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Posts Tagged ‘Klinik’

Die endogap immer auf der Höhe der Zeit – nicht nur in der Endoprothetik

Dass die renommierte endogap – Klinik für Gelenkersatz in Garmisch-Partenkirchen – immer auf dem absolut aktuellen Stand im Bereich Endoprothetik ist, versteht sich von selbst. Aber auch medial und im Bereich der Kommunikation geht die Klinik unter der Leitung des Chefarztes Dr. Christian Fulghum immer mit der Zeit und auch ganz neue Wege. So startete bereits im Sommer 2006 das hauseigene Magazin endolife mit der allerersten Ausgabe. Es erscheint zweimal im Jahr und widmet sich neben Themen rund um die Endoprothetik auch um Rehabilitation, Sport und Bewegung. Dazu sind in jeder Ausgabe ein oder zwei Erfahrungsberichte von Patienten zu lesen. In der aktuellen Ausgabe ist ein Schwerpunkt die Wechsel-OP.
In der Ausgabe 7 / 2009 hatte ich übrigens die Ehre, einen kleinen Beitrag zum Magazin leisten zu dürfen. Alle Ausgaben von 2006 bis heute lassen sich auf der sehr informativen Klinik-Web-Seite, die auch vor einigen Jahren neu und modern gestaltet wurde, als digitale Ausgabe downloaden oder auch als Printausgabe bestellen.
Ganz neu ist die eigens entwickelte endogap-App (für IOS und Android). Dieses sehr nützliche Tool hält alle Informationen bereit, die für eine OP und die Zeit danach, egal ob Hüfte oder Knie, wichtig sind: Von den Vorbereitungen bis zu notwendigen Untersuchungen, vom Kontakt zum Sozialdienst bis zur Rehabilitation und der Nachsorge. Zusätzlich werden alle Begriffe übersichtlich in einer eigenen Rubrik erläutert. Im separaten FAQ-Bereich findet man oft gestellten Fragen und Antworten, sowohl für den stationären Aufenthalt, wie auch zu allgemeinen Themen – darunter z.B. so wichtige wie ‚Sex oder Zahnbehandlung nach Gelenkersatz‘.
Sehr praktisch ist die Termin-Funktion. Wenn man bereits einen OP-Termin hat und diesen in der App hinterlegt, wird man benachrichtigt, zu welchem Zeitpunkt auf was zu achten ist. Alles in allem ein hervorragender sachlicher und informativer Helfer, der auch dann sinnvoll ist, wenn man sich in einer anderen Klinik operieren lässt.
Zu dieser offenen Kommunikation mit den Patienten passt natürlich auch, dass Dr. Christian Fulghum in unserer geschlossenen Facebook-Gruppe ‚TEPFIT – Fit mit künstlichen Gelenken (Hüfte und Knie)‘ aktives Mitglied und jederzeit bereit ist, in diesem Blog und auch der ‚Mut zur neuen Hüfte – Mut zum neuen Knie – Webseite‚ Rede und Antwort zu stehen.
Dabei übrigens stets erwähnend, wie wichtig Aktivität, Bewegung und Sport mit einem künstlichen Gelenk aber natürlich auch ganz allgemein ist.

Dies bestätigen auch die Untersuchungen der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU) und der Deutschen Gesellschaft der Endoprothtik (AE). Unter der Überschrift ‚Couch Potatoes riskieren Arthrose: AE rät zu mehr Bewegung im Alltag‚ wird speziell darauf eingegangen, wie mangelnde Aktivität und Bewegung in der immer älter werdenden Gesellschaft zur Arthrose führen kann.

„Vielen ist nicht klar, dass der Gelenkknorpel regelmäßige Bewegung braucht, um Nährstoffe zu erhalten“, so Prof. Dr. med. Karl-Dieter Heller, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Endoprothetik (AE) . Der Grund: „Anders als der Knochen, wird der Knorpel nicht durch Blutgefäße versorgt, sondern passiv durch Gelenkflüssigkeit, die Synovia“. Damit das gut funktioniert, ist regelmäßige Be- und Entlastung notwendig.

