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Posts Tagged ‘Rehabilitationsmassnahmen’

Die endogap immer auf der Höhe der Zeit – nicht nur in der Endoprothetik

Dass die renommierte endogap – Klinik für Gelenkersatz in Garmisch-Partenkirchen – immer auf dem absolut aktuellen Stand im Bereich Endoprothetik ist, versteht sich von selbst. Aber auch medial und im Bereich der Kommunikation geht die Klinik unter der Leitung des Chefarztes Dr. Christian Fulghum immer mit der Zeit und auch ganz neue Wege. So startete bereits im Sommer 2006 das hauseigene Magazin endolife mit der allerersten Ausgabe. Es erscheint zweimal im Jahr und widmet sich neben Themen rund um die Endoprothetik auch um Rehabilitation, Sport und Bewegung. Dazu sind in jeder Ausgabe ein oder zwei Erfahrungsberichte von Patienten zu lesen. In der aktuellen Ausgabe ist ein Schwerpunkt die Wechsel-OP.
In der Ausgabe 7 / 2009 hatte ich übrigens die Ehre, einen kleinen Beitrag zum Magazin leisten zu dürfen. Alle Ausgaben von 2006 bis heute lassen sich auf der sehr informativen Klinik-Web-Seite, die auch vor einigen Jahren neu und modern gestaltet wurde, als digitale Ausgabe downloaden oder auch als Printausgabe bestellen.
Ganz neu ist die eigens entwickelte endogap-App (für IOS und Android). Dieses sehr nützliche Tool hält alle Informationen bereit, die für eine OP und die Zeit danach, egal ob Hüfte oder Knie, wichtig sind: Von den Vorbereitungen bis zu notwendigen Untersuchungen, vom Kontakt zum Sozialdienst bis zur Rehabilitation und der Nachsorge. Zusätzlich werden alle Begriffe übersichtlich in einer eigenen Rubrik erläutert. Im separaten FAQ-Bereich findet man oft gestellten Fragen und Antworten, sowohl für den stationären Aufenthalt, wie auch zu allgemeinen Themen – darunter z.B. so wichtige wie ‚Sex oder Zahnbehandlung nach Gelenkersatz‘.
Sehr praktisch ist die Termin-Funktion. Wenn man bereits einen OP-Termin hat und diesen in der App hinterlegt, wird man benachrichtigt, zu welchem Zeitpunkt auf was zu achten ist. Alles in allem ein hervorragender sachlicher und informativer Helfer, der auch dann sinnvoll ist, wenn man sich in einer anderen Klinik operieren lässt.
Zu dieser offenen Kommunikation mit den Patienten passt natürlich auch, dass Dr. Christian Fulghum in unserer geschlossenen Facebook-Gruppe ‚TEPFIT – Fit mit künstlichen Gelenken (Hüfte und Knie)‘ aktives Mitglied und jederzeit bereit ist, in diesem Blog und auch der ‚Mut zur neuen Hüfte – Mut zum neuen Knie – Webseite‚ Rede und Antwort zu stehen.
Dabei übrigens stets erwähnend, wie wichtig Aktivität, Bewegung und Sport mit einem künstlichen Gelenk aber natürlich auch ganz allgemein ist.

Dies bestätigen auch die Untersuchungen der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (DGOU) und der Deutschen Gesellschaft der Endoprothtik (AE). Unter der Überschrift ‚Couch Potatoes riskieren Arthrose: AE rät zu mehr Bewegung im Alltag‚ wird speziell darauf eingegangen, wie mangelnde Aktivität und Bewegung in der immer älter werdenden Gesellschaft zur Arthrose führen kann.

„Vielen ist nicht klar, dass der Gelenkknorpel regelmäßige Bewegung braucht, um Nährstoffe zu erhalten“, so Prof. Dr. med. Karl-Dieter Heller, Generalsekretär der Deutschen Gesellschaft für Endoprothetik (AE) . Der Grund: „Anders als der Knochen, wird der Knorpel nicht durch Blutgefäße versorgt, sondern passiv durch Gelenkflüssigkeit, die Synovia“. Damit das gut funktioniert, ist regelmäßige Be- und Entlastung notwendig.

Zum kompletten Artikel geht es hier…..

