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Sparwut – Kliniken entlassen Patienten oft viel zu schnell

Sparwut – Kliniken entlassen Patienten oft viel zu schnell  – Welt Online, 10.4.2011 – Autor: Benedikt Fuest

In den Krankenhäusern werden viele Patienten zu früh in die Rehabilitation entlassen. Das belastet die Kranken und die Rentenkasse … weiter

Endoprothese – Was ist bei den Reha-Maßnahmen zu beachten?

So, 13. Februar 2011 4 Kommentare

Endoprothese – Was ist bei den Reha-Maßnahmen zu beachten?

Die wichtigste Botschaft als erstes: Legen Sie größten Wert auf auf die Anschlussheilbehandlung (AHB), landläufig als Reha bezeichnet. Dabei sind generell folgende zwei Modelle möglich:

  • Ambulante Reha-Maßnahmen
  • Stationäre/teilstationäre Reha-Maßnahmen

Meine Empfehlung geht aus eigener Erfahrungen eindeutig in Richtung stationäre Rehabilitationsmaßnahmen und zwar aus folgenden Gründen:

  • Sie können sich optimal und ausgeruht auf Verordnungen und Therapien konzentrieren
  • Sie haben keine Anfahrtswege/-zeiten
  • Sie sind nicht auf die Hilfe Anderer angewiesen
  • Sie können bei entsprechender Eigeninitiative Ihre Therapien und Trainings ausweiten
  • Sie laufen nicht Gefahr, sich zu früh im Alltag zu übernehmen

Die Dauer Rehabilitationsmaßnahmen beträgt im Normalfall 3, maximal 4 Wochen. Die Kosten werden von der Deutschen Rentenversicherung oder der jeweiligen Krankenkasse übernommen.

Je professioneller und intensiver die auf die individuellen Voraussetzungen des Patienten abgestimmten Maßnahmen, Therapien, Muskelaufbautrainings, etc. sind, desto schneller wird wieder die volle, bzw. maximal mögliche Beweglichkeit hergestellt sein.

Tipp: Nutzen Sie die Chance zur professionellen Anschlussheilbehandlung und arbeiten Sie intensiv mit. Die Wahl der Einrichtung sollten Sie dabei nicht dem Zufall überlassen.

Endoprothese – Wie finde ich die passende Reha-Einrichtung?

Sa, 5. Februar 2011 6 Kommentare

Endoprothese – Wie finde ich die passende Reha-Einrichtung?

Wir schon bei der Auswahl der Klinik für Ihre Operation, sollten Sie alle Möglichkeiten nutzen, um sich umfassend bereits vor der Operation über in Frage kommenden Reha-Kliniken zu informieren. Wenn Sie dies versäumen, werden Sie in der Regel durch den Sozialdienst des Krankenhauses, in dem Sie operiert werden, einfach an die Reha-Klinik verwiesen, die mit dem Krankenhaus in irgendeiner Art und Weise zusammenarbeitet oder mit diesem verbunden ist. Dies muss nicht zwangsläufig eine schlechte Wahl sein, sollte aber in jedem Fall von Ihnen soweit möglich geprüft werden.

Als Informationsquellen kommen in Frage:

  • Ihr Orthopäde oder Operateur
  • Ihr Hausarzt
  • Ihre Krankenkasse oder Berufsgenossenschaft
  • Die Deutsche Rentenversicherung
  • Betroffene Patienten
  • Internet-Foren oder Blogs
  • Spezielle Such- und Infoseiten im Internet (z.B.: Rehakliniken.de)

Nach welchen Kriterien Sie dabei vorgehen, müssen Sie für sich selbst beantworten.

In Frage kommende Entscheidungshilfen sind z.B.:

  • Örtliche Nähe zu Ihrem Wohnort
  • Renommee der Klinik
  • Größe des Hauses (Bettenanzahl)
  • Allgemeine medizinische Leistungen / Indikationen
  • Diagnostik (z.B.: Röntgen, Leistungsdiagnostik, Knochendichtemessung)
  • Therapien (z.B.: Sport-/Schmerztherapie, physikalische Therapie, Krankengymnastik)
  • Sondereinrichtungen (z.B.: Hallen-/Bewegungsbad, Sauna, Solarium, Garten/Park, Bewegungscenter)
  • Landschaftliche Lage (Stichwort: Urlaubsgefühl)
  • Namhafte Referenz-Patienten (z.B.: Schauspieler, Sportler, Politiker)
  • Zusammenarbeit mit Sportverbänden/Vereinen (Sport-Reha)
  • Ausstattung der Zimmer (Einzelzimmer, Duche/WC, TV/Radio/Internet)
  • Verpflegung (z.B.: Café, À la carte Restaurant, Bar)
  • Einkaufsmöglichkeiten (z.B: Shop, Boutique, Friseur, Kosmetik)

Tipp: Denken Sie daran, dass der ‚Wohlfühlfaktor’ für eine erfolgreiche Rehabilitation eine entscheidende Rolle spielt. Wählen Sie die Reha-Klinik daher nach Ihren persönlichen Vorlieben aus und schauen Sie sich wenn irgend möglich die Einrichtung persönlich an.

Wenn Sie dann eine Wahl getroffen haben, sprechen Sie direkt mir Ihrem Kostenträger, ob er diese akzeptiert. Falls nein, lassen Sie sich als Kassenpatient nicht gleich abweisen. Oft hilft ein entsprechendes Schreiben oder ein Telefonat mit einem Entscheidungsträger, in dem Sie Ihren Wunsch begründen und Nachdruck verleihen, Wunder (Anm.: Ich spreche hier aus eigener Erfahrung. Dies gilt im Übrigen auch für Anträge auf eine Verlängerung des Reha-Aufenthaltes). Falls nein, können Sie immer noch überlegen, ob Sie ggf. ein Teil privat zahlen, sofern dies technisch möglich ist und sich mit Ihren finanziellen Mitteln vereinbaren lässt.

Endoprothese – Was ist im Alltag zu beachten?

Mo, 31. Januar 2011 4 Kommentare

Endoprothese – Was ist im Alltag zu beachten?

Dieses Thema werde ich nur relativ kurz behandeln und zwar aus folgendem Grund: Wenn die Operation und die Reha-Maßnahmen erfolgreich verlaufen sind, kann man sich spätestens nach einem halben Jahr im Alltag fast so verhalten, als hätte man 2 gesunde Hüft- oder Kniegelenke. Dass man natürlich auf sein Gewicht achten, keine schweren Lasten heben und nicht unbedingt von 2 Meter hohen Mauern springen sollte, versteht sich dabei von selbst. Im Übrigen wird man selbst feststellen, dass es einige Bewegungen oder Körperhaltungen, z.B.: lange knien oder in der Hocke sitzen, gibt, die einem nicht ganz so gut tun. In jedem Fall sollte man sich ausreichend bewegen, damit die Muskulatur, Knochen und Gelenke gestärkt werden.
Die vollständige Wiederherstellung mit einem künstlichen Knie-Gelenk ist in der Regel etwas langwieriger als bei einem Hüftgelenksersatz und kann durchaus bis zu einem Jahr dauern.

Da das Thema Bewegung und hier speziell die sportliche Betätigung ein Hauptbestandteil dieses Blogs ist, finden Sie hier natürlich einen Vielzahl von Artikeln und und Tipps zu diesem Bereich.