Zum kompletten Artikel geht es hier…..

Mindestens ebenso wichtig ist gezieltes Muskeltraining bis ins hohe Alter. Hierzu bemerkt Dr. Heller:

„Die Sarkopenie (Muskelabbau im fortschreitenden Alter) muss noch mehr Beachtung erfahren als bisher. Dieser Umstand ist ebenso relevant wie der kontinuierlich fortschreitende Knochenschwund – gerade auch im Hinblick auf die zunehmende Alterung unserer Gesellschaft.“ 

Das Fazit:
Gezielter Muskelaufbau und ausreichende Bewegung – und zwar in jedem Lebensalter – sind ganz wichtige Bausteine, um bis ins hohe Alter möglichst fit zu bleiben und dadurch auch selbstbestimmt leben zu können. Und sollte eines Tages ein Gelenkersatz notwendig werden, so ist die körperliche Fitness ebenfalls ganz maßgeblich dafür entscheidend, wie schnell die Genesung und vollständige Rehabilitation gelingt.

Einsparpotenzial: „Endoprothesenregister würde Revisionen ersparen“

Einsparpotenzial: „Endoprothesenregister würde Revisionen ersparen“ Ärzte Zeitung – 01.07.2016

Pro Jahr bliebe schätzungsweise 10.000 Menschen mit künstlichem Knie- oder Hüftgelenk eine Wechsel-Operation erspart, wenn es in Deutschland ein verpflichtendes Endoprothesenregister gäbe. Das teilt die Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik (AE) mit.  mehr »

Da bleibt die Frage, warum das Endoprothesen-Register in Deutschland keine Pflicht für alle Kliniken ist. Wir leiden doch sonst nicht an Regelungsarmut!

Indikatoren für Qualitätsberichte festgelegt – zum Nachteil der Betroffenen

Fr, 17. Juni 2016 2 Kommentare

Wer zunächst glaubt, nachfolgender Artikel des Ärzteblatts sei eine gute Nachricht für Patienten, erfährt im kompletten Text dieses Artikels, dass bestimmte Qualitätsindikatoren gerade im Bereich Endoprothetik ‚als nicht zur Veröffentlichung empfohlen‘ heraus genommen wurden. Wer sich zusätzlich die Mühe macht, das ebenfalls im Artikel hinterlegte 508-seitige Dokument ‚Regelungen zum Qualitätsbericht der Krankenhäuser, Qb-R‘ zu durchforsten, findet dann ab Seite 486 die Qualitätsmerkmale, die der Öffentlichkeit und damit uns Betroffenen vorenthalten werden sollen. Darunter finden sich z.B. solch hochinteressante Indikatoren wie
– Gehunfähigkeit bei Entlassung
– Gefäßläsion / Nervenschaden
– Wundhämatome / Nachblutungen
– Fraktur
um nur einige der knapp 40 zu nennen, die nicht veröffentlicht werden sollen.
Ich halte das für absolut inakzeptabel. Man sollte sich zukünftig die Berichte der Kliniken ganz genau anschauen und darauf bauen, dass gute Kliniken diese Indikatoren trotzdem veröffentlichen. Falls nein, sollte jeder Betroffenen ganz gezielt danach fragen und sich diese ggf. schwarz auf weiss zeigen lassen.

