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Posts Tagged ‘Tischtennis’

OECD-Studie zeigt: Deutschland führend bei Hüft- und Knie-OPs

OECD-Studie zeigt: Deutschland führend bei Hüft- und Knie-OPs / Die Menschen werden immer älter und aktiver (BILD) – 08.07.2013 | 14:00 | Zimmer Germany GmbH

Frankfurt/München (ots) – In punkto Hüft- und Knieoperationen liegt Deutschland im internationalen Vergleich weit vorne – nicht allein was die Zahlen angeht. Für Privatdozent Dr. Robert Hube, Facharzt für Orthopädie und orthopädische Chirurgie in … weiter zur Pressemitteilung von Zimmer Germany GmbH, die sowohl auf diese Web-Seite wie auch auf unser Buch ‚Mut zur neuen Hüfte!‘ verweist.

Als Buchautor endlich mehr Gewicht haben..

So, 14. April 2013 1 Kommentar

Als Buchautor endlich mehr Gewicht haben..

wer möchte das nicht? Bessere Wahrnehmung in der Öffentlichkeit, stetig steigende Verkaufszahlen, positive Reaktionen der Leser, hohe Medienpräsenz. All dies ist mir, auch Dank meiner Mitautorin Heidi Rauch, gut gelungen. Also alles Bestens mit dem ‚mehr Gewicht‘ haben?

Ja, wenn dies nur nicht auch im wörtlichen Sinne so wäre! Mit dem Start unseres Buchprojektes ‚Mut zur neuen Hüfte!‘ im März/April 2012 hat bei mir jede der 246 geschriebenen Seite mit 10 Gramm zusätzlichem Körpergewicht zu Buche geschlagen. Und das obwohl ich zumindest versucht habe, mein Sportpensum aufrecht zu erhalten und sogar 3 Laufwettkämpfe Wettkämpfe bestritten habe, darunter auch einen Halbmarathon. Aber bei nüchterner Betrachtung meiner akribischen Aufzeichnungen bleibt festzustellen, dass zwar das Laufpensum nur marginal unter der ‚Autorenbelastung‘ gelitten hat, aber dafür die zeitaufwendigeren Alternativ-Sportarten wie MTB, Schwimmen und Krafttraining ziemlich reduziert wurden. Der Tag hat eben nur 24 Stunden zum Arbeiten, Leben, Sport treiben, nebenbei Buch schreiben, um Familie und Freunde kümmern und Schlafen. So hat sich in Summe der Gesamtaufwand an sportlicher Aktivität von 300 Stunden im Jahre 2011 auf 180 Stunden im Jahr 2012 reduziert. Das bedeutet ca. 1,5 Stunden pro Woche weniger Sport als im Vorjahr. Da kann mich auch nicht trösten, dass Buchautor Joschka Fischer sein Körpergewicht seit seinem NewYork-Marathon verdoppelt hat. Legt man meine ‚Buchseitengewichtsmathematik‘ von oben dabei zu Grunde, so hat seine Autorentätigkeit (14 Bücher mit geschätzten je 200 Seiten) damit über die Jahre mit ca. 30 Gramm pro Seite zu Buche geschlagen.

Auch wenn ich hierüber keine Statistik führe, so dürfte sich auf Grund der vielen Abend- und Nachtarbeitseinheiten für unser Buch auch der tägliche Schlaf entsprechend reduziert haben: Ich schätze hier mal im Schnitt um ca. 1-1,5 Stunden pro Tag. Dies bedeutet natürlich auch mehr Zeit für Nahrungs- und Kalorienaufnahme und weniger Zeit, um im Schlaf Kalorien zu verbrennen. So schön das ‚mehr Gewicht‘ haben im positiven Sinne ist, so unschön ist dies im Bezug auf die körperliche Fitness. Ich werde daher aktiv im Rahmen unseres neuen Buchprojektes ‚Mut zum neuen Knie!‘ versuchen, eine bessere Balance zwischen Sport, Arbeit, Familie, Freunde und Schlaf zu finden oder einfach immer hungrig am Buch arbeiten.

