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Die Wahrheit über Arthrose – Bewegung, Ernährung und alternative Heilmethoden

Fr, 30. März 2018 1 Kommentar

Die letzten Tage gab es gehäuft Berichte, Artikel und TV-Sendungen zum Thema Arthrose, Gelenkersatz, sowie zu Sport und Bewegung mit künstlichen Gelenken oder Arthrose. Ich nehme dies zum Anlass, mal einige Aspekte, die vermutlich alle irgendwie teilweise bekannt sind, zusammenzufassen.

Die Wahrheit über Arthrose
Die TV-Sendung, die noch bis März 2019 in der Mediathek zu sehen ist, hat sich bemüht, viele Facetten der Arthrose und deren Behandlung zu beleuchten, sowie dem Grund auf die Spur zu gehen, warum einige bereits früh von Arthrose geplagt sind und andere erst im hohen Alter oder sogar komplett davon verschont bleiben. Um mögliche Gründe dafür zu finden, wurden in aufwendigen Bewegungsstudien mit implantierter Technik Messungen durchgeführt, welche Belastungen bei normalen Bewegungen auf den Gelenken wirken. Dabei war für mich etwas verblüffend, dass z.B.: beim Gehen bei einigen Probanden das zweifache Körpergewicht auf den Gelenken lastet und bei anderen das dreifache. Als Gründe wurden muskuläre Dysbalancen und angewöhnte Fehlhaltungen genannt. Diese können z.B. durch eine Ganganalyse und Gangschule, sowie mit gezieltem Muskeltraining eliminiert werden.
Wenn die Arthrose bereits nachgewiesen werden kann und Schmerzen verursachen, gibt es wiederum einen ganzen Strauß von Maßnahmen, mit denen die Arthrose zwar nicht geheilt werden kann, aber die daraus resultierenden Einschränkungen und Beschwerden durchaus massiv gelindert werden können. In dem Beitrag wurde von der Ernährung über alternative Heilmethoden (Blutegel, Ayurveda) bis hin zur Hyaluron-Spritze und Kernspinresonanz-Therapie (MBST) auf einiges eingegangen. Und ja, auch mein ‚Lieblingsheiler‘ Liebscher & Bracht wurde erwähnt, bei dem mich ja weniger seine Behandlungsmethoden stören – sind diese doch auch nur ein Mix aus bewährten und bekannten Heilmethoden – sondern seine aggressive mit Unwahrheiten und falsche Erwartungen weckende Werbung für sich und seine Methoden, die zudem noch die gesamte Schulmedizin verunglimpfen.
Alle in dem TV-Beitrag erwähnten Optionen haben nur das eine Ziel, nämlich eine OP als ultima ratio so lange zu vermeiden wie irgend möglich.
Jeder muss hier für sich selbst den goldenen Weg finden. Etwas erschwert wird dies allerdings leider dadurch, dass praktisch alle genannten Optionen nicht von der Kasse bezahlt werden und damit nicht für jeden erschwinglich sind. Hier ist ein Umdenken der Krankenkassen und in unserem Gesundheitssystem dringend notwendig. Aber auch jeder einzelne sollte sich fragen, ob er den einen oder anderen Euro nicht lieber sinnvoll in seine Gesundheit investiert, statt in sonstige Statussymbole.

Bewegung mit oder ohne künstlichem Gelenk
Zum Thema Bewegung gab es einen interessanten Artikel im Bezug auf Yoga mit Gelenkersatz in der Ärztezeitung, zu dem auf der ‚Mut-zur-neuen-Hüfte‘-Seite bereits verwiesen wurde.
Wie man ganz praktisch, egal ob mit oder ohne künstlichem Gelenk viel für die Stabilität, den Muskelaufbau und das körperliche Wohlbefinden tun kann, ist in nachfolgendem 30 Minuten Video zu sehen. Fast alle Teilnehmer dieses Trainings anläßlich des TEPFIT-Gesundheitsworkshops im Februar 2018 in Hagen haben ein oder zwei künstliche Hüftgelenke. Nadine Abel gibt hier aufschlußreiche Einblicke in das Training mit dem Bellicon Trampolin.

Am besten direkt den TEPFIT-YouTube-Kanal abonnieren. Damit werden zukünftige Videos, die in loser Folge bereitgestellt werden, nicht verpasst!

