwechseln mit head and shoulders!

OP-Säle werden überflüssig
„In 10 – 15 Jahren wird jeder OP-Saal weltweit überflüssig sein“, so der sehr optimistische Prof. Dr. Dr. med. Templateman. Er geht davon aus, dass TROPS bis dahin für jegliche Art von Operationen problemlos eingesetzt werden kann.

Gelenkersatz – extrem erfolgreich mit überschaubaren Risiken

So, 19. Februar 2017 1 Kommentar
Dr. Holger Haas

Dr. Holger Haas

Der Hüft- oder Knie-Gelenkersatz gehört zu den erfolgreichsten operativen Eingriffen. Jährlich werden in Deutschland fast 400.000 Operationen durchgeführt. Hierbei wird die Hüfte häufiger ersetzt als das Knie und das aus gutem Grund: Das Knie-Gelenk ist wesentlich komplizierter, der Heilungsverlauf langwieriger und leichte Einschränkungen hinsichtlich Belastbarkeit und umfänglicher sportlicher Betätigungen bleiben in vielen Fällen leider nicht aus. Während nach einem Hüftgelenkersatz zwischen 90 und 95 % der Betroffenen danach keinerlei Beschwerden haben, läßt sich diese hohe Prozentzahl beim Knie leider (noch) nicht erreichen. Gerade deshalb ist es wichtig denjenigen, deren Ergebnis nicht ganz wie gewünscht verlaufen ist, Mut zu machen, diese Tatsache nicht klaglos zu akzeptieren. Dies war auch ein Thema des bemerkenswerten Vortrags „Der schmerzhafte Gelenkersatz von Dr. Holger Haas, Chefarzt Zentrum für Orthopädie und Unfallchirurgie am GK in Bonn, am 8.2.2017 in Bonn. Einen ausführlichen Bericht dazu finden Sie hier.

Als allgemeines Fazit der Veranstaltung bleibt, dass die endoprothetische Versorgung der Hüfte eine der erfolgreichsten Operationen in Deutschland ist. Beim Knie sind leichte Abstriche zu machen, dennoch sind bei 80 % der Patienten die Beschwerden nach einer OP wesentlich geringer als vorher.

Deshalb möchten wir allen, die vor einer Hüft-OP stehen und noch etwas Angst haben, das Mutmach-Video von Heidi Rauch und Peter Herrchen empfehlen. Schließlich sprechen beide aus eigener Erfahrung!

Von der TEPFIT-Facebook-Gruppe zum realen Treffen

So, 27. November 2016 4 Kommentare
Gruppe von oben

Geschaffte aber zufriedene Teilnehmer im Rittersaal des Schoß Aufhausen nach ihrem Faszientraining

Nachbericht zum 1. TEPFIT-Gesundheitsworkshop mit 40 künstlichen Hüften auf Schloss Aufhausen bei Erding – Heidi Rauch und Peter Herrchen

Direkter und umfangreicher geht Patientenaustausch zum Thema künstliches Hüft- und Kniegelenk kaum: Die weit über 1.000 Mitglieder der geschlossenen TEPFIT-Facebook-Gruppe helfen sich als Direkt-Betroffene zu jeder Tages- und Nachtzeit gegenseitig. Mit ihren Tipps und Erfahrungen sind sie längst ein wichtiger Ratgeber-Faktor vor und nach der Hüft- oder Knie-OP geworden.

Dr. Christian Fulghum

Dr. Christian Fulghum lässt keine Fragen unbeantwortet!

Was liegt da näher, als dem Wunsch nach einem realen Treffen nachzukommen: 27 Teilnehmer mit geschätzten 40 künstlichen Hüften reisten dann auch zum 1. TEPFIT-Gesundheitsworkshop am 19. November 2016 auf Schloss Aufhausen bei Erding, wo ein abwechslungsreiches Programm ihnen viele nützliche Erkenntnisse lieferte.