Bloggen oder Joggen – Frühjahrsmotivationsgedanken

So, 17. März 2013 1 Kommentar
blogjog

Frühjahr in Wiesbaden 17.3.2013

Der Februar und März 2013 haben es bisher nicht besonders gut mit uns Outdoor-Sportlern – zumindest im Rhein-Main-Gebiet – gemeint. Die wenigsten Sonnenscheinstunden seit Beginn der Wetteraufzeichnungen im Februar und Schnee-Chaos im Frühlingsmonat März. Daran ist bestimmt Angela oder die EU schuld. Einer muss ja schuld sein und sei es nur, um auf jemanden schimpfen zu können, wenn man wieder mal selbst nicht motiviert genug ist, draußen Sport zu treiben. Wie schön war es da gestern! Zwar knackig kalt, aber Sonnenschein. ‚Heute gehe ich auf jeden Fall laufen!‘ rief ich mir gestern zu. Erst gilt es aber noch, das am Vortag abgerungene Versprechen einzulösen und mit meiner Liebsten auf den Wiesbadener Wochenmarkt zu gehen. Leckere Lebensmittel für Abends, Reiselektüre für die geplante Südafrikareise und eine schöne Tasse Milchkaffee – heutzutage  Latte Macchiato, sonst versteht einem die Bedienung Jahrgang 95 nicht – im Lumen lautet der Samstagvormittag-Triathlon. Aber nachmittags geht’s auf jeden Fall zum Laufen. Zuhause mit den Einkaufserrungenschaften angekommen, sagt Doro: ‚Gehe laufen so lange es noch schön ist oder wartest Du wieder bis es regnet, wie immer?‘. ‚Ja, ja ich gehe gleich, trinke aber erst noch einen Kaffee‘, brummele ich mich wieder der Reiselektüre widmend. Kurz darauf, die Sonne ist weg, der Himmel grau, egal: ich kann ja auch morgen laufen gehen! Lohnt sich nach dem guten Abendessen und dem Rheingauer Riesling dann auch richtig.

Sonntagmorgen, 8:30 Uhr, aufstehen voller Elan. Heute einen schönen ausgiebigen Jogg. ‚Warum ist es noch so dunkel?‘. Erst langsam wird mir klar, dass 10 Zentimeter Neuschnee auf unseren Dachfenstern den Blick nach draußen verwehren. Ungläubige Überprüfung durch Öffnen der selbigen wird mit hereinfallendem Pulverschnee quittiert. Hallo! 17. März in Wiesbaden, da ist im Nizza des Nordens normalerweise Biergartenwetter. Mein Herz wirft mir den Morgengruß ‚Heute bei dem Wetter gehst Du bestimmt laufen, oder?‘ entgegen. ‚Ja klar‘ entgegne ich fröhlich. 1 Stunde, 2 Tassen Kaffee, eine Obstschale und 3 Lagen Zwiebellook mit Handschuhe, Mütze und Stirnband später stehe ich im dichten Schneetreiben vor der Haustüre und freue mich über meine wasserdichten Trail-Schuhe. Kalte, windige, nasse, rutschige und hügelige 7 km liegen vor mir. Meine bessere Hälfte hat wieder mal Recht behalten. ‚Bei schönem Wetter laufen kann doch jeder!‘ denke ich für mich. Eigentlich sollte ich darüber mal was schreiben, bloggen …

Interview mit Peter Herrchen in MedicalSportsNetwork

Interview mit Peter Herrchen in MedicalSportsNetwork

Peter Herrchen hat dem Magazin MedicalSportsNetwork ein ausführliches Interview gegeben. Dieses ist inzwischen in der aktuellen Ausgabe 1/2013 erschienen! MedicalSportsNetwork ist ein Fachmagazin mit einer Auflage von derzeit 15.500 Exemplaren. Die Empfänger und Zielgruppen des Magazins sind Sportmediziner, Kardiologen, Sportkardiologen (Klinik/Praxis), Sportverbände, Physiotherapeuten, Kliniken und sonstige Fachleute aus dem Bereich Sport und Medizin. Details hierzu können Sie den Mediadaten einnehmen.

Im Interview wird ausführlich auf die Krankengeschichte, die sportlichen Erfolge, Komplikationen nach der 1. OP und der Weg zurück in eine sehr sportliches Leben nach der zweiten neuen Hüfte eingegangen. Das komplette 4-seitige Interview mit Peter Herrchen aus dem Magazin können Sie mit freundlicher Genehmigung von MedicalSportsNetwork hier als PDF-Datei downloaden!