Krankenhäuser: Indikatoren für Qualitätsberichte festgelegt – Ärzteblatt – 16.06.2016

Berlin – Der Gemeinsame Bundesausschuss (G-BA) hat die Qualitätsindikatoren festgelegt, die von Krankenhäusern im Qualitätsbericht 2015 veröffentlicht werden müssen. Im Vergleich zum Berichtsjahr 2014 kommen 30 neue Indikatoren hinzu, 76 entfallen. Insgesamt müssen die Kliniken damit ihre  mehr »

Treffen der TEPFITen im November 2016

Wie Ihnen liebe Leser ja sicher schon aus einigen Artikel hier in diesem Blog bekannt ist, betreibe ich zusammen mit zwei reizenden TEP-Damen die geschlossene Facebook-Gruppe TEPFIT – Fit mit künstlichen Gelenken (Hüfte und Knie).
Diese Gruppe besteht seit etwas mehr als einem Jahr und hat inzwischen über 730 Mitglieder. Im November 2016 (18.11.- 20.11.2016) gibt es nun ein TEPFIT-Meeting in Erding bei München. Dafür haben wir uns ein sehr abwechslungsreiches Programm ausgedacht, bei dem sicher jeder auf seine Kosten kommt. Namhafte Referenten konnten gewonnen werden, wie z.B.: der Chefarzt der endogap – Klinik für Gelenkersatz, Dr. Christian Fulghum, aus Garmisch-Partenkichen oder der Cross-Shaper-Erfinder und Facharzt für Orthopädie und Sportmedizin, Dr. Georg Kaupe, der die neue Sportart theoretisch erklärt und danach einen Schnupperkurs anbietet. Das vollständige Programm können Sie hier ‚downloaden‘.

Sollten Sie das Programm und die Veranstaltung interessant finden, so haben Sie auch als Leser dieses Blogs die Möglichkeit, daran teilzunehmen. Die vollständigen Anmeldeunterlagen gibt es hier. Einfach vollständig ausfüllen, unterzeichnen und an die auf den Unterlagen (letzte Seite) angebende Adresse senden (Post, eMail oder Fax).

Glückwunsch zu 10 Jahren ENDOLIFE

Vor zwei Tagen lag die neue Ausgabe des endolife-Magazins der endogap – Klinik für Gelenkersatz in meinem Briefkasten. Diese besondere Ausgabe zum 10-jährigen Jubiläum zeigt sehr eindrucksvoll die Geschichte und Entwicklung der endogap seit 2005. In den sechziger Jahren von einem der Pioniere der Endoprothetik Prof. Fritz Lechner als Abteilung eines Kreiskrankenhauses gegründet, hat sein Nachfolger Dr. Holm Schlemmer die endogap als eigene Marke kreiert und diese dann 2010 dem heutigen Chefarzt Dr. Christian Fulghum übergeben. Dieser hat mit seinem Team die Spezialklinik konsequent ausgebaut und dafür gesorgt, dass die endogap als eine der ersten Kliniken in Deutschland 2012 EndoCert zertifiziert wurde. Außerdem hat Dr. Christian Fulghum mit endofit einen jährlichen Fachkongress aus der Taufe gehoben, der durch die mehrmals jährlich stattfindenden indofit-sportkurse für Patienten abgerundet wird.
In den endolife-Magazinen, die zweimal jährlich erscheinen, geht es immer um Wissenswertes rund um das Thema der Endoprothetik, um aktuelle Entwicklungen und Neuerungen. In einer weiteren Rubrik werden Patienten vorgestellt, die von ihrem neuen Lebensgefühl nach einer erfolgreichen OP berichten. Ich selbst hatte das Vergnügen in der Ausgabe Sommer 2009 auf Seite 6 meine Geschichte beisteuern zu dürfen. Natürlich hat es mich besonders gefreut, dass diese Geschichte nun auch in der Jubiläumsausgabe (ebenfalls auf Seite 6) mit einem kleinen Foto erwähnt wurde. Alle 20 Magazine stehen auf der Klinikwebseite zur Verfügung. Es ist dort auch möglich, die Zeitschrift als ‚analoge‘ Ausgabe zu bestellen.
Bleibt zu hoffen und zu wünschen, dass die endogap in Garmisch-Partenkirchen auch in den kommenden Jahren ihre Qualität und guten Ruf konsequent weiter ausbaut, um damit auch zukünftig eine der ersten Adressen für künstliche Hüfte- und Kniegelenke in Deutschland zu bleiben.