Zwei Teilnehmern steht die Hüft-OP (möglicherweise) noch bevor, die anderen genießen längst ihre schmerzfreie Beweglichkeit und ihre wiedergewonnene Lebensqualität. Insgesamt sind alle achtsamer mit ihrem Körper geworden und lauschten dementsprechend fasziniert den Ausführungen von Dr. Christian Fulghum, Chefarzt der endogap-Klinik für Gelenkersatz in Garmisch-Partenkirchen, u. a. zur Haltbarkeit der verschiedenen Modelle (u. a. Kurz- und Langschaft) und zur Praktikabilität der unterschiedlichen OP-Techniken (Stichwort: Amis-Methode).

Geduldig beantwortete er Fragen und zollte der Facebook-Gruppe höchstes Lob: „Manchmal möchte ich gerade einen Kommentar zu einer Frage eingeben, da hat schon jemand kompetent geantwortet, so dass sich das von selbst erledigt. Vorbildlich!“

Cross Shaping, Alexander-Technik und Fascial Training

Dr. Kaupe mit 'Alexander'

Dr. Kaupe mit ‚Alexander‘

Der zweite Referent Dr. Georg Kaupe, Facharzt für Orthopädie und Sportmedizin aus Bonn, hielt ein leidenschaftliches Plädoyer für gesunde Ernährung und tägliche Bewegung. Nach dem Motto des Tages „Fit mit künstlichen Gelenken“ probierten die Teilnehmer denn auch gleich seine Erfindung, den Cross Shaper, aus – ein effektives und gelenkschonendes Ganzkörper-Outdoor-Training.

Etwas ruhiger ging es dann bei der Demonstration der leider eher unbekannten Alexander-Technik zu, deren Ziel es ist, Achtsamkeit für die körperliche Balance bei Alltagsbewegungen zu schulen. Die Münchner Alexander Technik-Lehrerin Monika Krämer zeigte u. a. „richtiges“ Sitzen, Hinsetzen und Aufstehen. Verblüffende Erkenntnis: Man bemüht eigentlich immer zu viele und oft die falschen Muskeln!

Andreas Hiemeyer

Andreas Hiemeyer lagen alle zu Füßen

Zum Schluss forderte der 26-jährige Münchner Fascial Trainer Andreas Hiemeyer noch einmal die Beweglichkeit der Teilnehmer: Auf Yoga-Matten wurden die Muskeln und Faszien aktiviert und gedehnt – mit Hilfe von Blackroll, Mini-Roll, Rubber Band und/oder Golfball! Da waren etliche Ächz- und Stöhnlaute zu hören, und einige merkten, dass sie durchaus noch mehr tun können für ihre Beweglichkeit.

TEPFIT-Admins

Admins der TEPFIT-Facebook-Gruppe: Therese Schreiber, Peter Herrchen und Ulrike Steyer

Fazit der Gruppe: Es war ein toller und erfrischender Austausch, der unbedingt wiederholt werden sollte! Beim Rahmenprogramm am Vorabend und bei den gemeinsamen Essen blieb auch jede Menge Zeit für einen ganz persönlichen Gedanken- und Erfahrungsaustausch. Stellvertretend für alle hier das Lob von Susanne S.: „Es war sehr schön, informativ, nett, herzlich und noch gaaanz viel mehr. Ich möchte ja keinen unter Druck setzen, aber ich freu mich schon auf das nächste Treffen.“

Die Organisatoren des Treffens, Heidi Rauch und Peter Herrchen, Autoren der Mutmach-Ratgeber „Mut zur neuen Hüfte!“ und Mut zum neuen Knie!“ziehen zusammen mit den
engagierten Facebook-Administratoren Ulrike Steyer und Therese Schreiber aus der Schweiz ein durchweg positives Feedback: „Ein Operateur zum Anfassen wie Dr. Fulghum, ein kompetenter Sport-Orthopäde, eine einfühlsame Bewegungsspezialistin, ein mitreißender Personal Trainer und 27 zufriedene Teilnehmer – das beglückt und motiviert uns für weitere Aktivitäten!“