Mindestens ebenso wichtig ist gezieltes Muskeltraining bis ins hohe Alter. Hierzu bemerkt Dr. Heller:

„Die Sarkopenie (Muskelabbau im fortschreitenden Alter) muss noch mehr Beachtung erfahren als bisher. Dieser Umstand ist ebenso relevant wie der kontinuierlich fortschreitende Knochenschwund – gerade auch im Hinblick auf die zunehmende Alterung unserer Gesellschaft.“ 

Das Fazit:
Gezielter Muskelaufbau und ausreichende Bewegung – und zwar in jedem Lebensalter – sind ganz wichtige Bausteine, um bis ins hohe Alter möglichst fit zu bleiben und dadurch auch selbstbestimmt leben zu können. Und sollte eines Tages ein Gelenkersatz notwendig werden, so ist die körperliche Fitness ebenfalls ganz maßgeblich dafür entscheidend, wie schnell die Genesung und vollständige Rehabilitation gelingt.

Tod eines Fachmagazins und bald 1000 TEPFITte

Es ist wirklich schade. Das, wie ich finde, herausragende Fachmagazin MedicalSportsNetwork, dass man u.a. aus sportärztlichen Praxen, vom Physiotherapeuten und aus Reha-Kliniken kennt, wurde offensichtlich eingestellt. Besonders traurig ist es aus meiner Sicht, dass neben dem Printmagazin auch der gesamte Online-Content nicht mehr zur Verfügung steht und die Web-Seite gelöscht wurde. Hat sich das Magazin doch durch hochkarätige Beiträge von anerkannten Medizinern, Wissenschaftlern, Physiotherapeuten und auch Betroffenen zu Erkrankungen und Verletzungen, die sportliche Betätigung zunächst unmöglich machen, hervorgetan. Die Schwerpunkte lagen dabei neben der schnellen Regeneration auf vielen neuen, wissenschaftlich untermauerten, Methoden, die vor allen Dingen Spitzensportler in atemberaubender Zeit auch nach schweren Verletzungen wieder sportfähig machen können. Davon profitiert natürlich auch der Breitensportler. Das Thema Sport mit künstlichen Gelenken wurde ebenfalls in mehreren Ausgaben ausführlich behandelt. Auf zwei dieser Beiträge möchte ich hier gerne nochmals verweisen, da uns diese auf Grund unserer eigenen Beteiligung als PDF-Datei vorliegen.
Zum einen: Sport mit künstlichen Hüftgelenk von Simon Hendrich, Dr. med. Johannes Pauser, MHBA und PD Dr. med. M. Brem, MHBA, Ausgabe 4/2013.
und zum anderen : Mut zur neuen Hüfte von Peter Herrchen, Ausgabe 1/2013.
Weitere sehr interessante und thematisch passende Artikel (insgesamt sieben), auf die ich in meinem Blog teilweise verlinkt hatte, sind nun nicht mehr verfügbar.
Eine Anfrage bei den für die Zeitschrift zuständigen Maketing & Salesmanagern der succidia AG, die dort zum Zeitpunkt dieser Veröffentlichung noch als Verantwortliche für die MedicalSportsNetwork genannt sind, blieb leider unbeantwortet. Was also den Ausschlag für den Magazintod gegeben hat, ist mir somit nich bekannt.

Weitaus erfreulicher hingegen ist, dass unsere geschlossene Facebook-Gruppe ‚TEPFIT – Fit mit künstlichen Gelenken (Hüfte und Knie)‚ ganz kurz vor der 1000-Mitglieder-Schallmauer steht. Es werden in dieser Gruppe täglich dutzende von Artikel, Fragen und Anregungen gepostet und diskutiert. Man hilft sich gegenseitig, spricht sich Mut zu, gibt sich Tipps, verlinkt Fachartikel und TV-Beiträge oder weint sich, wenn einem danach ist, auch einfach mal aus. Und damit das nicht alles nur in einem virtuellen Raum geschieht, findet ziemlich genau 20 Monate nach Gründung dieser Gruppe, ein reales TEPFIT-Meeting vom 18.11.2016 – 20.11.2016 in Erding bei München statt. Für Kurzentschlossene gibt es noch einige Restplätze, eine Anmeldung ist noch bis zum 21.10.2016, je nach Verfügbarkeit, möglich. Die Anmeldeunterlagen gibt es hier!
Das Programm besteht neben dem ‚Kennenlernabend‘ am Freitag aus vier hochkarätigen Work-Shops und Vorträgen am Folgetag, bei dem auch die Bewegung nicht zu kurz kommt.

