Über diesen Blog

Liebe Leser,

mit diesem Blog möchte ich in loser Folge aus der Sicht eines Betroffenen Fragen und Themen rund um Endoprothesen, fokussiert auf Hüft-TEP’s, behandeln.

Mit persönlichen Erfahrungsberichten, Beiträgen aus Fachzeitschriften und Kliniken sowie Informationen aus Reha-Zentren und Sporteinrichtungen möchte ich Sie motivieren, nach einer medizinisch erfolgreichen OP, nach und nach zu einem ‚bewegten‘ Leben zurück zu finden oder sogar eines zu beginnen – ohne Angst um die gerade erfolgreich eingesetzte Endoprothese.

Ich möchte Sie anregen, eigene Erfahrungen mitzuteilen, die Beiträge kritisch zu hinterfragen und durch Ihre Kommentare dazu beizutragen, dass Personen mit gleichen oder ähnlichen Indikationen, hilfreiche Informationen zum Thema Operation, Reha-Maßnahmen und der Möglichkeit sportlicher Aktivitäten nach dem Einsatz einer Endoprothese finden.

Sollten Sie sich scheuen Ihre Beiträge öffentlich zu machen, so können Sie mich auch gerne per Mail kontaktieren. Höchste Vertraulichkeit ist dabei selbstverständlich. Die Kontaktdaten finden Sie im Impressum.

Hinweise auf neue Artikel und Informationen finden Sie auch auf der Facebook-Seite Endoprothese und Sport.

  1. Helmut Schürhagl
    Sa, 27. Dezember 2014 um 11:23

    Hallo Herr Herchen,

    ich bin 58 Jahre alt, habe seit 3 Jahren ein Hüft-Implantat u. kann nur bestätigen, sportliche Betätigung nach einer Hüft-OP ist durchaus möglich und sinnvoll!

    Entscheidend für eine optimale Einheilung des Implantates sind meiner Meinung nach die ersten 3 Monate nach der OP. Hier sollte man wirklich vorsichtig sein und Geduld haben, nichts versäumen und sich nichts beweisen wollen. Sehr gute Erfahrungen habe ich damit gemacht, dass ich zwar nach 3 Monaten wieder mit dem Rennradfahren begonnen habe, jedoch anfangs mit reduziertem Umfang und Belastung (ca. 200 km/Woche mit max. 180 Watt). Erst nachdem ich durch konsequentes Training im Fitnessstudio die Muskulatur des operierten Beines wieder vollständig an jener des gesunden Beines angeglichen hatte, habe ich nach ca. 6 Monaten ab OP das Radtraining wieder auf den vor der Operation Umfang und Belastungen (ca. 350 km pro Woche, Belastung kurzzeitig bis ca. 300 Watt) erhöht. Inzwischen fahre ich wieder 11.000 km im Jahr und nehme auch wieder an Wettbewerben teil. Mein Orthopäde sieht von der Belastung her kein Problem, lediglich das Sturz-Risiko muss unbedingt soweit als möglich reduziert werden.Deshalb verzichte ich auf Veranstaltungen mit Massenstart und fahre nur mehr Einzelzeitfahren (Einzelstart u. Windschattenverbot) od. den Radsplit bei Staffel-Triathlons und ähnlichen Veranstaltungen, wo man mehr oder weniger selbst beeinflussen kann, wie viel Risiko man nehmen möchte.

    Inzwischen kann ich auch wieder längere Zeitfahrbewerbe mit einem Schnitt von 40 km/h fahren, wie z.B, heuer beim „King of the Lake“, rund um den Attersee, mit einer Länge von 46 km und mehr als 200 Meter Höhendifferenz.

    Das macht Spaß und ich hoffe, dass ich das noch viele Jahre machen kann!

    Falls Sie einmal einen Radfahrer für eine Hüft-TEP-Triathlon-Staffel brauchen, zögern Sie nicht mich anzurufen!

    Viele Grüße aus Weyer (Oberösterreich)
    Helmut Schürhagl

  2. Norbert Imkamp
    Mo, 21. Oktober 2013 um 08:42

    Guten Tag, Herr Herrchen,

    unfallbedingt steht bei mir 53 , sportlich, eine TEP bevor. Ich quäle mich mit der Frage
    Kurzschaft vs. Gradschaft. Wie ich sehe, haben Sie beide. Haben Sie sich vorher auch mit der Frage auseinandergesetzt ? Merken Sie beim Sport einen Unterschied ?