Tod eines Fachmagazins und bald 1000 TEPFITte

Es ist wirklich schade. Das, wie ich finde, herausragende Fachmagazin MedicalSportsNetwork, dass man u.a. aus sportärztlichen Praxen, vom Physiotherapeuten und aus Reha-Kliniken kennt, wurde offensichtlich eingestellt. Besonders traurig ist es aus meiner Sicht, dass neben dem Printmagazin auch der gesamte Online-Content nicht mehr zur Verfügung steht und die Web-Seite gelöscht wurde. Hat sich das Magazin doch durch hochkarätige Beiträge von anerkannten Medizinern, Wissenschaftlern, Physiotherapeuten und auch Betroffenen zu Erkrankungen und Verletzungen, die sportliche Betätigung zunächst unmöglich machen, hervorgetan. Die Schwerpunkte lagen dabei neben der schnellen Regeneration auf vielen neuen, wissenschaftlich untermauerten, Methoden, die vor allen Dingen Spitzensportler in atemberaubender Zeit auch nach schweren Verletzungen wieder sportfähig machen können. Davon profitiert natürlich auch der Breitensportler. Das Thema Sport mit künstlichen Gelenken wurde ebenfalls in mehreren Ausgaben ausführlich behandelt. Auf zwei dieser Beiträge möchte ich hier gerne nochmals verweisen, da uns diese auf Grund unserer eigenen Beteiligung als PDF-Datei vorliegen.
Zum einen: Sport mit künstlichen Hüftgelenk von Simon Hendrich, Dr. med. Johannes Pauser, MHBA und PD Dr. med. M. Brem, MHBA, Ausgabe 4/2013.
und zum anderen : Mut zur neuen Hüfte von Peter Herrchen, Ausgabe 1/2013.
Weitere sehr interessante und thematisch passende Artikel (insgesamt sieben), auf die ich in meinem Blog teilweise verlinkt hatte, sind nun nicht mehr verfügbar.
Eine Anfrage bei den für die Zeitschrift zuständigen Maketing & Salesmanagern der succidia AG, die dort zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung noch als Verantwortliche für die MedicalSportsNetwork genannt sind, blieb leider unbeantwortet. Was also den Ausschlag für den Magazintod gegeben hat, ist mir somit nich bekannt.

Weitaus erfreulicher hingegen ist, dass unsere geschlossene Facebook-Gruppe ‚TEPFIT – Fit mit künstlichen Gelenken (Hüfte und Knie)‚ ganz kurz vor der 1000-Mitglieder-Schallmauer steht. Es werden in dieser Gruppe täglich dutzende von Artikel, Fragen und Anregungen gepostet und diskutiert. Man hilft sich gegenseitig, spricht sich Mut zu, gibt sich Tipps, verlinkt Fachartikel und TV-Beiträge oder weint sich, wenn einem danach ist, auch einfach mal aus. Und damit das nicht alles nur in einem virtuellen Raum geschieht, findet ziemlich genau 20 Monate nach Gründung dieser Gruppe, ein reales TEPFIT-Meeting vom 18.11.2016 – 20.11.2016 in Erding bei München statt. Für Kurzentschlossene gibt es noch einige Restplätze, eine Anmeldung ist noch bis zum 21.10.2016, je nach Verfügbarkeit, möglich. Die Anmeldeunterlagen gibt es hier!
Das Programm besteht neben dem ‚Kennenlernabend‘ am Freitag aus vier hochkarätigen Work-Shops und Vorträgen am Folgetag, bei dem auch die Bewegung nicht zu kurz kommt.

Dem November-Blues 2016 ein Schnippchen schlagen

Die olympischen Spiele gehen gerade zu Ende und mit diesen auch so ganz langsam der deutsche Sommer, der dieses Jahr wieder mal kein richtiger war. Also Zeit, etwas für die eher ungemütliche Jahreszeit zu planen, bevor dann auch wie jedes Jahr ganz plötzlich Weihnachten ist. Um aber den November-Blues gar nicht erst aufkommen zu lassen, findet genau in dieser Zeit, 18.11. – 20.11.2016, das erste TEPFIT-Treffen in Erding bei München im schönen Schloß Aufhausen statt. Ins Leben gerufen wurde es, um die weit über 900 Mitglieder der geschlossenen Facebook-Gruppe ‚TEPFIT Fit mit künstlichen Gelenken (Hüfte und Knie)‚ aus dem ‚virtuellen‘ Raum in einen ‚realen‘ zu transportieren. Aber selbstverständlich ist diese Veranstaltung auch für die treuen Leser meines Blogs zugänglich.

