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Posts Tagged ‘Sport’

Vom Blog über zwei Bücher zum 3. TEPFIT-Treffen in Berlin

Was 2011 mit diesem Blog begann, hat sich in den letzten sieben Jahren prächtig weiterentwickelt. In den Jahren 2012 und 2014 sind die Bücher ‚Mut zur neuen Hüfte!‘ und ‚Mut zum neuen Knie!‘ erschienen – das erste inzwischen in der zweiten Auflage. 2015 wurde die geschlossene Facebook-Gruppe ‚TEPFIT – Fit mit künstlichen Gelenken (Hüfte und Knie)‘ gegründet, die in Kürze das 3000. Mitglied feiern wird.

Teilnehmer des 2. TEPFIT Workshops 2018 in Hagen

Damit reifte dann auch der Entschluss, die Mitglieder der virtuellen Facebook-Gruppe in einem realen Treffen zusammenzubringen. Das erste Treffen im November 2016 in der Nähe von München war damit aus der Taufe gehoben.
Im April 2019 findet nun bereits das dritte TEPFIT-Treffen (Workshop) mit einem erneut sehr interessanten Programm in Berlin statt. Drei hochkarätige Impulsvorträge renommierter Fachärzte der Charité am Vormittag, sowie Yoga und Zumba für TEP-Träger am Nachmittag, bilden die Programm-Säulen. Für ein ausgewogenes Rahmenprogramm mit gemeinsamen Abend ist natürlich ebenfalls gesorgt.
Wer Interesse hat, kann sich unter nachfolgendem Link ausführlich informieren und natürlich auch gleich verbindlich anmelden!
Ein paar ‚Live‘-Eindrücke vom letzen Treffen gibt es rechts mit dem TEPFIT-Trailer 2018 und natürlich in unserem YouTube-Kanal!

Sportlich unterwegs mit neuer Hüftprothese

Moderne Implantatmaterialien erlauben mehr Aktivität – Freiburg, November 2018

Der Anteil an Patienten, die auch mit einem künstlichen Hüftgelenk sportlich aktiv sein wollen, nimmt immer weiter zu. Tatsächlich erlauben moderne Materialpaarungen für den Ersatz von Hüftpfanne und Hüftkopf mittlerweile einen aktiveren Lebenswandel. Der Grund: sie erzeugen bei Belastung deutlich weniger Abriebpartikel – bisher eine der Hauptursachen für eine Lockerung des Implantats. Die AE – Deutsche Gesellschaft für Endoprothetik e. V. empfiehlt daher heute allen Patienten mit Hüftprothese, regelmäßig moderaten Sport, etwa Schwimmen oder Radfahren, zu betreiben…. hier der komplette Artikel mit Sportarten-Empfehlungen als PDF-Download

Die letzten 5-10 Prozent fehlen noch – Glücksgefühle in der endogap

Mo, 1. Oktober 2018 2 Kommentare

Kapitel 9 – Die Revisions-OP ist seit gut fünf Monaten Geschichte. Auch wenn ich zeitweise das Gefühl habe, alles ist perfekt, gibt es doch immer wieder Phasen und Situationen, die mich die schwierige Revision-OP spüren lassen. Auch an den letzten 5-10 Prozent muss noch hart gearbeitet werden.

Die letzten Wochen waren geprägt vom Arbeitsalltag mit eingebauten Physio-Therapieeinheiten, Fitness-Studio einmal pro Woche abends und 1-2 ausführlicheren Sporteinheiten am Wochenende. Immer abwechselnd MTB und Laufen/Gehen mit Trekkingstöcken im Gelände. Die Highlights waren dabei einige größere problemlose MTB-Strecken mit bis zu 25 km, sowie an meinem Geburtstag endlich meine komplette MTB-Taunushausrunde mit insgesamt 20 km und 330 hm. Flankiert wird das alles von täglichen Einbein-Übungen mit dem operierten Bein als Standbein und tiefen Kniebeugen mit Festhalten an der Sprossenwand oder einem Geländer. Seit ca. 3 Wochen gelingt es mir auch immer besser aus der Seitenlage das operierte Bein nach oben anzuheben.

