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Posts Tagged ‘OP’

Prehabilitation: Das richtige Training vor dem Eingriff

Für die Operation fit werden
Prehabilitation: Das richtige Training vor dem Eingriff
Von uns wird schon lange propagiert, möglichst fit in eine notwendige OP zu gehen. Auch in unseren Büchern ‚Mut zur neuen Hüfte!!‚ und ‚Mut zum neuen Knie!‚ weisen wir eindringlich darauf hin!
SWR-Wissen greift genau dieses Thema auf, auch mit einem Info-Video- und -Audio!
(SWR2 Impuls. Von Dorothea Brummerloh. Online: Anja Braun & Ralf Kölbel. Stand: 14.5.2018)

Operationen schlauchen den Körper – die Bettruhe danach schwächt die Muskeln. Um dem vorzubeugen, gibt es die Prehabilitation: Fitness-Training vor dem Eingriff – eine konsequente Weiterentwicklung der Rehabilitation.
Aktive Patienten verkraften die Nebenwirkungen einer Operation besser. Das ist bei Eingriffen wegen Brust-, Darm- und Prostatakrebs sowie Leukämie schon belegt. Die vorbeugende Bewegung fördert die Genesung. Doch auch große orthopädische Operationen wie ein Hüftgelenksersatz schlauchen den Körper. Prehabilitation soll das verhindern…. mehr

Wie Ärzte und Patienten Qualitätsberichte besser nutzen können

Ein guter und richtiger Ansatz, die Qualitätsberichte der Kliniken auch ohne Hochschulstudium lesen zu können!
Beitrag aus dem Deutschen Ärzteblatt vom 8.4.2015

Köln – Wie Ärzte und Patienten die Qualitätsberichte der Krankenhäuser sinnvoll nutzen können, hat das Institut für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) in einem Infopaket dargestellt. Das Institut zeigt darin, welche Daten für die Suche nach einem passenden Krankenhaus hilfreich sein können und wie sie sich erschließen lassen … mehr

Es muss nicht gleich das Skalpell sein

Operieren Othopäden zuviel? Es muss nicht gleich das Skalpell sein

02.11.2013 ·  Standortbestimmung in Berlin: Noch immer erhalten zu wenige Patienten mit Rückenschmerzen eine sanfte Medizin.

Lesen Sie hier einige interessante Aspekte vom diesjährigen Kongress für Orthopädie und Unfallchirurgie in Berlin zum Thema Knie- und Hüft-Endoprothesen, sowie über die steigende Zahl von Wirbelsäulen OPs.

Mehr künstliche Kniegelenke in reichen Landkreisen

Interessanter Artikel aus Spiegel-Online. In unseren beiden Büchern – Mut zur neuen Hüfte! und Mut zum neuen Knie! – spiegelt sich diese These tatsächlich wieder!

In reichen Landkreisen erhalten Patienten häufiger ein künstliches Kniegelenk, obwohl Arthrose dort seltener ist. Besonders hoch ist die OP-Wahrscheinlichkeit in Bayern, offenbart eine Studie der Bertelsmann Stiftung. Die Untersuchung stellt den Nutzen von Kniespiegelungen … mehr

Interview mit Peter Herrchen in MedicalSportsNetwork

Interview mit Peter Herrchen in MedicalSportsNetwork

Peter Herrchen hat dem Magazin MedicalSportsNetwork ein ausführliches Interview gegeben. Dieses ist inzwischen in der aktuellen Ausgabe 1/2013 erschienen! MedicalSportsNetwork ist ein Fachmagazin mit einer Auflage von derzeit 15.500 Exemplaren. Die Empfänger und Zielgruppen des Magazins sind Sportmediziner, Kardiologen, Sportkardiologen (Klinik/Praxis), Sportverbände, Physiotherapeuten, Kliniken und sonstige Fachleute aus dem Bereich Sport und Medizin. Details hierzu können Sie den Mediadaten einnehmen.