Operationen: Klasse durch Masse?

Operationen: Klasse durch Masse?
Nachfolgend ein interessanter Artikel aus der Apotheken-Umschau zu dem Thema Mindestmengen / Quotenregelungen bei TEP-OPs. Die geltende Regelung scheint vor diesem Hintergrund als unsinnig.

Bestimmte Operationen dürfen nur Kliniken durchführen, die viel Erfahrung damit haben. Aber verbessert das die Ergebnisse?
– von Michael Aust, 20.07.2015 …mehr

150.000 Zugriffe, 150 TEPFITte, viel Klärungsbedarf, Halbmarathon-Finisher und endogroup

150.000 Seitenzugriffe

Zunächst freue ich mich, dass dieser Blog seit einigen Tagen 150.000 Seiten-Zugriffe überschritten hat. Dies zeigt, dass die Informationen die hier zusammengetragen werden und wurden innerhalb der Gruppe der Betroffenen eine hohe Relevanz haben. Um eine noch größere Anzahl von Arthrosegeplagten zu erreichen, wurde vor gut sieben Wochen zusätzlich die Facebook-Gruppe TEPFIT – Fit mit künstlichen Gelenken (Hüfte und Knie) ins Leben gerufen. Auch wenn hier im Blog Kommentare hinterlassen kann, was auch rege genutzt wird, so ist eine Interkommunikation im Social Media einfach besser abzubilden.

Knapp 150 Mitglieder

Was lag da also näher, als Facebook mit seinen 1,5 Milliarden Nutzern weltweit und 30 Millionen in Deutschland dafür zu nutzen.
Durchaus überrascht hat uns, dass unsere Gruppe in der kurzen Zeit fast 150 Mitglieder zählt. Dies entspricht ca. 20 Neuanmeldungen pro Woche. Ebenfalls überrascht sind wir von dem großen Anteil an sehr jungen Mitgliedern, die bereits künstliche Gelenke haben oder kurz davor stehen.

Viel Klärungsbedarf

Regelrecht entsetzt sind wir darüber, wie groß immer noch die Informationsdefizite und Verunsicherungen bei dem Thema künstliche Gelenke sind. Trotz einer Fülle von Informationen, die über unterschiedliche Quellen verfügbar sind, stehen sehr viele unbeantwortete Fragen im Raum. Eine große Verunsicherung entsteht dadurch, dass unsere Gruppenmitglieder bei Ihren Ärzten, im Krankenhaus oder bei Reha-Aufenthalten sehr vielstimmige Handlungsempfehlungen erhalten. Diese reichen von ‚Nie wieder auf der operierten Seite schlafen‘ über ‚Bis zu 12 Monaten nach der OP kein Fahrrad fahren‘ bis hin zu ‚Nach 3-4 Monaten können Sie ruhig mit dem Joggen anfangen‘. Da bleibt es schwierig für den Einzelnen, sich zu orientieren. Genau hier setzt unsere Gruppe an. Alle diese Fragen und Unsicherheiten können gepostet werden und werden meist in wenigen Minuten von den anderen Mitgliedern beantwortet. Da auch einige Orthopäden und Physiotherapeuten mit von der Partie sind, sind die Antworten sehr oft entsprechend fachlich untermauert.

Dirk Reidenbach

Dirk Reidenbach (li) mit Peter Herrchen

Gutenberg-Halbmarathon 9 Monate nach Hüft-TEP

Gratulieren möchten wir an dieser Stelle dem TEPFIT-Mitglied Dirk Reidenbach, der exakt 9 Monate nach dem Einsetzen eines künstlichen Hüftgelenkes am 10. Mai 2015 in Mainz den Halbmarathon in einer hervorragenden Zeit von 2:11:06 gefinished hat. Fünf Monate zuvor hatte er erst wieder mit dem Laufen begonnen (vier Monate nach der OP).