Jahresrückblick 2012, jetzt auch bei Endoprothese und Sport

Jahresrückblick 2012, jetzt auch bei Endoprothese und Sport

Es wimmelt in den letzten Wochen eines Jahres immer nur so von Jahresrückblicken in Magazinen, Tageszeitungen, Radiosendungen und TV-Shows. Warum also nicht auch in meinem Blog?

Ein im wahrsten Sinne des Wortes bewegtes Jahr geht zu Ende. Meine beiden Endoprothesen versehen nach wie vor absolut klaglos und schmerzfrei ihren Dienst und haben es mir auch in diesem Jahr wieder gestattet, damit rund 1000 Kilometer zu Laufen, neben Schwimmen, Radfahren, Skilanglauf, Bergwandern und Tischtennisspielen. Das Jahr 2012 war auch geprägt von sehr interessanten Projekten. So wurde FiveArtHips aus der Taufe gehoben. 3 sportive Spinner mit 5 künstlichen Hüftgelenken absolvieren den Audi Tegernsee Triathlon als Staffel im Juli 2012. Dies war sogar der Juni Ausgabe des Triathlon-Magazins einen Bericht wert. Kaum war dies geschafft, hieß es erneut trainieren – und zwar für den Tegernseelauf im September 2012 für die Halbmarathon-Distanz. Am 23.9.2012 war es dann soweit und meine beiden künstlichen Hüftgelenke haben sich zusammen mit mir auf die 21,0975 km lange Strecke begeben, um diese dann auch mit mir gut 2 Stunden und 20 Minuten später zu finishen, übrigens zum 2.Mal nach 2010. Nur 3 Tage später, am 26.9.2012 hat dann das umfangreichste Projekt 2012 das Licht der Welt erblickt. ‚Mut zur neuen Hüfte!‘ ist erschienen. Aus einem losen und zufälligen Blog-Kontakt mit der Jornalistin Heidi Rauch (Titanhüfte) – deren Hüften auch mit zwei künstlichen Gelenken neu modelliert wurden – und einem einzigen Telefonat im Frühjahr 2012, ist in 6-monatiger enger Zusammenarbeit ein 247 Seiten dickes ‚Mutmachbuch‘ Buch entstanden. Die Leser dieses Blogs haben hier einen nicht unerheblichen Anteil daran. Denn erst die vielen Mail-Zuschriften die wir beide in unseren Blogs erhalten haben, haben uns selbst Mut gemacht, ein Buch aus Patientensicht für Patienten zu verfassen, welches es so bisher noch nicht gab. Die Resonanz auf das Buch ist ausnahmslos positiv und der Verkauf nach knapp 3 Monaten sehr erfolgreich. Erhältlich ist es in allen traditionellen Buchhandlungen und in allen Online-Buchshops. Seit letzter Woche kommt unser Buch auch als eBook nach und nach in alle einschlägigen Online-Stores (Apple, Amazon, etc.) und wird noch vor Weihnachten überall verfügbar sein. Damit sind unsere für 2012 selbst gesteckten Ziele alle erreicht. Heidi Rauch und ich schauen auf ein ereignisreiches, sportliches und erfolgreiches Jahr zurück, bei dem natürlich unsere unterstützenden und verständnisvollen Ehepartner den notwendigen Rückhalt für die vielen Stunden Sonderarbeit gaben.

Für 2013 nehmen wir uns vor, unsere ‚Mut zur neuen Hüfte!‘-Community weiter zu pflegen und zu vergrößern. Dazu planen wir, wie auch schon im diesem Jahr, gezielte Veranstaltungen mit Ärzten, Physiotherapeuten und Betroffenen, immer verbunden mit einem kleinen sportlichen Event. Hierüber werden wir natürlich in unseren Blogs, auf unserer Web-Site und in Facebook informieren. Alle Abonnenten des Blogs und alle ‚Liker‘ bei Facebook erhalten die entsprechenden Infos automatisch.

Als sportliche Ausdauer-Wettkämpfe plane ich für 2013 den Neroman Ende April in Wiesbaden, den Tegernsee-Triathlon im Sommer und den Tegernseer Halbmarathon im September – soweit mich die Endoprothesen tragen.