 

 

2. TEPFIT-Sport-und Fitness Wochenende in Hagen – ein voller Erfolg

Veranstalter, Trainer und Teilnehmer

Bewegende Momente mit künstlichen Hüften
25 fröhliche Hüft-TEPler trafen sich Ende Februar 2018 in Hagen und erlebten im wahrsten Sinne des Wortes bewegende Momente voller Schwung: schwingend auf dem Bellicon-Trampolin, swingend mit den grünen Gute Laune-Smovey-Ringen und schwungvoll gehend mit Faszien-Unterstützung.
Der von den Buchautoren Heidi Rauch und Peter Herrchen in Zusammenarbeit mit Doris Brauckmann und Ulrike Steyer organisierte 2. TEPFIT-Gesundheitsworkshop im top-ausgestatteten Arcadeon-Tagungshotel war ein voller Erfolg … mehr

Social Media und Internet – auch abseits des Mainstreams erfolgreich

Was haben die Webseite Mut zur neuen Hüfte, die TEPFIT-Facebook-Gruppe und die Facebook-Seiten Endoprothese und Sport und Mut zur neuen Hüfte gemeinsam? Alles ist entstanden aus der Idee im Jahre 2011, von zwei damals 53 jährigen die sich nicht kannten, ihre positiven Erfahrungen mit zwei künstlichen Hüftgelenken – nach Jahren der Einschränkungen und sportlichen Entbehrungen – in die kleine große Welt zu tragen.
Heidi Rauch mit ihrem Titanhüften-Blog und ich mit diesem Blog. Zunächst rein virtuell wurden wir aufeinander aufmerksam, um dann Anfang 2012 das erste ‚Blind-Date‘ am Tegernseer Bahnhof zu haben, mit dem Ziel, auszuloten, ob wir nicht unsere Erfahrungen in einem gemeinsamen Buch niederschreiben könnten. Einige Stunden später, inzwischen natürlich nicht mehr am Bahnhof, war klar: Es passt!

TEPFIT-Admins

Admins der TEPFIT-Facebook-Gruppe: Therese Schreiber, Peter Herrchen und Ulrike Steyer

Seitdem ist einiges geschehen. Mit der Veröffentlichung des ersten Buches ‚Mut zur neuen Hüfte!‘ Ende 2012 wurden auch korrespondierende Web- und Facebook-Seiten erstellt. 2014 folgte dann – nach dem Wunsch einiger Ärzte, dass es so ein informatives Buch auch für „das Knie“ geben müsste – das ‚Buch Mut zum neuen Knie!‘; was für Heidi und mich als reine Doppel-Hüft-TEP-Träger eine kleine Herausforderung war.
Im Frühjahr 2015 war es dann auch eher dem Zufall geschuldet, dass die geschlossene FB-Gruppe TEPFIT – Fit mit künstlichen Gelenken (Hüfte und Knie) entstanden ist. Waren meine Mitbegründerin der Gruppe, Ulrike Steyer, und ich zunächst nur Mitglied in einer bereits bestehenden Facebook-Gruppe. Nach recht kurzer Zeit und einige Posts und Kommentare später, waren wie beide uns aber sicher, das geht qualitativ definitiv besser.
Gesagt getan, haben wir Stand heute über 2100 Mitglieder, von denen fast 80 % aktiv sind (lesen, liken, kommentieren und posten). Als eine Bestätigung, dass wir drei Admins (Therese Schreiber kam nach ca. 6 Monaten zur Unterstützung dazu) zusammen mit den Mitgliedern dafür sorgen, dem eigenen Qualitätsanspruch an unsere zu Gruppe gerecht zu werden, bewerten wir die Mitgliedschaft einer inzwischen zweistelligen Anzahl von Fachärzten, sowie weiteren Fachleuten wie Physiotherapeuten, Ernährungswissenschaftlern, Sportwissenschaftlern.
Das größte Kompliment hat uns dabei der Chefarzt der endogap – Klinik für Gelenkersatz, Dr. Christian Fulghum persönlich gemacht mit folgenden Worten, hier auszugsweise aus seinem Vortrag wiedergegeben: „Ich bin völlig hin und weg von dieser Gruppe. ..das zeigt, dass Bedarf nach Informationen und Aufklärung da ist“ und weiter „Die Administratoren machen eine tollen Job! .. sehr gut, die Gruppe korrigiert sich auch immer wieder selbst..“

Heidi Rauch und Peter Herrchen im ‚Mut zur neuen Hüfte!‘-Outfit

Wie lebendig unsere Facebook-Gruppe ist zeigt, dass nach einem erfolgreichen ersten realen Treffen in November 2016 in Erding (ein kurzes Video gibt es gleich rechts neben dem Artikel), vom 23.2. – 25.2.2018 das zweite TEPFIT-Treffen in Hagen stattfindet, zu dem Gruppenmitglieder erneut aus ganz Deutschland anreisen werden in Erwartung eines sehr umfangreiches Programms rund um das Thema TEP, Revision, Bewegung und Gesundheit mit namhaften Referenten und Trainern. Detail-Infos dazu gibt es hier.