Wanderung auf den Wallberg – 5 Monate Post-OP

Es gibt Tage, da kommt es mir persönlich beim normalen Gehen so vor, als wäre alles zu 100% in Ordnung. Auch die Selbstkontrolle an Spiegeln oder Glastüren bestätigt dies. Dann sind aber auch wieder Tage dabei, an denen ich immer noch nach längerer Zeit einen leichten ‚Hink‘-Gang habe. Meine im letzten Kapitel geäußerte Hoffnung, mich bei der Städtetour in Bremen komplett ohne Trekking-Stöcke bewegen zu können, ließ sich nur teilweise erfüllen. Es standen allerdings am Ende der zwei Tage auch 20 Geh-Kilometer auf dem Zähler.

Aktuell kommt mir der zweiwöchige Urlaub am Tegernsee wirklich sehr gelegen. Das erste Mal seit der stationären Reha habe ich wieder richtig viel Zeit, an der eigenen Fitness und der 100%-igen Wiederherstellung zu arbeiten. Das sonnige Spätsommerwetter lässt auch alle Outdoor-Aktivitäten zu. Biken, Wandern und Spazierengehen stehen auf dem Programm, sowie Kraft- und Fitness-Training im Medical Park Bad Wiessee in den noch kühlen Vormittags-Stunden. Dort gibt es die hervorragende Möglichkeit, gegen einen wirklich sehr fairen Preis, eine 10er-Karte zu erwerben, mit der man genau dort weitermachen kann, wo man nach der stationären Reha aufgehört hat: Also ausgiebig MTT mit Schwimmbadnutzung.

Am 27.09.2018 konnte ich mich dann über das Erreichen meines selbst gesteckten Zieles freuen: Fünf Monate und 3 Tage nach meiner Revision konnte ich problemlos ohne irgendwelche Beschwerden den Tegernseer Hausberg – den Wallberg – bis zu Bergstation (1620 Meter) erwandern. Dies sind 800 Höhenmeter auf 6,5 Km, was einer durchschnittlichen Steigung von etwas über 12% entspricht. Natürlich bergauf durch zwei Bergwanderstöcke unterstützt und bergab die Kabinenbahn nehmend. Die weiteren 100 Höhen-Meter bis zum Gipfelkreuz nehme ich mir für nächstes Jahr vor, wenn genügend seitliche Stabilität auch für die Bergab-Passagen vorhanden ist.

Aber es bleibt dabei: Trotz recht intensivem Training, regelmäßigen Stabilitätsübungen und sportlichen sowie bewegungstechnischen Erfolgen, sind das muskuläre Defizit und die mangelnde seitliche Stabilität noch sichtbar, wie nachfolgendes Video vom 28.9.2018 deutlich beweist.

 

Glücksgefühle in der endogap
Am 01.10.2018, also genau 159 Tage nach meiner OP im April, fand mein Kontroll-Termin in der endogap statt.
Ich war sehr gespannt, ob sich mein eigenes Gefühl, dass der Heilungsprozess wirklich sehr gut verlaufen ist, bzw. noch verläuft, auch diagnostisch bestätigt. Zu meiner großen Freude und Erleichterung ist genau dies der Fall.

links April 2018 – rechts Okt 2018 – Veröffentlichung mit freundlicher Genehmigung der endogap – Garmisch-Partenkirchen (Vergrößern durch anklicken)

Auf nebenstehendem Röntgenbild ist sehr gut zu sehen, dass sich die Osteolysen (Knochendefekte), die im linken Bild am Schaft deutlich durch die dunklen Stellen zu erkennen sind, sich auf dem rechten Bild schon hervorragend regeneriert haben. Außerdem ist der Knochenspalt – entstanden durch den Wagner-Zugang (Siehe Erläuterung in Kapitel 2) -, der auf dem linken Bild (oberhalb der unteren Cerclage) deutlich zu sehen ist, auf dem rechten Bild schon zusammengewachsen. Lt. meinem Operateur und leitenden Arzt der endogap, Dr. Rolf Schipp, ist diese schnelle Regeneration des Knochens eher ungewöhnlich und dauert normalerweise deutlich länger!
Zu meiner großen Freude und Zufriedenheit, habe ich jetzt auch grünes Licht, mein Krafttraining mit Gewichten angemessen zu erhöhen. Dr. Schipp zu mir wörtlich: „Da kann jetzt nix mehr passieren, das ist fest eingewachsen!“
Auf meine Frage, ob es denn irgendwann wieder möglich sei, kleinere Einheiten zu Laufen (Joggen), wenn meine letzten Muskeldefizite ausgeglichen sind, meinte er, ich solle es einfach versuchen mit kurzen Strecken auf nicht allzu hartem Untergrund. Das nehme ich mir aber jetzt frühestens für das Frühjahr 2019 vor.