Das Programm richtet sich an alle, die eine Endoprothese bereits ihr Eigen nennen oder irgendwann davor stehen. Der Fokus liegt auf Bewegung und Fitness mit künstlichen Gelenken, mit praktischen Übungen und theoretisch untermauerten Beiträgen von namhaften Referenten. Dabei werden natürlich die individuellen Möglichkeiten der Teilnehmer berücksichtigt, damit auch die (noch) nicht so ganz Fitten voll auf ihre Kosten kommen. Auch Spaß und Geselligkeit sollen keinesfalls zu kurz kommen. So starten wir am Anreisetag abends mit der Besichtigung der Erdinger Weißbierbrauerei mit anschließender zünftiger bayerischen Brotzeit und Zeit zum Kennenlernen und erstem Meinungsaustausch.

Am Samstag, dem Hauptprogramm-Tag, wird dann z.B.: Dr. Christian Fulghum, Chefarzt der renommierten endogap – Klinik für Gelenkersatz, ebenso von der Partie sein, wie Dr. Georg Kaupe (Facharzt für Orthopädie und Sportmedizin), der als Erfinder des Cross-Shaping diese neue gelenkschonende Ausdauer-Sportart vorstellen wird.
Dr. Christian Fulghum wird in seinem Vortrag unter anderen die Themen Wechsel-OP, TEP-Material, OP-Zugangswege und Sinn und Unsinn von Arthroskopien behandeln. Im Anschluss wird es eine ausführliche Frage- und Diskussionsrunde geben.
Daneben werden die Teilnehmer das Faszien-Training, dass inzwischen und aller Munde ist, ebenso kennenlernen, wie die etwas unbekanntere aber sehr effiziente Alexandertechnik.
Das komplette Programm finden Sie hier. Eine Anmeldung ist noch bis Mitte September möglich. Einfach das Anmeldeformular herunterladen, komplett ausfüllen und unterzeichnen. Das Ganze dann entweder als eingescanntes Dokument an diese eMail-Adresse senden oder an die im Anmeldeformular angegebene Faxnummer faxen. Eine Übermittlung mit der guten alten Post ist natürlich auch möglich.

Vergesst den November-Blues und kommt nach Erding!

Tegernsee, Blackroll, TEPFIT

tegernseeWie seit nunmehr 10 Jahren lade ich auch dieses Jahr wieder am herrlichen Tegernsee meinen Akku etwas auf. Durch die aktuellen Wetterkapriolen (4 Tage 30 Grad und Sonne, 3 Tage 13 Grad und Regen) bleibt genug Zeit, neben sportlich aktiven Tagen (Laufen, MTB, Schwimmen, Wandern), auch entspannt auszuruhen. Dumm nur, dass meine Blackroll, die ich erst kürzlich erworben habe, nicht dabei ist. Diese ist ideal zur Regeneration der Myofaszien (Bindegewebe der Muskeln und Muskelgruppen) – auch bei INDOOR-Regentagen. Verspannungen lassen sich damit prima lösen! Längst hat die ‚Rolle‘ auch im Spitzensport zur Regeneration Einzug gehalten und wird z.B. im Profifußball beim DFB (Die Mannschaft) genutzt.

Faszien-Training ist ein perfektes Stichwort für unseren TEPFIT-Workshop im November in Erding bei München! Neben einem kleinen Rahmenprogramm stehen folgende Highlights auf der Agenda:

Alles optimal für Personen geeignet, die entweder vor einer Gelenkersatz-OP stehen oder diese bereits hinter sich haben. Hier gibt es das komplette Programm und die Anmeldeunterlagen. Diese einfach vollständig ausfüllen, unterzeichnen und an die auf den Unterlagen (letzte Seite) angebende Adresse senden (Post, eMail oder Fax).