Archiv

Posts Tagged ‘OP-Technik’

Neue Operationstechnik in der Knie-Endoprothetik

Neue Operationstechnik in der Knie-Endoprothetik – europaweit erstmalig in der Oberlinklinik in Potsdam durchgeführt

Jährlich werden in Deutschland 140.000 Knie-Endoprothesen eingesetzt. Allein im Jahr 2009 wurden in der Oberlinklinik 650 künstliche Knieglenke eingesetzt. Im Mai führte Chefarzt Dr. med. Robert Krause, Leiter der Abteilung Extremitätenchirurgie/ Kinderorthopädie, erstmals in Europa eine von der Firma Wright Medical entwickelte … mehr

Kategorien:OP-Techniken Schlagwörter: , ,

Endoprothese – Wie und ab wann kann ich die Hüfte / das Knie wieder belasten?

Di, 1. Februar 2011 2 Kommentare

Endoprothese – Wie und ab wann kann ich die Hüfte / das Knie wieder belasten?

Diese zentrale Frage ist grundsätzlich aus medizinischer Sicht zu beantworten. Dabei spielen fast alle Faktoren, wie schon bei der Frage nach der Haltbarkeit des künstlichen Gelenkes, eine Rolle. Dazu zählen unter anderem:

  • Knochenbeschaffenheit, bzw. Knochensubstanz des Patienten
  • Vorerkrankungen, Übergewicht
  • Alter des Patienten
  • Allgemeine Fitness des Patienten
  • OP-Technik, Material und Verankerung (zementiert, zementfrei, hybrid)
  • Qualität der Operation, bzw. des OP-Teams
  • Komplikationen bei oder nach der OP
  • Empfehlung des Operateurs/Orthopäden
  • Verlauf der Rehabilitationsmaßnahme (eigene Mitarbeit)

Folgende grundsätzliche Aussagen zur Belastung lassen sich aus meiner Erfahrung treffen:

In der Regel kann einen Tag nach dem Eingriff bereits aufgestanden und das operierte Bein dabei minimal belastet werden. Nach weiteren 2-4 Tagen können mit Unterarmgehstützen oder auch mit einem Gehwagen (Rollator) unter krankengymnastischer Anleitung bereits einige Schritte absolviert werden. Je nach Empfehlung des Arztes und nach Art des Eingriffs kann dann in der Regel 3-6 Wochen nach der Operation – also spätestens mit Beendigung der Rehabilitationsmaßnahmen – das künstliche Gelenk mit vollem Körpergewicht und damit ohne Gehhilfen belastet werden.
Selbstverständlich sollten immer noch einige Bewegungen und Bewegungsabläufe, wie das überkreuzen der Beine (bei Hüft-OP) oder zu starke Rotationsbewegungen, vermeiden werden. Beim Sex sollte auf bestimmte Positionen noch, bzw. generell verzichtet werden. (Siehe hierzu auch: Sex mit TEP).
3 Monate nach der Operation kann das Gelenk im Normalfall uneingeschränkt belastet werden. Spätestens nach 6 Monaten sind auch fast alle sportliche Aktivitäten und Belastungen wieder möglich. Siehe hierzu auch die folgenden Artikel zum Thema Alltag und Sport.

TIPP: Nicht mit anderen vergleichen. Jeder Körper ist anders und braucht je nach Konstitution kürzer oder länger zur Regeneration. Wichtig ist das Endergebnis nach 3-6 Monaten.

Nach Hüftgelenkersatz: Neuer Wirkstoff schützt vor Venenthrombosen

Nach Hüftgelenkersatz: Neuer Wirkstoff schützt vor Venenthrombosen

Bei Patienten, die ein künstliches Hüftgelenk erhalten, schützt der selektive Faktor-Xa-Hemmer Apixaban signifikant besser vor Venenthrombosen als das niedermolekulare Heparin Enoxaparin, und zwar ohne das Blutungsrisiko zu erhöhen….

Lesen Sie weiter unter: Nach Hüftgelenkersatz: Neuer Wirkstoff schützt vor Venenthrombosen.

Endoprothese – Techniken und Material

Ergänzend zu meinen Artikeln möchte ich auf nachstehende Seite der Gelenk-Klinik verweisen. Hier sind weitere Detail-Informationen zu OP-Techniken, sowie den möglichen Implantaten zu finden.

Total-Hüftendoprothese (Hüft-TEP) | OP-Techniken, Material (Implantate) und Nachbehandlung.