Rapid Recovery – das ’neue‘ Schlagwort

Von Zeit zu Zeit scheint es einfach notwendig zu sein, auch für rein medizinische Sachverhalte mal ein neues Schlagwort zu kreieren, dass natürlich in englischer Sprache sein muss: Rapid Recovery, wie sperrig klingt da die deutsche Übersetzung ’schnelle Wiederherstellung‘. (Übrigens finde ich es schon ungewöhnlich, dass sich die Firma Zimmer, Hersteller von Implantaten, die Webseite für diesen Begriff gesichert hat). Aktuell findet man vermehrt auf Klinik-Seiten, in Fachartikeln oder in Patienteninformationen diese Schlagwort im Zusammenhang mit endoprothetischer Versorgung. Mal wird es als spezielles Programm, mal als eine weltbewegende Neuheit gepriesen. Doch was steckt eigentlich dahinter?
Es steht ganz einfach für das, was gute Kliniken und Endoprothetik-Zentren schon immer auch vor der neuen Wortschöpfung praktizierten und noch praktizieren: Gute Aufklärung vor der OP, frühe Mobilisation nach der OP und reibungslose Übergabe an die Reha und ihre Physiotherapeuten.
Hier tut sich übrigens die endogap – Klinik für Gelenkersatz wohltuend hervor. Sie geht in der neuesten Ausgabe des endolife-Magazin, dass seit einigen Tagen online ist, genau auf dieses Thema ein, ohne Anglizismen zu verwenden. Ihr Schlagwort ist: Nicht Physio, nicht Arzt – nur das Team heilt. Der Artikel dazu steht direkt auf der ersten Seite.
Das Magazin kann man übrigens auch kostenlos bestellen und erhält es somit pünktlich nach Erscheinen ‚voll analog‘ mit der Post, meist sogar ein paar Tage bevor es online ist. Auch wenn es primär ein Magazin der endogap ist, sind dort immer interessante Themen rund um den Gelenkersatz, sowie ‚Mutmachberichte‘ zu finden.

P.S.: Übrigens scheinen auf der oben verlinkten Rapid-Recovery-Seite der Firma Zimmer nur Kliniken aufgeführt zu sein, die auch Zimmer-Implantate verwenden. Also Vorsicht, die Klinik-Liste ist nicht neutral.

 

Tegernsee, Blackroll, TEPFIT

tegernseeWie seit nunmehr 10 Jahren lade ich auch dieses Jahr wieder am herrlichen Tegernsee meinen Akku etwas auf. Durch die aktuellen Wetterkapriolen (4 Tage 30 Grad und Sonne, 3 Tage 13 Grad und Regen) bleibt genug Zeit, neben sportlich aktiven Tagen (Laufen, MTB, Schwimmen, Wandern), auch entspannt auszuruhen. Dumm nur, dass meine Blackroll, die ich erst kürzlich erworben habe, nicht dabei ist. Diese ist ideal zur Regeneration der Myofaszien (Bindegewebe der Muskeln und Muskelgruppen) – auch bei INDOOR-Regentagen. Verspannungen lassen sich damit prima lösen! Längst hat die ‚Rolle‘ auch im Spitzensport zur Regeneration Einzug gehalten und wird z.B. im Profifußball beim DFB (Die Mannschaft) genutzt.

Faszien-Training ist ein perfektes Stichwort für unseren TEPFIT-Workshop im November in Erding bei München! Neben einem kleinen Rahmenprogramm stehen folgende Highlights auf der Agenda:

Alles optimal für Personen geeignet, die entweder vor einer Gelenkersatz-OP stehen oder diese bereits hinter sich haben. Hier gibt es das komplette Programm und die Anmeldeunterlagen. Diese einfach vollständig ausfüllen, unterzeichnen und an die auf den Unterlagen (letzte Seite) angebende Adresse senden (Post, eMail oder Fax).

Treffen der TEPFITen im November 2016

Wie Ihnen liebe Leser ja sicher schon aus einigen Artikel hier in diesem Blog bekannt ist, betreibe ich zusammen mit zwei reizenden TEP-Damen die geschlossene Facebook-Gruppe TEPFIT – Fit mit künstlichen Gelenken (Hüfte und Knie).
Diese Gruppe besteht seit etwas mehr als einem Jahr und hat inzwischen über 730 Mitglieder. Im November 2016 (18.11.- 20.11.2016) gibt es nun ein TEPFIT-Meeting in Erding bei München. Dafür haben wir uns ein sehr abwechslungsreiches Programm ausgedacht, bei dem sicher jeder auf seine Kosten kommt. Namhafte Referenten konnten gewonnen werden, wie z.B.: der Chefarzt der endogap – Klinik für Gelenkersatz, Dr. Christian Fulghum, aus Garmisch-Partenkichen oder der Cross-Shaper-Erfinder und Facharzt für Orthopädie und Sportmedizin, Dr. Georg Kaupe, der die neue Sportart theoretisch erklärt und danach einen Schnupperkurs anbietet. Das vollständige Programm können Sie hier ‚downloaden‘.

Sollten Sie das Programm und die Veranstaltung interessant finden, so haben Sie auch als Leser dieses Blogs die Möglichkeit, daran teilzunehmen. Die vollständigen Anmeldeunterlagen gibt es hier. Einfach vollständig ausfüllen, unterzeichnen und an die auf den Unterlagen (letzte Seite) angebende Adresse senden (Post, eMail oder Fax).