Den Schwung und die positive Energie aus dem Kontroll-Besuch in der endogap werde ich jetzt die restlichen Urlaubstage noch nutzen, um mein Fitness-Training moderat zu steigern und an den bevorstehenden Sonnentagen noch einige größere Bike-Runden zu unternehmen!

Das nächste und vielleicht letzte Kapitel meiner Revisionsgeschichte folgt erst, wenn alle noch bestehenden Muskeldefizite vollständig ausgeglichen sind – und das kann noch dauern!

 

Arbeitsalltag und Aufbautraining muss synchronisiert werden

So, 12. August 2018 3 Kommentare

Kapitel 8 – Seit vier Wochen wieder im Arbeitsalltag. Physio-Termine, Fitness-Studio und Outdoor-Aktivitäten müssen mit einem Vollzeitjob synchronisiert werden. Nicht immer ganz einfach, aber irgendwie möglich.

Flache und langsame Bike-Runde am herrlichen Tegernsee

Eines vorweg: Sich in einer stationären Reha abseits des Alltags ganz auf seine körperliche Fitness und Wiederherstellung zu konzentrieren, kann überhaupt nicht hoch genug eingeschätzt werden. Die Möglichkeiten, die das Deutsche Kranken- und Rentenversicherungssystem hier bieten, sind in Europa vorbildlich und keineswegs selbstverständlich!
In meinem Fall hätte ich sogar noch Anspruch und die Option auf das IRENA-Programm bei entweder weiterer Arbeitsunfähigkeit oder mit einer mir zustehenden Wiedereingliederung mit reduzierter Arbeitszeit gehabt. Ich habe mich bewusst dagegen entschieden, da ich das weder meinem Arbeitgeber und meinen Mitarbeitern nach drei Monaten Krankheit zumuten wollte, noch dies wirklich für notwendig erachtet habe.
Ich habe mich auf Eigeninitiative in einem Reha-Fitness-Studio zunächst für 12 Wochen angemeldet und nehme die zusätzlich verordneten Einzel-Physiotherapie-Einheiten in Anspruch.

War es in der ersten Arbeitswoche tatsächlich nicht ganz einfach, sich mit ein oder gar zwei Gehhilfen zu bewegen und dabei noch Reisegepäck inkl. Rechnertaschen zu transportieren, habe ich das ab der zweiten Woche ohne die Gehhilfen absolviert, wobei natürlich das Gangbild noch zu wünschen übrig ließ, es sei denn ich benutze meine Gehhilfen oder, wie im nachfolgenden Video zu sehen, NW-/Trekking-Stöcke zur Abstützung! Achtung: Es ist kein Nordic-Walking Sport!

Apropos Gangbild: Das ist tatsächlich mein größtes Problem. Ich bin völlig schmerzfrei in allen aktuellen Lebenssituationen und kann Dinge des täglichen Lebens ohne Einschränkungen erledigen, wie z.B. Schuhe binden, Strümpfe anziehen, Fußnägel schneiden, aber mein Gangbild will ohne Gehhilfen einfach nicht rund werden. Trotz zweimal pro Woche Einzel-KG, ein- bis zweimal Fitness-Studio, zusätzlicher täglicher Übungen zu Hause und am Wochenende Outdoor-Aktivitäten wie MTB, normales Gehen mit Gehhilfen oder mit NW-/Trekking-Stöcken. Es gibt immer mal Phasen in denen ich meine, jetzt geht es richtig gut, bzw. viel besser.

Meine MTB-Hausrunde im Taunus mit leicht reduziertem Umfang!