Dirk ist ein Beispiel dafür, was alles mit einem künstlichen Gelenk möglich ist und das, obwohl die Voraussetzungen alles andere als günstig waren: Hatte er doch auf Grund eines sechs Monate zuvor erlittenen Unfalls und eines damit verbundenem unentdeckten Risses im Hüftkopf ein künstliches Gelenk erhalten müssen. Gut, dass er einen Operateur hatte, der sportliche Aktivitäten trotzdem für gut befand.

Peter Herrchen, Betreiber dieses Blogs und der TEPFIT-Gruppe, ließ es sich nicht nehmen, Dirk persönlich anzufeuern und zu gratulieren.

endgroup

Dr. Christian Fulghum, Chefarzt der endogap – Klinik für Gelenkersatz in Garmisch-Partenkirchen und auch Mitglied der TEPFIT-Gruppe, hat zusammen mit vier anderen Endoprothetik-Zentren in Deutschland die endogroup ins Leben gerufen.
‚Fünf auf dem Gebiet der Endoprothetik führenden Kliniken bilden endogroup. Durch die Kooperation soll ein Zugewinn in der Qualität und Sicherheit der Patientenversorgung, der Mitarbeiterzufriedenheit und der Organisation unserer Abteilungen erreicht werden‘, erläutern die Betreiber auf ihrer Seite.
Umfassend und anschaulich wird über die Hüft- und Knie-Endoprothetik informiert, sowohl was die OP selbst als auch die möglichen Implantat-Varianten (Gleitpaarungen) betrifft. In der Rubrik ‚Knowledge-Center‘ werde alle Begriffe rund um die OP alphabetisch erläutert und die häufigsten Fragestellungen beantwortet.
Selbstverständlich gelangt man über endogroup-Seite auch zu den jeweiligen Klinik-Webseiten und deren Chefärzte!

Wie Ärzte und Patienten Qualitätsberichte besser nutzen können

Ein guter und richtiger Ansatz, die Qualitätsberichte der Kliniken auch ohne Hochschulstudium lesen zu können!
Beitrag aus dem Deutschen Ärzteblatt vom 8.4.2015

Köln – Wie Ärzte und Patienten die Qualitätsberichte der Krankenhäuser sinnvoll nutzen können, hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in einem Infopaket dargestellt. Das Institut zeigt darin, welche Daten für die Suche nach einem passenden Krankenhaus hilfreich sein können und wie sie sich erschließen lassen … mehr

Jede TEP braucht eine APP

Mi, 21. Januar 2015 2 Kommentare

Jede TEP braucht eine APP

Das war ja nur eine Frage der Zeit bis es eine App für Totalendoprothesen (TEPs) gibt. Aktuell kann man diese bereits im App-Store (für Android und IOS – Suche nach „TEP-App“) herunterladen. Den jeweiligen Link dazu finden Sie im nachfolgenden Artikel des Ärzteblatts.
Wer Spektakuläres – Live-OP-Videos, interaktive OPs oder Ähnliches – von dieser App erwartet wird vielleicht enttäuscht. Aber nach meinem ersten Test liefert sie doch sehr zielgerichtete Informationen, eine Art Leitfaden, zu den notwendigen Vorbereitungen für die OP und die Rehabilitation danach inkl. Check- und Packlisten für den Aufenthalt in den jeweiligen Einrichtungen. Wer sich also nicht durch die Wirren des Internets wühlen möchte oder diesen Blog nicht kennt, findet schnell und unkompliziert gesammelte Informationen über die Hüft- und Knie-TEP und den sog. Behandlungspfad.
Erst wenn man seinen OP-, bzw. Aufnahmetermin in der jeweiligen Einrichtung in der App eingibt, wird es ein zusätzliches Übersichtsmenü, der Behandlungspfad, sichtbar. Hier werden dann mögliche erste Übungen nach der OP angezeigt, kann ein Patiententagebuch geführt und können Notizen oder Fragen an die Ärzte eingegeben werden. Diese App begleitet den Patienten dann täglich vom Tag der Aufnahme im Krankenhaus bis zur Entlassung aus der Reha. Alle erfassten Daten kann man sich von der App als eMail im Excel (csv-Format) zusenden lassen. Die zusätzlich in der App hinterlegten Broschüren/Ratgeber sind die des Annastiftes (Mitentwickler dieser App), was aber den reinen Informationsgehalt nicht schmälert. Man merkt dieser recht unscheinbar wirkenden App schnell an, dass sie von Profis für Endoprothesen entwickelt und ohne „Schnickschnack“ umgesetzt wurde. Allerdings hat diese App ein großes Manko: Alle „Best-Ager“, die vor 1920 geboren sind, können diese App nicht nutzen. Das älteste auswählbare Geburtsjahr ist 1920. Da hat mein 91-jähriger Vater gerade noch mal Glück gehabt!