Was hat das eigentlich alles mit meinem Blog Endoprothese und Sport zu tun?
Sehr viel, zeigt es doch, dass ein Nischenthema auch für eine nicht gerade typische Facebook-Zielgruppe, gepaart mit der Hartnäckigkeit der Betreiber und Organisatoren, durchaus im Internet und den Social-Media Kanälen erfolgreich sein kann. Weit über eine Million Seitenaufrufe der oben genannten Webseiten und die große Resonanz in Facebook beweisen dies recht eindrucksvoll. Qualität und Social Media schließen sich eben nicht zwangsläufig aus.

Das hat dann übrigens auch meine Mitautorin Heidi Rauch von Facebook überzeugt. Sie dort dort nun seit fast zwei Jahren sehr engagiert dabei. Im Laufe des Jahres 2018 planen Heidi und ich zudem, unseren bereits vorhandenen YouTube-Kanal noch viel intensiver zu bestücken und zu pflegen, um regelmäßige Tipps für Betroffene und Informationen aus unserem Büchern zu liefern, natürlich dann auch in dazu passendem Outfit (siehe Foto) im Gegensatz zum nachfolgenden Clip, der Anfang 2017 entstanden ist.

Fazit
Sieben Jahre Social-Media- und Internet-Präsenz zu den Themen Endoprothesen, Bewegung, Sport, OP-Ängste, Ärzte, Kliniken, Ernährung, Arthrose-Vorbeugung, und, und, und .., lassen sich wie folgt zusammenfassen:
Viel Arbeit, sehr erfolgreich, es macht Spaß und die positive Resonanz treibt uns alle weiter an.

Was sonst noch wichtig ist!
In wenigen Tagen erscheint die zweite und komplett überarbeitete Auflage ‚Mut zur neuen Hüfte!!‚. Auf 320 Seiten (70 Seiten stärker als die Erstauflage) gebündelte Informationen, neue Erfahrungsberichte und neue Ärzte-Interviews. Vorbestellungen sind bereits über unseren Online-Shop möglich, natürlich gibt es dort auch ein Preview ins neue Buch!

Das verflixte 7. Jahr – Jahresrück- und Vorschau

Oktober 2017 am Tegernsee mit zielgerichtetem Blick ins Jahr 2018!

Seit Anfang 2011 gibt es diesen Blog, im dem ich in loser Folge zu allen Themen rund um Sport mit Endoprothesen (TEPs) auf Grund eigener Erfahrungen berichte. Diese Informationen werden stets angereichert mit medizinisch, wissenschaftlichen Artikeln, auf die dann entsprechend verwiesen wird. 215 Beiträge sind in dieser Zeit entstanden, also etwas mehr als zwei pro Monat. Damit werden meine Leser zwar nicht gerade mit Artikeln überflutet, aber wenn ich meine Aktivitäten auf der korrespondierten Facebook-Seite, in unserer TEPFIT-Facebook-Gruppe und auf unserer Buch-Webseite mit einbeziehe, bedeuten diese einen nicht unerheblichen Zeitaufwand nebenbei. Ganz zu schweigen vom dem Ende letzten Jahres ins Leben gerufenen YouTube-Kanal, der ab 2018 mindestens monatlich mit neuen Video-Tipps bestückt werden wird. Am besten jetzt schon mal abonnieren, damit Sie nichts verpassen!

Warum das alles? Dafür gibt es mehrere Gründe:
Mein erster Antrieb im Jahre 2011 war, einfach nur Menschen mit ähnlichen Problemen an meinen sehr positiven Erfahrungen mit Doppel-TEP und der neuen gewonnen Beweglichkeit und sportlicher Lebensfreude teilhaben zu lassen. Dass aus dieser Idee mal ein großes Netzwerk von Patienten, Ärzten, Physiotherapeuten und Sportwissenschaftlern,

5 km-Cross-Run beim Neroman 2009 – exakt 1 Jahr nach meiner rechten Hüft-TEP-OP in der endogap

sowie zusammen mit meiner Titanhüften-Blog-Freundin Heidi Rauch zwei (drei) Mut-Machbücher – eine komplett überarbeitete Neuauflage des Buches ‚Mut zur neuen Hüfte!!‘ erscheint Anfang nächsten Jahres – entstehen würde, war damals natürlich nicht abzusehen.