Im Interview wird ausführlich auf die Krankengeschichte, die sportlichen Erfolge, Komplikationen nach der 1. OP und der Weg zurück in eine sehr sportliches Leben nach der zweiten neuen Hüfte eingegangen. Das komplette 4-seitige Interview mit Peter Herrchen aus dem Magazin können Sie mit freundlicher Genehmigung von MedicalSportsNetwork hier als PDF-Datei downloaden!

Arthrose: Bei Gelenkersatz ist das Herz in Gefahr

Arthrose: Bei Gelenkersatz ist das Herz in Gefahr – Ärzte Zeitung online, 31.07.2012

Wenn ältere Patienten ein neues Hüft- oder Kniegelenk erhalten sollen, ist bei der Vorbereitung auch zu berücksichtigen, dass mit dem Eingriff das Herzinfarktrisiko nach oben schnellt.  …mehr

Minimalinvasive Hüftendoprothetik – Pro und Kontra

Minimalinvasive Hüftendoprothetik – Pro und Kontra – Ihrarzt.de, Patentenbrief 2012

Eine Gegenüberstellung der potenziellen Vorteile und Risiken der minimalinvasiven Hüftendoprothetik
Minimalinvasive Zugänge bei Hüftendoprothesenimplantationen erfreuen sich ungebremster Beliebtheit. Eine Vielzahl an Faktoren spricht dafür. Allerdings gibt es auch gewichtige Argumente gegen die Technik der minimalintensiven Endoprothetik, also pro konventionelle …mehr

Wieder schmerzfrei mit künstlichem Hüftgelenk

Wieder schmerzfrei mit künstlichem Hüftgelenk – Apotheken-Umschau vom 22.09.2011
 
Der Einsatz von Hüftprothesen hat sich seit Jahrzehnten bewährt. Eine Operation, die ein ganzes Gelenk ersetzt, will trotzdem gut überlegt sein. Professor Thorsten Gehrke, Ärztlicher Direktor der ENDO-Klinik Hamburg, antwortet auf wichtige Fragen … mehr

NAV-Virchow-Bund geht gegen Zweitmeinungsportal vor

Do, 25. August 2011 1 Kommentar

NAV-Virchow-Bund geht gegen Zweitmeinungsportal vor – Deutsches Ärzteblatt, 25.08.2011

Berlin – Der Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands hat die neun in Deutschland tätigen Ärzte des Zweitmeinungsportals www.vorsicht-operation.de/ bei den zuständigen Landesärztekammern angezeigt. „Unserer Auffassung nach bestehen ernsthafte rechtliche Bedenken, dass das Portal den Vorgaben der Berufs- und Gebührenordnung entspricht“, begründete Verbandschef Dirk Heinrich den …mehr

Siehe auch Chirurgen gegen Online-Zweitmeinung und Vorsicht! Operation„: Chirurgen wollen Zweitmeinung online anbieten

Chirurgen gegen Online-Zweitmeinung

Di, 16. August 2011 2 Kommentare

Chirurgen gegen Online-Zweitmeinung – Deutsches Ärzteblatt, 16.8.2011

Berlin – Für eine ärztliche Zweitmeinung besonders vor schwierigen oder größeren
Operationen, aber gegen eine kostenpflichtige Online-Beurteilung von
Patientenakten hat sich der Berufsverband Deutscher Chirurgen (BDC) ausgesprochen …mehr

Siehe auch NAV-Virchow-Bund geht gegen Zweitmeinungsportal vor und „Vorsicht! Operation„: Chirurgen wollen Zweitmeinung online anbieten

„Vorsicht! Operation“: Chirurgen wollen Zweitmeinung online anbieten

Mo, 15. August 2011 3 Kommentare

Vorsicht! Operation„: Chirurgen wollen Zweitmeinung online anbieten – Ärzte Zeitung online, 14.8.2011