Hier der Artikel/Teaser aus dem Ärzteblatt
Künstliche Gelenke: Qualitätssicherung per App

Hannover – Einen sektorenübergreifenden Behandlungspfad für Patienten, die ein neues Hüft- oder Kniegelenk erhalten, haben die Ärztekammer Niedersachsen und das Diakoniekrankenhaus Annastift vorgestellt. Das Annastift ist die Orthopädische Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) … mehr

Eigene Klinik-Recherche ist ein Muss

Wie finde ich die richtige Klinik?: „Eigene Klinik-Recherche ist ein Muss“

Nachfolgend ein interessanter Artikel aus den Stuttgarter Nachrichten vom 6.1.2015, der sich absolut mit meiner eigenen Auffassung und Erfahrung deckt:

Ein Beispiel ist die Knie-TEP, also das Einsetzen eines künstlichen Kniegelenks. Dazu hat das wissenschaftliche Institut der Krankenkasse AOK in …mehr

Interview mit Peter Herrchen in MedicalSportsNetwork

Interview mit Peter Herrchen in MedicalSportsNetwork

Peter Herrchen hat dem Magazin MedicalSportsNetwork ein ausführliches Interview gegeben. Dieses ist inzwischen in der aktuellen Ausgabe 1/2013 erschienen! MedicalSportsNetwork ist ein Fachmagazin mit einer Auflage von derzeit 15.500 Exemplaren. Die Empfänger und Zielgruppen des Magazins sind Sportmediziner, Kardiologen, Sportkardiologen (Klinik/Praxis), Sportverbände, Physiotherapeuten, Kliniken und sonstige Fachleute aus dem Bereich Sport und Medizin. Details hierzu können Sie den Mediadaten einnehmen.

Im Interview wird ausführlich auf die Krankengeschichte, die sportlichen Erfolge, Komplikationen nach der 1. OP und der Weg zurück in eine sehr sportliches Leben nach der zweiten neuen Hüfte eingegangen. Das komplette 4-seitige Interview mit Peter Herrchen aus dem Magazin können Sie mit freundlicher Genehmigung von MedicalSportsNetwork hier als PDF-Datei downloaden!

endogap Klinik für Gelenkersatz erhält Zertifizierung als Endoprothetikzentrum

endogap Klinik für Gelenkersatz erhält Zertifizierung als Endoprothetikzentrum – Pressmeldung vom 13.11.2012

Die Deutsche Gesellschaft für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie richtet nach dreijähriger intensiver Vorbereitung das bundesweite Zertifizierungssystem EndoCert ein und zeichnet die endogap Klinik für Gelenkersatz am Deutschen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie in Berlin als eines der ersten zertifizierten Endoprothetikzentren aus.