Trotz des erheblichen zeitlichen Aufwandes sind Sie es, meine lieben Leser und Follower, die mir mit ihren ausnahmslos positiven Rückmeldungen, Zuschriften, Kommentaren und dem Teilen von Beiträgen und Posts signalisieren, dass dieser sehr gut eingesetzt war und ist.

Warum also ‚Das verflixte 7. Jahr‘?
Dies ist rein sportlich zu sehen. Habe ich seit 2009, bzw. seit Start dieses Blogs 2011 viele jährliche Lauf- und Radkilometer in mehreren Einheiten pro Woche problemlos absolvieren können, musste ich nun 2017 – also im verflixten 7. Blog-Jahr – sportlich wesentlich kürzer treten. Nach zuletzt ca. 700-1000 Laufkilomentern pro Jahr, waren es 2017 nur noch lächerliche 200 km – und diese auch mehr schlecht als recht. Dabei mal meine 1,4 Mio Schritte mit einer zurückgelegten Distanz von 1.600 km außer Acht lassend. Dazu kamen dann noch ebenfalls sehr wenige 350 MTB-Radkilometer und 80 Bergwander-Kilometer. Der Grund ist ebenso einleuchtend wie er vorhersehbar war. Meine inzwischen fast 21 Jahre alte linke Hüft-TEP ruft nach einem Austausch! Der OP-Termin wurde letzte Woche vereinbart: Am 25.4.2018 gibt es – fast auf den Tag 21 Jahre nach der Erstimplantation – einen

Das endogap – Ärzteteam
Chefarzt Dr. Christian Fulghum mit seinen leitenden Ärzten Dr. Florian Wolpert, Dr. Rolf Schipp und Wolfgang Reng (v.l.n.r.)

‚Reifenwechsel‘ in der Klinik meines Vertrauens – der endogap – Garmisch-Partenkirchen. Bis dahin heißt es, sich gut auf die OP vorzubereiten und so beweglich und sportlich wie irgend möglich zu bleiben. Ab Januar werde ich dann zusätzlich noch ein paar Einheiten Krafttraining einbauen – die ich zuletzt etwas vernachlässigt habe -, um dann spätestens ab 26.4.2018 meine sportlichen Ziele neu zu definieren.
Mein bereits heute fest ins Auge gefasster Plan lautet: Ende April 2019, genau ein Jahr nach der Revision-OP, den Neroman in Wiesbaden (Sprint-Cross-Triathlon) zu bestreiten. War dies doch auch der erste Wettkampf nach meiner letzten Hüft-TEP rechts in Garmisch im April 2008 (Siehe Artikel der endolife auf Seite 6).
Ob es mir gelingt, die Neroman 2019 Ziellinie zu überqueren, erfahrt Ihr natürlich hier, sowie auf allen oben genannten anderen Media-Kanälen.

Wer mich vor meiner Revisions-OP nochmal ganz persönlich sehen und treffen möchte, hat dazu am Wochenende vom 23.-25.2.2018 in Hagen Gelegenheit. Nach dem sehr erfolgreichen 1. TEPFIT-Treffen in Erding im November 2016, findet an diesem Wochenende in Hagen der 2. TEPFIT-Gesundheitswork-Shop statt. Anmeldungen sind noch unter TEPFIT-Gesundheitsworkshop-2018 möglich! Das komplette Programm kann dort ebenfalls eingesehen werden. Es ist für jedem etwas dabei, von sportlich bis informativ, alles von Spezialisten präsentiert. Außerdem werden ich zusammen mit meiner lieben Mitautoren Heidi Rauch exklusiv die komplett überarbeitete Neuauflage unseres Mutmach-Buches vorstellen. Wer aus der näherem Umgebung von Hagen kommt, kann auch nur am Samstag, den 24.2.2017, am Hauptprogramm-Tag teilnehmen!