Werden Hüft- und Kniegelenke oft voreilig ersetzt?
Diesen Verdacht haben Chirurgen erst in der vergangenen Woche geäußert. Führende deutsche Chirurgen planen nun ein Zweitmeinungsportal im Internet, das helfen soll, unnötige Operationen zu vermeiden. Einige Krankenkassen haben signalisiert, dass sie die Kosten übernehmen wollen …mehr 

Siehe auch Chirurgen gegen Online-Zweitmeinung und NAV-Virchow-Bund geht gegen Zweitmeinungsportal vor

Endoprothese – die besten OP-Techniken, das beste Material (Implantate)

Sa, 26. Februar 2011 4 Kommentare

Endoprothese – die besten OP-Techniken, das beste Material (Implantate) – Denken Sie konservativ

Die Frage nach OP-Techniken und/oder der Wahl der Implantate/Endoprothese wird im Nachfolgenden aus einer nicht medizinischen Patientensicht behandelt.

Jede Klinik, jeder Operateur, jedes OP-Team hat sich sowohl auf spezielle Techniken als auch auf bestimmte Implantate spezialisiert. Dabei fließen auch Innovationen mit ein. Sicherlich ist es auch im Einzelfall nicht auszuschließen, dass statt des objektiv und qualitativ besseren Implantates eines mit dem besten Kosten-/Nutzen-Verhältnis verwandt wird. Da aber die Vor- und Nachteile der auf dem Markt verfügbaren Implantate für Laien ohnehin nur schwer zu durchschauen sind gilt auch hier, auf den Arzt/Operateur seines Vertrauens zu hören. Eine Garantie für einwandfreies Material wird es aber leider nicht geben (Siehe Problem-Implantate der Firma Zimmer und deren Verwendung  im Freiburger Loretto-Krankenhaus).

Es hängt im Einzelfall von den individuellen Gegebenheiten des Patienten ab, welches Implantat mit welcher Verankerung (zementiert, zementfrei, hybrid) und welcher Gleitpaarung (Metalle, Kunststoffe, Keramik) zum Einsatz kommen. Auch die Form und die Länge werden durch die individuellen Gegebenheiten – der Anatomie der Hüfte/des Hüftgelenkes – bestimmt und sollten im Gespräch zwischen Patient und Arzt festgestellt werden.

Eine ebenfalls oft diskutierte Frage ist die nach der OP-Technik und damit einhergehend nach dem notwendigen Schnitt und der späteren Narbe. Dies dürfte vor allen Dingen bei weiblichen Patienten unter kosmetischen Gesichtspunkten eine Rolle spielen. Ohne hier auf genaue Schnitt- und OP-Techniken eingehen zu wollen  – Schnitt an der Seite, Schnitt am Gesäß (dorsaler Zugang), Schnitt von vorne (AMIS-Methode), sonstige minimalinvasive Methoden – lautet auch hier meine Empfehlung aus Patientensicht: Vertrauen Sie dem Arzt, bzw. dem OP-Team. Wenn das Team auf eine bestimmte Methode spezialisiert ist und Sie sich für diese Operateure entschieden haben, macht es nicht wirklich Sinn über eine andere Methode zu diskutieren.

Tipp: Denken Sie konservativ. Vertrauen Sie lieber auf langjährige erprobte Materialen und Techniken, zu denen es entsprechende Langzeiterfahrungen und -Studien gibt, als auf  hochgelobte Innovation zu setzen, die erst seit Kurzem auf dem Markt ist.

Gleichwohl sollten Sie sich aber vorab über Ihren Orthopäden oder über die Internetseiten der Kliniken und/oder allgemeiner Web-Portale über die verschiedenen Möglichkeiten informieren, damit Sie später beim Beratungsgespräch wissen, worum es geht und worauf es ankommt.

Eine medizinische Information zum Themengebiet dieses Artikels finden Sie z.B.: in der Broschüre der Endogap Klinik für Gelenkersatz.