Bei der Endoprothetik, dem künstlichen Ersatz großer Gelenke, sind Spezialisierung, Kompetenz und Erfahrung erforderlich, um Komplikationen zu vermeiden und das Vertrauen der Patienten zu stärken...mehr

Neues endolife Magazin Ausgabe 12 – Winter 2012 ist erschienen

Neues endolife Magazin Ausgabe 12 – Winter 2012 ist erschienen

Auch in der neuen Ausgabe der endogap Klinik für Gelenkersatz sind wieder viele Informationen rund um die Hüft- und Knieendoprothetik mit einem Schwerpunkt auf Sport und Aktivität mit künstlichen Gelenken, zu denen sich der Chefarzt Dr. med. Christian Fulghum äußert, enthalten. Außerdem finden Sie dort einen sehr interessanten Bericht über Dr. Anne Pieper, die ehemalige Deutsche Meisterin im Kitesurfen.

Hier erhalten Sie die Ausgabe als PDF-Datei.

Wieder schmerzfrei mit künstlichem Hüftgelenk

Wieder schmerzfrei mit künstlichem Hüftgelenk – Apotheken-Umschau vom 22.09.2011
 
Der Einsatz von Hüftprothesen hat sich seit Jahrzehnten bewährt. Eine Operation, die ein ganzes Gelenk ersetzt, will trotzdem gut überlegt sein. Professor Thorsten Gehrke, Ärztlicher Direktor der ENDO-Klinik Hamburg, antwortet auf wichtige Fragen … mehr

Endoprothese – Wie finde ich die richtige Klinik?

Fr, 4. März 2011 8 Kommentare

Endoprothese – Wie finde ich die richtige Klinik? – Es gibt sie nicht ‚Die richtige Klinik‘.

Die Entscheidung wo man sich einer Endoprothesen-Operation (Hüftgelenk oder Kniegelenk) unterziehen sollte, hängt von vielen individuellen Faktoren ab. Als erstes sollte man natürlich mit seinem Orthopäden sprechen. Er hat in der Regel eine Vielzahl von guten Informationen bzgl. möglicher Kliniken, bzw. Operateuren. Wurde eine Klinik empfohlen, so sollte man sich umfassend über diese Einrichtung informieren. Dank der Segnungen des Internets ist dies recht einfach, wenngleich auch zeitaufwendig. Die Kliniken sind verpflichtet Ihre Qualitätsberichte zu veröffentlichen. Bei guten Kliniken – diejenigen, die bei den Qualitätszahlen besser als der bundesweite Referenzwert abschneiden – findet man dieses Dokument in der Regel auf der Homepage des jeweiligen Krankenhauses. Ansonsten ist der Klinik-Lotse (die Seite wird vom Verband der Ersatzkassen gepflegt) eine gute Adresse, um diese Berichte zu finden. Am Anfang wird einem das Studium eines Qualitätsberichtes etwas mühsam erscheinen. Da aber alle gleich aufgebaut sind, ist ein Vergleich mit etwas Übung gut möglich. Wichtige Kriterien sind aus meiner Sicht

a) die Fallzahlen für die jeweilige Operation (z.B.: Hüft-Endoprothese) im Teil B des jeweiligen Berichtes und

b) die Tabelle ‚Ergebnisse für ausgewählte Qualitätsindikatoren aus dem BQS-Verfahren‘ im Teil C des Berichtes.

Hierbei sind besonders die Spalten 1, 5, 6, 7 zu beachten. In Spalte 1 steht der jeweilige Leistungsbereich, in Spalte 5 ‚Ergebnis‘ eine Prozentzahl, in Spalte 6 ‚Zähler/Nenner‘ die Anzahl der Komplikationen im Verhältnis zu der Gesamtzahl der Operationen. In Spalte 7 ist der bundesweite Referenzbereich zu finden.

Beispiel: Leistungsbereich: ‚Endoprothesenluxation‘, Ergebnis: 0,33%, Zähler/Nenner: 4/1202. Dies bedeutet, dass es bei 4 von 1202 Operationen zu einer Luxation nach der OP gekommen ist. Dies entspricht 0,33%)

Es ist allerdings auffällig, dass nicht alle Kliniken im Teil C eventuelle Komplikationen in der entsprechenden Tabelle offenlegen. Dies scheint nicht in jedem Fall verpflichtend zu sein.