In diesem Sinne Allen ein geruhsames und friedliches Weihnachtsfest, einen guten Start ins Jahr 2013 vielleicht verbunden mit dem Vorsatz, sich ab Januar wieder mehr zu bewegen und sportlich aktiv zu sein. Sowohl Ihre echten, wie auch Ihre ggf. künstlichen Gelenke werden es Ihnen danken – und schön, wenn Sie uns auch im neuen Jahr die Treue halten.

FiveArtHips – Mit Ausgleichssportarten Trainingsanreize schaffen

FiveArtHips – Mit Ausgleichssportarten Trainingsanreize schaffen

Glaubt man allen einschlägigen Trainingsplänen und klugen Zeitschriften, so soll man das Training abwechslungsreich gestalten und immer mal wieder mit Alternativsportarten Trainingsanreize schaffen. Dies habe ich natürlich verinnerlicht. Als ob Laufen, Schwimmen, Mountainbiken und Tischtennis spielen nicht schon genug Alternativsportarten seien, kam ich auf die Idee, nach gut 6 Jahren wieder mal den Tennisschläger in die Hand zu nehmen, um natürlich auf Anhieb genauso gut und sicher zu spielen wie früher. Der ausgesuchte Gegner, ein regelmäßig im Verein spielender Tennisspieler und Freund. Ob die Idee wirklich so gut war oder ich die Trainingspläne doch nur falsch verstanden habe? 2 Stunden und 4 hoch verlorene Sätze später spüre ich Muskel an Stellen an denen ich überhaupt keine vermutet hätte! Hoffentlich läßt der Morgen zu erwartende Muskelkater zu, mein Lauftraining für das FiveArtHips-Projekt fortzusetzen. Aber bis 8.7.2012 ist ja noch genug Zeit für weitere alternative Trainingsanreize. Hoffentlich verpasse ich dabei nicht die Tapering-Phase.

FiveArtHips – oder 3 sportverliebte Spinner

Di, 6. März 2012 1 Kommentar

FiveArtHips – oder 3 sportverliebte Spinner

Nicht zuletzt durch diesen Blog wurde Ende letzten Jahres die Idee geboren, einen Triathlon-Staffel-Wettbewerb in der olympischen Distanz zu absolvieren. Daraufhin raufen sich ein Schwimmer, ein Kunstturner und ein ‚PingPong‘-Spieler, alle in ihrer Jugend nach damaligen Maßstäben Leistungssportler, zusammen, um einem Triathlon-Wettkampf zu bestreiten. Dieser wurde dann mit dem Audi Tegernsee Triathlon 2012 gefunden.

Warum ist das überhaupt in irgendeiner Art auch nur eine Printzeile wert, wo doch der Globus von Triathlon-Wettkämpfen und hechelnden Alterstriathleten geradezu überschwemmt wird?

Der Grund ist einfach: Ein gesunder Hüftkopf und fünf künstliche Gelenke, die FiveArtHips. Drei Best Ager wollen beweisen, dass man mit Endoprothesen durchaus größere Strecken in angemessener Zeit zurücklegen kann, als mit dem Rollator zum nächsten Orthopäden. Nämlich exakt 51,5 km schwimmend, radfahrend und laufend.

Wir sind gespannt wie das Projekt am 8.7.2012 endet – als SixArtHips, mit ein oder mehreren Wechsel-OP’s oder mit einem Eintrag ins Guinness-Buch der Rekorde als langsamste Staffel. Die Auflösung dieser Frage, sowie der gut vier Monate lange Weg dorthin, finden natürlich hier statt.

Mit neuer Hüfte zurück zu altem Elan am Tisch

Mit neuer Hüfte zurück zu altem Elan am Tisch – Schwetzinger Zeitung, 12.10.2011

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Ein künstliches Hüftgelenk und ein Meistertitel im Sport: Das schließt sich aus – sollte man meinen. Der 60-jährige Tischtennisspieler Gerd Werner aus Ketsch beweist das Gegenteil. Im Juli letzten Jahres implantierten ihm die Orthopäden der Universitätsmedizin Mannheim (UMM) eine so genannte Endoprothese …mehr