Besonders – und das war für mich tatsächlich überraschend – nach meiner ersten MTB-Taunus-Runde nach der OP von knapp 14 km und 250 Höhenmetern. Nachdem ich mich in den Wochen zuvor ganz langsam wieder ans Outdoor-Biken auf flachen Strecken herangetastet habe (siehe Foto oben), wollte ich endlich wieder mal meine heimatliche Hausrunde fahren. Auch wenn ich die Strecke um knapp 6 km und 100 Höhenmeter verkürzt habe – um dem operierten Bein die sehr steilen Passagen noch nicht zuzumuten – war es ein wirklicher Genuss wieder in frischer Luft durch den herrlichen Taunuswald zu fahren, Steigungen und Abfahrten – immer (noch) mit der Hand an der Bremse, denn ein Sturz wäre alles andere als optimal – zu meistern und wunderbare Aussichten vom Taunus bis in den Odenwald zu genießen! Beim Biken werden eben viele Beinmuskeln angesprochen, die kurz danach für entsprechende Stabilität auch beim Gehen sorgen!
Aber leider ist dieses Gefühl des ‚runden Gehens‘ immer nur von kurzer Dauer. Ich benötige einfach beim Laufen / Gehen auf der rechten Seite noch einen Halt, eine Stütze, um nicht in den Ausweich- bzw. Hink-Gang zu verfallen. Noch bin ich einigermaßen geduldig. Ich möchte aber spätestens Ende August bei einer Städtereise mit besten Freunden die lästigen Dinger endlich in die Ecke stellen. Noch bin ich optimistisch, dass das funktioniert. Ob es wirklich klappt erfahrt Ihr spätestens in Kapitel 9.

 

TEPFIT-Club und TEPFIT-YouTube-Kanal

TEPFIT Workshop 2018 in Hagen

Alle, die sich zu Themen im Zusammenhang mit Arthrose, Verhalten vor oder nach einer Gelenks-OP, mögliche sportliche Betätigungen, OP-Vermeidung und alternative Heilmethoden informieren und austauschen möchten, sei unser TEPFIT-Club empfohlen.

Ebenfalls steigender Beliebtheit erfreut sich unser TEPFIT-YouTube-Kanal. Hier werden regelmäßig in unterschiedlichen zeitlichen Abständen Informations-Videos rund um künstliche Gelenke, Bewegung, Sport und Tipps dazu veröffentlicht. Auch unsere realen TEPFIT-Treffen und -Workshops sind dort filmisch aufbereitet zu finden. Am besten den YouTube-Kanal einfach abonnieren, um kein neues Video zu verpassen.

Sport mit Endoprothese – auch nach einer Revisions-OP?

Sport mit Endoprothese – auch nach einer Revisions-OP?

Antworten zu dieser Frage werden nach meinem Selbstversuch in loser Reihenfolge in den nächsten Wochen und Monaten hier zu lesen sein.
Steht doch in Kürze ein Wechsel der 21 Jahre alten und damals zementierten linken Hüfte-TEP an und natürlich kommen Fragen auf:

  • Werde ich ähnlich sportlich aktiv danach sein können wie in den letzten Jahren?
  • Kann/darf ich nach der Wechsel-OP auch wieder Laufen (Joggen)?
  • Wie haltbar und belastbar wird die Austausch-Hüfte sein?
  • Welche meiner Sportarten (Radfahren/MTB, Schwimmen, Laufen, Ski-Langlauf, Tischtennis, Cross-Shpaing, Bergwandern) werden ganz problemlos wieder möglich sein und ab wann?

Erholung und Entspannung – Tegernsee

Eine Revision-OP ist eben keine Erstimplantation und daher etwas komplizierter.
Wie es letztendlich um die Knochenbeschaffenheit rund um den gelockerten Schaft wirklich steht, kann man leider erst bei der OP selbst feststellen.
Aktuell versuche ich mich entsprechend vorzubereiten und genieße vor der Operation noch eine gute Woche Urlaub am geliebten Tegernsee mit meiner Familie, um schön entspannt und ausgeruht zu sein. Zudem werde ich, neben Spaziergängen in Berg- und See-Kulisse, noch einige lockere Runden mit dem MTB drehen, damit das Gelenk bis zu endgültigen Aufnahme in der endogap in Bewegung bleibt.
Einige sportliche Ziele habe ich mir natürlich für Anfang 2019 bereits gesteckt. Ob diese erreichbar und machbar sein werden? Ihr erfahrt es hier!

