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Posts Tagged ‘Training’

Sport mit Endoprothese? – Die Schön-Kliniken sagen JA!

So, 24. April 2016 2 Kommentare

Nachfolgend ein Artikel auf der Seite der Schön-Kliniken zum Thema Endoprothese und Sport. Auch wenn dieser Beitrag keine sensationellen Neuigkeiten enthält, so gibt er dennoch eine gute Richtschnur für Betroffene vor, wenn auch mit ein paar Ungereimtheiten: Tischtennis und Tennis werden z.B. als bedingt geeignete Sportarten empfohlen, gleichzeitig sollen aber lt. diesem Artikel abrupte Drehbewegungen vermieden werden. Das passt nicht zusammen, zumindest nicht im höherklassigen Wettkampf-/Mannschaftssport!

Die Angst vieler Patienten: Darf ich mit einem künstlichen Gelenk überhaupt noch sportlich aktiv sein? JA, unbedingt sagt der Experte. Hier geht es zum kompletten Artikel

TEPFIT – Fit mit künstlichen Gelenken

So, 22. März 2015 1 Kommentar

TEPFIT – Fit mit künstlichen Gelenken – exklusives Austauschforum
Letzte Aktualisierung: Oktober 2019

Dieser Blog besteht nun seit über acht Jahren und hat über 300.000 Seitenabrufe. Es sind daraus inzwischen zusammen mit Heidi Rauch zwei Bücher (‚Mut zur neuen Hüfte!‘ und ‚Mut zum neuen Knie!‘) entstanden, ersteres bereits in der zweiten Auflage. Ich habe zu ganz vielen Betroffenen Kontakt über meinen Blog erhalten und es sind hunderte von eMails außerhalb dieses Blogs mit Betroffenen ausgetauscht worden. Das Wesen dieses Blogs ist es, Informationen bereit zu stellen, die zwar kommentiert werden können, aber nicht für einen schnellen und zügigen Erfahrungsaustausch der Blog-Leser untereinander geeignet sind. Aus diesem Grund haben Ulrike Steyer, die ich auch über diesen Blog und unsere Bücher kennengelernt habe, und meine Wenigkeit nach Wegen gesucht, einen permanenten Austausch von Betroffenen untereinander zu etablieren.

Dr. Christian Fulghum

Dr. Christian Fulghum

Nach kurzer Überlegung haben wir uns für eine geschlossene Facebook-Gruppe entschieden, wohl wissend, dass wir damit nicht alle erreichen können – und zwar aus folgenden Gründen: Diese kann schnell von überall von uns moderiert und begleitet werden, worauf wir großen Wert legen. Facebook ist auf jedem Smartphone, Tablet/Pad und PC gleichermaßen verfügbar und die Gruppenmitglieder können damit zeitnah interagieren.

Eventuelle Nachteile, wie den Ausschluss von ‚Facebook-Verweigerern‘, zu denen eine Zeit lang auch meine liebe Mitautorin Heidi Rauch gehörte, keine Möglichkeit nach Themen zu strukturieren oder auch das Risiko, dass unsachliche oder beleidigende Beiträge zunächst online gehen, nehmen wir dabei in Kauf. Letzteres versuchen wir drei Moderatoren (Ulrike, Therese und ich) allerdings zu verhindern, indem wir die Gruppe so zeitnah wie möglich begleiten und moderieren und dabei ggf. Beiträge wieder entfernen oder im Extremfall auch Gruppenmitglieder ausschließen.

Dr. Georg Kaupe

Dr. Georg Kaupe

Im Gegenteil: Unser Anspruch, das Niveau dieser Gruppe möglichst hoch zu halten, nur sachliche und kompetente Beiträge, Fragen und Antworten zu ‚posten‘ und vor allen Dingen neben den Betroffenen auch wirkliche Experten ins Boot zu holen, ist bis jetzt voll aufgegangen. Stand Oktober 2019 hat die Gruppe bereits knapp 3300 Mitglieder mit einem kontinuierlichen Wachstum von 50-70 Neuzugängen pro Monat. Darunter u.a. mit Dr. Georg Kaupe, Dr. Christian Fulghum und  Dr. Holger Haas drei renommierte Orthopäden, deren Spezialgebiet im Falle von Dr. Christian Fulghum und Dr. Holger Haas die Endoprothetik in Verbindung mit entsprechender sportlicher Betätigung ist und im Falle von Dr. Georg Kaupe die Sportmedizin. Letzterer hat dazu ein spezielles Trainingsgerät, den Cross-Shaper, der inzwischen in Nordic Cross Trainer umbenannt wurde, entwickelt und Dr. Christian Fulghum hat das ENDOFIT-Programm in seiner Klinik aufgelegt.