    Danke.
    N. Imkamp

    • Mo, 21. Oktober 2013 um 20:53

      Hallo Herr Imkamp,

      ich habe Ihnen eben ausführlich an die angegebene eMail-Adresse geantwortet. Soviel vorab hier: Ich denke, dass die Wahl des Implantates dem OP-Team/Arzt Ihres Vertrauens überlassen werden sollte und Sie selbst hier nicht den Hauptfokus darauf richten sollten!

      Herzliche Grüße
      Peter Herrchen

  3. Klemens Minn
    Mi, 6. Februar 2013 um 22:30

    Hallo,

    ich hatte als eher unsportlicher Mensch mit einem deutlich zu hohen BMI vor drei Jahren die erst TEP-OP. Ich habe danach mit Tintness begonnen, der BMI wurde deutlich günstiger. Leider steht aktuell (entsprechend der damaligen Prgnose) nun die zweite OP an.
    Was ich aber leider bisher nicht in Erfahrung bringen konnte: Welche Einstellungen sind bei den Geräten im Fitness-Center (insbesondere bei Geräten zu Stärkung der Beinmuskulatur) akzeptabel / zu empfehlen.

    • Mi, 6. Februar 2013 um 22:49

      Hallo Klemens,
      dies ist natürlich nicht pauschal zu beantworten. Ich würde das immer mit meinem Physiotherapeuten und Arzt besprechen. Kurz nach einer OP müssen die Gewichte selbstredend ganz gering sein. Dies wird auch in der Reha entsprechend erklärt und praktiziert. Wenn die Muskulatur wieder gut ausgebildet und die künstliche Hüfte komplett ausgeheilt ist (nach ca. 6 Monaten), können die Gewichte entsprechend gesteigert werden. Alles was allerdings mit extremen Druck, Zug und/oder große Rotationen auf die Hüfte einwirkt, sollte vermieden werden. Ich persönlich würde immer versuchen, moderates Krafttraining mit moderatem Ausdauertraining (Schwimmen, Radfahren, Laufen, Nordic Walking) zu kombinieren. Wünsche Ihnen viel Erfolg mit der nächsten OP und die richtige Balance im Bezug auf den Sport.
      MfG Peter Herrchen

  4. Ulrich Schäfer
    Mo, 21. November 2011 um 14:21

    Hallo Herr Herrchen,

    ich bin letztes Jahr im Herbst noch meinen letzten Halbmarathon ohne Probleme gelaufen. Im Winter bekam ich zusehends Probleme mit dem rechten Bein. Es wurde eine weit fortgeschrittene Coyathrose diagnostiziert. Ich werde wohl im Frühjahr eine Prothese bekommen. Ihr Blog macht mir Mut, weil ich auch keinen Fall den Laufsport aufgeben will. Und vielleicht klappt es auch irgendwann mit dem Marathon.

    Viele Grüße aus Pforzheim
    Ulrich Schäfer

  5. Mi, 16. März 2011 um 11:14

    Hallo Herr Herrchen,
    ein sehr schöner Blog – gefällt mir!
    Darf ich fragen, welche Prothesen Sie implantiert bekommen haben,
    dass sie so viel aushalten?
    Ich lade sie ein für einen Beitrag zum Thema Sport und Hüftendoprothese
    auf meiner ehemaligen Seite:
    http://www.künstliches-gelenk.info
    Danke.
    Ihr Dr.Klaus Zentek

    • Mi, 16. März 2011 um 22:46

      Hallo Herr Dr. Zentek,
      bin mir nicht sicher welchen Anteil das eingesetzte Material, die OP-Technik, der OP-Verlauf, der Operateur und zuletzt meine Konsequenz im einzelnen am Heilungserfolg und meiner sportlichen Fitness haben.

      Material OP 1997 links
      Link Endo-Modell, Park III Schaft 4 mit Keramikkopf, Pfanne 32/62 aus Polyäthylen

      Material OP 2008 rechts
      Pfanne: Fa. Zimmer Germany GmbH, Allofit-S+, Schale/Polverschluss 58/LL, Titan.
      Inlay: Fa. Zimmer Germany GmbH, Metasul-Alpha-Einsatz, neutral LL/28
      Schaft: Fa. Zimmer Germany GmbH, CLS, Gr. 11.25 mm, CCD 135°, 12/14 Konus
      Kopf: Fa. Zimmer Germany GmbH, Metasul, 28/-4 mm, S, 12/14 Konus

      Peter Herrchen

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