Ihnen allen eine schöne, bewegte und friedliche Weihnachtszeit. Ich hoffe, Sie bleiben mir auch 2018 treu und sparen nicht mit Kritik und Anregungen. Gerne können Sie mir auch persönliche ‚Erfolgs‘-Geschichten rund um Ihre TEP, die Sie schon immer mal veröffentlichen wollten, zusenden (eMail im Impressum)! Wir werden dann gemeinsam entscheiden, wie und ob daraus ein Blog-Artikel entstehen kann.

2. TEPFIT-Gesundheitsworkshop 23.-25.2.2018

ANMELDUNG AB SOFORT MÖGLICH

Nach der sehr erfolgreichen ersten TEPFIT-Veranstaltung November 2016 in Erding bei München, sind die finalen Planungen für den zweiten TEPFIT-Gesundheitsworkshop abgeschlossen. Die Veranstaltung findet in Hagen statt. Es wird einen Fachvortrag des anerkannten Professors für Orthopädie und Unfallchirurgie (Knie- und Hüft-Endoprothetik), Prof. Dr. Bernd-Dietrich Katthagen, geben – und damit alle möglichst schwungvoll mit ihren künstlichen Gelenken wieder durchstarten können – sind natürlich auch ‚Action‘-Programmpunkte unter fachlicher Anleitung enthalten wie z.B. Smovey-Training und das Bellicon-Minitrampolin.
Als Veranstaltungsort ist das Tagungshotel Arcadeon bereits fest gebucht. Für ein attraktives Rahmenprogramm ist ebenfalls gesorgt.

Der TEPFIT-Gesundheitsworkschop ist selbstverständlich eine ‚Non Profit-Veranstaltung‘! Mit möglichen Überschüssen wird die Deutsche Kinderrheuma-Stiftung unterstützt. Schirmherrin ist Rosi Mittermaier, ehemalige Skirennläuferin mit insgesamt fünf Olympia-Gold-Medaillen. Zahlreiche Sportveranstaltungen wie Marathonläufe oder Golfturniere finden alljährlich zum Spendensammeln für die Stiftung statt.

Das komplette Programm mit allen Details, Preisen und Zimmeroptionen steht ab sofort zur Verfügung!

Hier geht es zur verbindlichen Anmeldung (inkl. Programm und allen weiteren Infos und Links).

Man sieht sich spätestens im Februar 2018!

Ostervorsätze und ein Spezialisten-Interview zur Knie-Spiegelung

Laufen im Regen

Den Vorsatz, in meinem knapp zehntägigen Osterurlaub jeden Tag im Freien und bei frühlingshaften Temperaturen Sport zu treiben (Wandern, Laufen, Biken), hatte ich ganz fest gefasst! Voll motiviert haben ich direkt am ersten Tag bei schönem Wetter mit meiner lieben Frau eine schnelle 10 km Walking-Runde absolviert.

Laufen im Schnee

Allerdings wollte uns der Wettergott ab Ostersonntag einen Strich durch die Rechnung machen: Beginnend mit Dauerregen, der dann ab Ostermontag in dreitägigen Dauerschnee überging. Kurz überlegend, ob ich Sportprogramm gegen Couch und Ostereier eintauschen sollte, habe ich mich dann doch für ersteres entschieden. Also, Regenklamotten an und raus! Hielt sich der Spaßfaktor da noch in Grenzen, so folgten anschließend dann drei echte Wintertage und das Ende April. Auch wenn der Schnee dabei immer noch von oben kam, macht Laufen im Schnee deutlich mehr Spaß! Noch viel mehr Spaß machen Outdoor-Aktivitäten natürlich bei Traumwetter.
Warum ich Euch das hier alles mitteile?

Laufen bei Traumwetter

Wenn mich sich sportliche, egal ob kleine oder ganz große Ziele setzt, sollte man versuchen daran festzuhalten und nicht vor den Launen des Wetters kapitulieren. Das gilt für jede Art der Bewegung in der Natur. Bis heute stehen somit knapp 25 Laufkilometer auf dem Tacho und zwei Tage bleiben ja noch. Da es sogar schon ganz leicht nach Sonne aussieht, kann ich vielleicht doch noch mein MTB aus der Garage holen. Warten wir es ab!

Nun zu einem ganz anderen Thema
Aktuell wird in unserer Facebook-Gruppe TEPFIT verstärkt über Sinn oder Unsinn von Arthroskopien rege diskutiert. An anderer Stelle in diesem Blog habe ich bereits ausführlich zur Hüftarthroskopie Stellung bezogen. Diese ist weit komplizierter als eine Knie-Spiegelung – das hat mit der Tiefe und Festigkeit des Gelenkes zu tun – und erzielt seltener die gewünschten Ergebnisse. Knie-Spiegelungen werden dagegen oft als kleine Eingriffe verharmlost, obwohl diese ebenfalls komplex sind und nur von absoluten Spezialisten nach entsprechender Indikation vorgenommen werden sollten.