Hat man sich so durch einige Berichte durchgearbeitet, sollte man unbedingt mit den in Frage kommenden Kliniken Kontakt aufnehmen und einen Termin vereinbaren. Nur bei einem persönlichen Gespräch mit dem Operateur oder zumindest mit einem Mitglied des OP-Teams bekommt man ein Gefühl dafür, wie man in der Klinik aufgehoben ist. Außerdem kann man dort in Ruhe besprechen, welche OP-Techniken und Implantate in Frage kommen.

endoCert – Eine neues Zertifizierungssystem für Endoprothetik

2012 wurde eine neues Zertifizierungssystem für Endoprothetik aus der Taufe gehoben.
Um die Qualität der endoprothetischen Versorgung zu erhalten und zu verbessern, ist ein hohes Maß an Spezialisierung, Kompetenz und Erfahrung erforderlich. Die DGOOC hat daher gemeinsam mit der Arbeitsgemeinschaft Endoprothetik (AE) und dem Berufsverband der Fachärzte für Orthopädie und Unfallchirurgie (BVOU) eine Initiative zur Zertifizierung medizinischer Einrichtungen für den Gelenkersatz entwickelt.
Das Verfahren ist seit Oktober 2012 bundesweit freigegeben. Medizinische Einrichtungen können sich seither als EndoProthetikZentrum (EPZ) und als EndoProthetikZentrum der Maximalversorgung (EPZmax) zertifizieren lassen, wenn die Erfüllung der aufgestellten Anforderungen in einem Audit nachgewiesen wird.
Weitere Infos auf der endoCert-Webseite. Hier finden Sie auch zertifizierte Endoprothetikzentren in Ihrer Nähe, die diese Zertifizierungen erworben haben. Allerdings sind auf dieser Seite nicht direkt die Kriterien für die Zertifizierung ersichtlich. Etwas versteckt findet man einen Download-Hinweis auf das Gesamt-Werk Zertifizierung von Endoprothetischen Versorgungszentren in Deutschland, welches kostenlos als eBook erhältlich ist. In Kurzfassung sind diese Kriterien auch auf der Medführer-Webseite zu finden. Ich persönlich halte die Anzahl der notwendigen Operationen zur Erlangung der Zertifizierung noch für zu gering, besonders auf den Hauptoperateur bezogen. Aber es ist in jedem Fall ein Schritt in die richtige Richtung!

Tipp: Neben den oben genannten Kriterien lassen sich gute Kliniken Zeit bei der Beratung!

Da solche Termine meist mit einigen Wartezeiten einhergehen (Privatpatienten mal ausgenommen), sollte man die Chance nutzen und sich mit den anderen dort wartenden Patienten unterhalten. Der eine oder andere hat bestimmt bereits persönliche Erfahrungen mit der Klinik gemacht, sei es als Patient oder auch nur als Angehöriger.

Ich persönlich würde immer eine Klinik auswählen, die möglichst viele Hüft- oder Knie-Endoprothesen pro Jahr operiert und daher besonders spezialisiert ist, auch wenn inzwischen jedes Kreiskrankenhaus diese OP’s durchführt. In jedem Fall sollte die Klinik der Wahl auch einen Intensivbereich haben, falls es doch zu unvorhergesehenen Komplikationen kommen sollte, die sich ja leider nie ganz ausschließen lassen.

Für die Auswahl spielt außerdem noch das private und berufliche Umfeld eine Rolle, besonders dann, wenn man sich für eine Klinik entscheiden sollte, die weit vom eigenen Wohnort entfernt liegt.

Das Wichtigste zum Schluss:

Man sollte sich nur dann für die Klinik entscheiden, wenn man nach dem Beratungsgespräch ein wirklich ‚gutes Gefühl‘ hat. Schließlich ist die eigene Zuversicht in das Gelingen der Operation fast genauso wichtig wie die Operation selbst.