Jede TEP braucht eine APP

Mi, 21. Januar 2015 2 Kommentare

Jede TEP braucht eine APP

Das war ja nur eine Frage der Zeit bis es eine App für Totalendoprothesen (TEPs) gibt. Aktuell kann man diese bereits im App-Store (für Android und IOS – Suche nach „TEP-App“) herunterladen. Den jeweiligen Link dazu finden Sie im nachfolgenden Artikel des Ärzteblatts.
Wer Spektakuläres – Live-OP-Videos, interaktive OPs oder Ähnliches – von dieser App erwartet wird vielleicht enttäuscht. Aber nach meinem ersten Test liefert sie doch sehr zielgerichtete Informationen, eine Art Leitfaden, zu den notwendigen Vorbereitungen für die OP und die Rehabilitation danach inkl. Check- und Packlisten für den Aufenthalt in den jeweiligen Einrichtungen. Wer sich also nicht durch die Wirren des Internets wühlen möchte oder diesen Blog nicht kennt, findet schnell und unkompliziert gesammelte Informationen über die Hüft- und Knie-TEP und den sog. Behandlungspfad.
Erst wenn man seinen OP-, bzw. Aufnahmetermin in der jeweiligen Einrichtung in der App eingibt, wird es ein zusätzliches Übersichtsmenü, der Behandlungspfad, sichtbar. Hier werden dann mögliche erste Übungen nach der OP angezeigt, kann ein Patiententagebuch geführt und können Notizen oder Fragen an die Ärzte eingegeben werden. Diese App begleitet den Patienten dann täglich vom Tag der Aufnahme im Krankenhaus bis zur Entlassung aus der Reha. Alle erfassten Daten kann man sich von der App als eMail im Excel (csv-Format) zusenden lassen. Die zusätzlich in der App hinterlegten Broschüren/Ratgeber sind die des Annastiftes (Mitentwickler dieser App), was aber den reinen Informationsgehalt nicht schmälert. Man merkt dieser recht unscheinbar wirkenden App schnell an, dass sie von Profis für Endoprothesen entwickelt und ohne „Schnickschnack“ umgesetzt wurde. Allerdings hat diese App ein großes Manko: Alle „Best-Ager“, die vor 1920 geboren sind, können diese App nicht nutzen. Das älteste auswählbare Geburtsjahr ist 1920. Da hat mein 91-jähriger Vater gerade noch mal Glück gehabt!

Hier der Artikel/Teaser aus dem Ärzteblatt
Künstliche Gelenke: Qualitätssicherung per App

Hannover – Einen sektorenübergreifenden Behandlungspfad für Patienten, die ein neues Hüft- oder Kniegelenk erhalten, haben die Ärztekammer Niedersachsen und das Diakoniekrankenhaus Annastift vorgestellt. Das Annastift ist die Orthopädische Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH) … mehr

Neues Buch zum Thema Endoprothese und Sport

Knie-BücherNeues Buch zum Thema Endoprothese und Sport

Nach dem erfolgreichen Buch ‚Mut zur neuen Hüfte!‚, das im September 2012 erschienen ist und sich dem Thema Sport und Beweglichkeit mit künstlichen Hüftgelenken widmet, ist am 12.02.2014 das zweite Buch aus dieser Reihe, Mut zum neuen Knie!‘, erschienen. In diesem ‚Mutmachbuch‘ und Ratgeber (307 Seiten stark, mit 220 Fotos und Abbildungen) kommen insgesamt 18 Betroffene zwischen 44 und 84 Jahren zu Wort, die alle ihre Knie-OPs gut überstanden haben oder wie in einem Fall vermeiden konnten und ihre neue Beweglichkeit genießen – ob im Alltag, beim Bergwandern, Rennradfahren, Golfspielen, Skifahren, Tischtennisspielen oder Schwimmen. Fachwissen steuern fünf erfahrene Operateure bei. Einen breiten Raum nehmen physiotherapeutische Maßnahmen ein, in der auch besondere Therapien wie Alexander Technik und Rolfing vorgestellt werden. Ein Kapitel ist dem Thema Ernährung gewidmet. Nützliche Erläuterungen von Fachbegriffen rund um die Knie-OP von A-Z und eine Liste mit den wichtigsten Kliniken und Reha-Einrichtungen ergänzen diesen reich bebilderten Mutmach-Ratgeber. Weitere Informationen finden Sie auf der ‚Mut zum neuen Knie!‘-Webseite. Dort kann das Buch auch online bestellt werden.