Die Wahrheit über Arthrose – Bewegung, Ernährung und alternative Heilmethoden

Fr, 30. März 2018 1 Kommentar

Die letzten Tage gab es gehäuft Berichte, Artikel und TV-Sendungen zum Thema Arthrose, Gelenkersatz, sowie zu Sport und Bewegung mit künstlichen Gelenken oder Arthrose. Ich nehme dies zum Anlass, mal einige Aspekte, die vermutlich alle irgendwie teilweise bekannt sind, zusammenzufassen.

Die Wahrheit über Arthrose
Die TV-Sendung, die noch bis März 2019 in der Mediathek zu sehen ist, hat sich bemüht, viele Facetten der Arthrose und deren Behandlung zu beleuchten, sowie dem Grund auf die Spur zu gehen, warum einige bereits früh von Arthrose geplagt sind und andere erst im hohen Alter oder sogar komplett davon verschont bleiben. Um mögliche Gründe dafür zu finden, wurden in aufwendigen Bewegungsstudien mit implantierter Technik Messungen durchgeführt, welche Belastungen bei normalen Bewegungen auf den Gelenken wirken. Dabei war für mich etwas verblüffend, dass z.B.: beim Gehen bei einigen Probanden das zweifache Körpergewicht auf den Gelenken lastet und bei anderen das dreifache. Als Gründe wurden muskuläre Dysbalancen und angewöhnte Fehlhaltungen genannt. Diese können z.B. durch eine Ganganalyse und Gangschule, sowie mit gezieltem Muskeltraining eliminiert werden.
Wenn die Arthrose bereits nachgewiesen werden kann und Schmerzen verursachen, gibt es wiederum einen ganzen Strauß von Maßnahmen, mit denen die Arthrose zwar nicht geheilt werden kann, aber die daraus resultierenden Einschränkungen und Beschwerden durchaus massiv gelindert werden können. In dem Beitrag wurde von der Ernährung über alternative Heilmethoden (Blutegel, Ayurveda) bis hin zur Hyaluron-Spritze und Kernspinresonanz-Therapie (MBST) auf einiges eingegangen. Und ja, auch mein ‚Lieblingsheiler‘ Liebscher & Bracht wurde erwähnt, bei dem mich ja weniger seine Behandlungsmethoden stören – sind diese doch auch nur ein Mix aus bewährten und bekannten Heilmethoden – sondern seine aggressive mit Unwahrheiten und falsche Erwartungen weckende Werbung für sich und seine Methoden, die zudem noch die gesamte Schulmedizin verunglimpfen.
Alle in dem TV-Beitrag erwähnten Optionen haben nur das eine Ziel, nämlich eine OP als ultima ratio so lange zu vermeiden wie irgend möglich.
Jeder muss hier für sich selbst den goldenen Weg finden. Etwas erschwert wird dies allerdings leider dadurch, dass praktisch alle genannten Optionen nicht von der Kasse bezahlt werden und damit nicht für jeden erschwinglich sind. Hier ist ein Umdenken der Krankenkassen und in unserem Gesundheitssystem dringend notwendig. Aber auch jeder einzelne sollte sich fragen, ob er den einen oder anderen Euro nicht lieber sinnvoll in seine Gesundheit investiert, statt in sonstige Statussymbole.

Bewegung mit oder ohne künstlichem Gelenk
Zum Thema Bewegung gab es einen interessanten Artikel im Bezug auf Yoga mit Gelenkersatz in der Ärztezeitung, zu dem auf der ‚Mut-zur-neuen-Hüfte‘-Seite bereits verwiesen wurde.
Wie man ganz praktisch, egal ob mit oder ohne künstlichem Gelenk viel für die Stabilität, den Muskelaufbau und das körperliche Wohlbefinden tun kann, ist in nachfolgendem 30 Minuten Video zu sehen. Fast alle Teilnehmer dieses Trainings anläßlich des TEPFIT-Gesundheitsworkshops im Februar 2018 in Hagen haben ein oder zwei künstliche Hüftgelenke. Nadine Abel gibt hier aufschlußreiche Einblicke in das Training mit dem Bellicon Trampolin.

Am besten direkt den TEPFIT-YouTube-Kanal abonnieren. Damit werden zukünftige Videos, die in loser Folge bereitgestellt werden, nicht verpasst!