Dr. Holger Haas

Dr. Holger Haas ist maßgeblich an endoCert, dem Zertifizierungssystem für Endoprothetik beteiligt.
Die Liste der Experten (Fachärzte, Physiotherapeuten, medizinische Fachjournalisten, Trainer, Sportwissenschaftler) ist inzwischen beachtlich gewachsen und bewegt sich im mittlerem zweistelligen Bereich.
Eine vollständige Liste der Experten ist in der FB-Gruppe selbst unter Dateien zu finden.
Natürlich sind wir ständig bestrebt noch weitere Fachleute für uns zu gewinnen.
Haben wir auch Ihr Interesse geweckt, dann beantragen Sie doch einfach den Beitritt zur Gruppe.

 

Jubiläum am Tegernsee: Das fünfte Mal zum Achtzigsten

Mi, 15. Oktober 2014 3 Kommentare
Tegernseelauf 2014

Tegernseelauf 2014

Was hat es damit auf sich? Wer auf der Seite „Über mich“ aufgepasst hat weis, dass ich heuer immerhin schon 57 Jahre alt geworden bin. Wer dann noch meine beiden OP-Termine kennt, kann die „Laufzeit“ meiner beiden Hüften korrekt mit 17 und 6 Jahren identifizieren. Somit haben meine beiden Metall-Polyethylen-Titan-Freunde zusammen mit mir dieses Jahr den Achtzigsten gefeiert. Bleibt noch die Zahl 5. Nach meiner zweiten OP im April 2008 war ich, wie den meisten meiner Leser bekannt ist, körperlich und sportlich so fit und komplett wieder hergestellt, dass ich mich entschloss, nach dem Vorbild meiner lieben Frau, eine Sportart zu betreiben, die ich im Alter von ca. 20 Jahren einstellen musste: Nämlich das Laufen/Joggen. So kam es, dass ich im September 2009 zum ersten Mal am Tegernseelauf in unserer Zweitheimat teilgenommen habe, seinerzeit nur die 10 km. Neben zahlreichen Lauf- und Triathlonwettkämpfen ließ ich in der Folge bis auf ein Jahr, nämlich 2011, keinen Tegernseelauf aus. 2010, 2012 und 2013 reichte es jeweils zu einem Halbmarathon. Und nun 2014, schließt sich der Kreis. Dieses Mal wartete in Anbetracht der etwas in die Jahre gekommenen linken künstlichen Hüfte wieder die 10 km Strecke, sowie im Ziel Freunde und Familie auf mich, um meine bisher langsamste 10 km-Zeit entsprechend zu würdigen.
Traurig war und bin ich darüber keine Sekunde. Wie sehr konnte und kann ich mich daran erfreuen, dass ich seit meinen Aufzeichnungen 2009 absolut problemlos und schmerzfrei knapp 5000 Laufkilometer zurücklegen konnte, neben den anderen sportlichen Aktivitäten wie Tischtennis, Schwimmen, Mountainbike, Tennis, Bergwandern und Skilanglauf.
So werde ich mich auch ganz unaufgeregt und in Ruhe langsam mit dem Gedanken vertraut machen, dass möglicherweise 2016 ein TEP-Wechsel notwendig wird. Bis dahin werde ich, mit ärztlichem Rat abgesichert, die sportlichen Aktivitäten keineswegs einschränken. Schließlich wollen Muskeln, Sehnen und Bänder gut trainiert in eine OP gehen.