Im aktuellen Interview nimmt Dr. Christian Hoser vom Gelenkpunkt in Innsbruck zu diesem Thema Stellung. Geführt hat das Interview die Österreicherin Barbara Egger, die ebenfalls einen Blog, sowie eine Facebook-Gruppe zum Thema Arthrose betreibt. Da das Interview ursprünglich als Facebook-Livevideo geführt wurde, ist die Bildqualität nicht gerade bestechend. Wichtig ist aber auch eher das gesprochene Wort.

Weihnachtsgeschichten – Ironman mit Spenderherz oder ohne Bein und Hüftpfanne

So, 25. Dezember 2016 1 Kommentar
Natur und Bewegung genießen

Natur und Bewegung genießen

Natürlich dürfen in der Weihnachtszeit die Weihnachtsgeschichten nicht fehlen. Ich habe mir heute mal exemplarisch drei herausgegriffen die zeigen, dass der Mensch zwar (noch) nicht über das Wasser gehen kann wie Jesus, aber unglaubliche Fähigkeiten entwickeln kann, wenn er nur will.

In den etwas ruhigeren Weihnachtstagen hat mich ein Artikel im Münchner Merkur besonders berührt. Es wird die Geschichte des jungen Mannes Elmar Sprink erzählt, dem 2012 ein neues Herz transplantiert wurde. Es setzte sich nach 189 Tagen im Krankenhaus liegend ganz kleine Ziele: An die frische Luft gehen, Kaffee trinken, sich mit Freunden treffen, einen Spaziergang machen.
Als das funktioniert, wird er etwas verwegener und träumt davon, wieder mal seine Hausrunde in Köln laufen zu können. 2 Jahre nach seiner Herztransplantation finished er seinen ersten Ironman in der Langdistanz. Aber lest hier selbst seine unglaubliche Geschichte.

Nicht minder beeindruckt hat mich der Triathlet Christian Troger. Er wird 1983 ohne linkes Bein und Hüftpfanne geboren. Seine Ärzte prognostizieren, dass er niemals wird Laufen können. Damit fand er sich zunächst ab und wurde Kettenraucher und Partygänger ohne wirkliches Lebensziel, bis das Zuschauen bei einem Triathlon sein Leben veränderte. Er wurde selbst Profi-Triathlet. Seine beeindruckende Geschichte kann man in seinem Buch Geht nicht – läuft! nachlesen. Seine Profi-Karriere hat er inzwischen beendet. Er hält heute unter anderem Vorträge über Ziele und Motivation.

Dagegen nehmen sich die kleinen sportlichen Erfolge der über 1160 Mitglieder der TEPFIT-Gruppe zwar eher bescheiden aus, sind nicht minder beeindruckend. Die meisten in der Gruppe kämpfen sich nach mehreren, teils schwierigen Operationen wieder ins bewegte Leben zurück. Sei es mit Wandern, Radfahren, Tennis spielen, Skifahren, Laufen, Yoga, Nordic Walking, Reiten, Golfen, Cross-Shaping, Bergsteigen oder einfach mit langen ausgedehnten Spaziergängen mit und ohne Hund.

Alle drei Geschichten oder nennen wir es Beispiele haben eines gemein: Ohne den medizinischen Fortschritt, hätte es keine der o.g. Stories gegeben. Elmar Sprink wäre viel zu früh an seinem kranken Herz gestorben, Christian Troger wäre ohne HighTec-Prothese vermutlich Kettenraucher geblieben und die Mitglieder der TEPFIT-Gruppe würden früher oder später ihr Leben im Rollstuhl beenden.

Seien wir froh, dass wir in der westlichen Welt – und besonders in Deutschland – einen so hohen medizinischen Standard, sowie viele gute und verantwortungsvolle Ärzte, Physiotherapeuten und Medizinwissenschaftler haben. Dass es dabei immer noch etwas zu verbessern gibt und auch Fehler passieren, ist leider systemimmanent.

Da gilt der gute alte Spruch: No risc, no fun!

In diesem Sinne: Allen ein friedliches Weihnachtsfest und ein bewegtes Jahr 2017 voller Energie und Motivation!