Aus FiveArtHips wird ThreeArtHips

Sa, 22. März 2014 1 Kommentar

Aus FiveArtHips wird ThreeArtHips

Die Gute Nachricht: Es liegt keine Verletzung vor und meine künstlichen Hüftgelenke versehen weiterhin klaglos und absolut schmerzfrei ihren Dienst.
Die schlechte Nachricht: Akuter Zeitmangel für ausreichendes Training.

Ich musste mich leider zu dem Schritt entschließen, mich vom IRONMAN 70.3 European Championship 2014 in Wiesbaden abzumelden. Somit bleibt es meinen beiden Mitstreitern Claudia Weber und Heinz Meixner überlassen, zu zweit den Wettkampf als ThreeArtHips zu bestreiten. Von Claudia weiss ich, dass sie bereits seit Monaten hart und zielstrebig trainiert. Heinz beginnt im April mit der heißen Trainingsphase. Mir bleibt leider nur, mich mit regelmäßigem Laufen weiterhin zumindest so fit zu halten, um den bereits gemeldeten Halbmarathon im September am Tegernsee erfolgreich bestreiten zu können. Mein aktuelle berufliche Belastung mit mehreren größeren Projekten bis Ende 2015 lässt einfach nicht genügend Zeit, um neben dem Laufen noch Schwimmeinheiten und vor allen Dingen lange Radeinheiten zu absolvieren.
Somit bleibt mir nur am 10.8.2014 an der Rennstrecke in Wiesbaden Claudia und Heinz lautstark und tatkräftig zu unterstützen.
Wenigstens habe ich Beide mit meiner Idee ausreichend motiviert und bin sicher, dass Beide auch am 10.8. im Ziel vor dem herrlichen Wiesbadener Kurhaus einlaufen. Ich werde dann mit einem lachenden und einem weinenden Auge Claudia und Heinz im Ziel nach 70,3 Meilen Schwimmen, Radfahren und Laufen zu dieser Superleistung gratulieren.
Also Ihr 3 künstlichen Hüftgelenke: Haltet durch!

FiveArtHips Reloaded – Das Experiment

So, 25. August 2013 2 Kommentare
Claudia Weber

Claudia Weber

Heinz Meixner

Heinz Meixner

Die FiveArtHips kommen zurück, wenn auch in leicht veränderter Besetzung, denn FiveArtHips wird weiblicher! An Stelle von Stefan Saal, früher Ironman und Leistungschwimmer, tritt Claudia Weber, frühere Extremläuferin. Claudia ist seit Anfang 2013 auch ’stolze‘ Besitzerin eines neuen Hüftgelenks. Was haben wir vor? Am 15. September werden Claudia und ich zunächst als ThreeArtHips beim Tegernseelauf auf der Halbmarathon-Distanz starten. Heinz, der Dritte im Bunde, läuft eine Woche später beim 7. Bayerischen Bäderlauf die HM-Distanz von Bad Aibling nach Bad Feilnbach, ganz in der Nähe.
Danach heißt es knapp ein Jahr ins Trainingslager, denn am 10.8.2014 planen die (wir) drei Verrückten beim 70.3 Half-Ironman in Wiesbaden gemeinsam zu starten. Allerdings nicht als Staffel, sondern jeder als Einzelstarter.

Peter Herrchen

Peter Herrchen

Ob dieses Experiment wirklich klappt, ob die Zeit fürs Training neben Job und Familie reicht, ob wir wirklich alle fit bleiben, ob die künstlichen Gelenke das aushalten und die sportärztliche bescheinigte Fitness genügt, um dann jeder 1,9 km Schwimmen, 90 km Radfahren und 21 km Laufen beim härtesten halben Tag des Jahres bewältigen zu können – das Trainingspensum von ca. 15 Std. wöchentlich über einen Zeitraum von mindestens 7 Monate nicht zu vergessen?

Wir werden es (hoffentlich) erleben und Sie können es hier verfolgen! In loser Folge werden wir vom Training, den Qualen, den Rückschlägen und hoffentlich vielen Erfolgen berichten.

Als Buchautor endlich mehr Gewicht haben..

So, 14. April 2013 1 Kommentar

Als Buchautor endlich mehr Gewicht haben..

wer möchte das nicht? Bessere Wahrnehmung in der Öffentlichkeit, stetig steigende Verkaufszahlen, positive Reaktionen der Leser, hohe Medienpräsenz. All dies ist mir, auch Dank meiner Mitautorin Heidi Rauch, gut gelungen. Also alles Bestens mit dem ‚mehr Gewicht‘ haben?

Ja, wenn dies nur nicht auch im wörtlichen Sinne so wäre! Mit dem Start unseres Buchprojektes ‚Mut zur neuen Hüfte!‘ im März/April 2012 hat bei mir jede der 246 geschriebenen Seite mit 10 Gramm zusätzlichem Körpergewicht zu Buche geschlagen. Und das obwohl ich zumindest versucht habe, mein Sportpensum aufrecht zu erhalten und sogar 3 Laufwettkämpfe Wettkämpfe bestritten habe, darunter auch einen Halbmarathon. Aber bei nüchterner Betrachtung meiner akribischen Aufzeichnungen bleibt festzustellen, dass zwar das Laufpensum nur marginal unter der ‚Autorenbelastung‘ gelitten hat, aber dafür die zeitaufwendigeren Alternativ-Sportarten wie MTB, Schwimmen und Krafttraining ziemlich reduziert wurden. Der Tag hat eben nur 24 Stunden zum Arbeiten, Leben, Sport treiben, nebenbei Buch schreiben, um Familie und Freunde kümmern und Schlafen. So hat sich in Summe der Gesamtaufwand an sportlicher Aktivität von 300 Stunden im Jahre 2011 auf 180 Stunden im Jahr 2012 reduziert. Das bedeutet ca. 1,5 Stunden pro Woche weniger Sport als im Vorjahr. Da kann mich auch nicht trösten, dass Buchautor Joschka Fischer sein Körpergewicht seit seinem NewYork-Marathon verdoppelt hat. Legt man meine ‚Buchseitengewichtsmathematik‘ von oben dabei zu Grunde, so hat seine Autorentätigkeit (14 Bücher mit geschätzten je 200 Seiten) damit über die Jahre mit ca. 30 Gramm pro Seite zu Buche geschlagen.

Auch wenn ich hierüber keine Statistik führe, so dürfte sich auf Grund der vielen Abend- und Nachtarbeitseinheiten für unser Buch auch der tägliche Schlaf entsprechend reduziert haben: Ich schätze hier mal im Schnitt um ca. 1-1,5 Stunden pro Tag. Dies bedeutet natürlich auch mehr Zeit für Nahrungs- und Kalorienaufnahme und weniger Zeit, um im Schlaf Kalorien zu verbrennen. So schön das ‚mehr Gewicht‘ haben im positiven Sinne ist, so unschön ist dies im Bezug auf die körperliche Fitness. Ich werde daher aktiv im Rahmen unseres neuen Buchprojektes ‚Mut zum neuen Knie!‘ versuchen, eine bessere Balance zwischen Sport, Arbeit, Familie, Freunde und Schlaf zu finden oder einfach immer hungrig am Buch arbeiten.

FiveArtHips – schlechtes Trainingswetter, na und!

FiveArtHips – schlechtes Trainingswetter, na und!

Wolkenverhangene und bis in tiefere Lagen schneebedeckte Berge, ostereiergroße Regentropfen, untere einstellige Temperaturen, das perfekte Frühjahr-Trainingswetter im Tegernseer Tal. Für die Tapering-Phase ist es eigentlich noch etwas zu früh!

Also los geht’s mit den täglichen Regenjoggs und der unbändigen Freude während des Laufens auf die heiße Dusche. Anschließend gilt es, den kulinarischen Versuchungen Oberbayerns (Weißwürschte, Schweinebraten, Gerstensaft, Naturkäse) zu widerstehen. Meine Schatz kauft sich derweil zu meinem Leidwesen das Wetter in Rottachs Edelboutiquen schön und hat neben Ihren textilen Trophäen auch noch Leckereien im Gepäck, um mich milde zu stimmen, nehme ich an. (Siehe oben, kulinarische Versuchungen).

Dieser Teuelskreis läßt sich nur mit der mir eigenen eisernen Disziplin durchbrechen – nur eine Weißwurst und ein Leichtbier bei optimaler Herzfrequenz!

Morgen wird das Trainingswetter bestimmt besser.